| 1 | Amstetten | 30 | 17 | 7 | 6 | 74:36 | 38 | 58 |
| 2 | SC RETZ | 30 | 18 | 4 | 8 | 63:46 | 17 | 58 |
| 3 | Götzendorf | 30 | 15 | 7 | 8 | 46:34 | 12 | 52 |
| 4 | Bad Vöslau | 30 | 13 | 11 | 6 | 41:29 | 12 | 50 |
| 5 | Mistelbach | 30 | 13 | 8 | 9 | 56:47 | 9 | 47 |
| 6 | Zwettl | 30 | 14 | 5 | 11 | 52:46 | 6 | 47 |
| 7 | SKN St. Pölten Amateure | 30 | 11 | 8 | 11 | 50:50 | 0 | 41 |
| 8 | Schwadorf | 30 | 11 | 7 | 12 | 48:49 | -1 | 40 |
| 9 | Langenrohr | 30 | 10 | 10 | 10 | 41:44 | -3 | 40 |
| 10 | Gaflenz | 30 | 11 | 6 | 13 | 54:59 | -5 | 39 |
| 11 | Würmla | 30 | 9 | 10 | 11 | 37:44 | -7 | 37 |
| 12 | Kottingbrunn | 30 | 7 | 14 | 9 | 35:37 | -2 | 35 |
| 13 | Ardagger | 30 | 8 | 10 | 12 | 41:34 | 7 | 34 |
| 14 | Stockerau | 30 | 8 | 8 | 14 | 46:60 | -14 | 32 |
| 15 | St. Peter/Au | 30 | 7 | 10 | 13 | 52:58 | -6 | 31 |
| 16 | Vösendorf | 30 | 3 | 5 | 22 | 19:82 | -63 | 14 |
Diverse Veranstaltungen

SC RETZ : SK RAPID WIEN 2:7 (2:4)

SC RETZ : Schwadorf 3:1 (1:0)
Mit geringen Hoffnungen gingen die Retzer ins letzte Spiel gegen Schwadorf.
Zwar rechnete die Wachter-Truppe mit einem Heimsieg, für den
Meistertitel benötigte man aber einen Umfaller des Tabellenführers. Vor
rund 600 Zuschauern stellte sich Schwadorf als dankbarer Gegner heraus.
Demjanovic (11.), Gabler (50.) und Christopher Ledineg (75.) sorgten für die
Retzer Tore, Pany (65.) konnte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer
herstellen.
Nichts für schwache Nerven war die Ausgangslage vor der letzten Runde
der Landesliga. Retz musste mehr Punkte als Amstetten machen, um sich
den Titel zu holen. Vorweg: Es sollt nicht klappen, da Amstetten
parallel gegen Kottingbrunn mit 3:0 gewann.
Die Heimischen spielten von Beginn an stark, kamen immer wieder vor das
Tor von Schwadorf-Keeper Christian Haselberger. Nach elf Minuten kann
der Schlussmann einen Gabler-Schuss nur kurz abwehren, Tomas Demjanovic
ist zur Stelle und sorgt für die 1:0-Führung. Zu diesem Zeitpunkt
übernimmt Retz virtuell die Tabellenspitze. "Wir haben heute wirklich
brav gespielt. Teilweise haben wir etwas überkombiniert", berichtet Werner Mischling, Sektionsleiter des SC Retz.
Drei Punkte, die unbelohnt bleiben
Auch in der zweiten Spielhälfte dominieren die Gastgeber, gehen durch
Gabler mit 2:0 in Führung. Der Anschlusstreffer durch Goalgetter Johann
Pany ist der einzige Höhepunkt im Schwadorfer Spiel. Für die
Entscheidung sorgt eine viertel Stunde vor dem Ende ein gut getretener
Eckball. "Der Ball ist noch leicht von einem Schwadorfer berührt worden.
Es war fast ein direktes Cornertor", sah Mischling die Situation. Retz
kann somit einen ungefährdeten Heimsieg einfahren, ohne aber die Früchte
dafür zu ernten.
Mit Platz zwei in der Tabelle ist man in Retz aber dennoch zufrieden.
"Wir haben eine tolle Saison gespielt und Amstetten bis zur letzten
Runde gefordert. Ich bin auch mit dem zweiten Platz zufrieden und möchte
Amstetten recht herzlich zum Meistertitel gratulieren. Sie haben es
sich auch verdient. Sie haben etwas mehr Tore geschossen und vor allem
viel weniger bekommen. Da müssen wir den Hebel für nächste Saison
ansetzen", denkt Mischling schon an die kommenden Aufgaben.
"Wir sind eine kleine Stadt, die ein tolles Publikum hat. Wir werden uns
auch in der nächsten Saison nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Wir
wollen ein gesunder Verein bleiben und ein Top-Verein in
Niederösterreich sein", so Mischling.
Tore: 1:0 (11.) Tomas DEMJANOVIC, 2:0 (50.) Matthias GABLER, 2:1 (65.) Pany, 3:1 (75.) Christopher LEDINEG
SC RETZ: SCHUCH, ZAHRL, KREMPASKY (45. LEDINEG), LIEBHART, WOLFSBERGER (85. MICKO), FLEISCHHACKER, PACINDA, GABLER, KRAMMER (60. MISCHLING) , DEMJANOVIC, WEINWURM.
Bad Vöslau : SC RETZ 0:0
Tolle Kulisse in Bad Vöslau! 550 Zuschauer, davon gut mehr als die Hälfte aus Retz sorgten
für ein wahres Fußballfest. Einzig die Tore fehlten in dieser Partie.
Beim torlosen Unentschieden war vor allem Amstetten der große Sieger,
die sich mit einem Erfolg in Vösendorf die Tabellenführung zurück
holten. Retz verspielte mit dem Remis wohl die Chance, in er kommenden
Saison in der Regionalliga zu agieren.
Mit Jelinek und Mischling fehlten den Retzern zwei Mann wegen Sperren.
Dennoch reisten die Weinviertler samt riesen Fangemeinde hoffnungsfroh
nach Bad Vöslau. In einer ausgeglichenen Anfangsphase sind zunächst
Torchancen Mangelware. Nach einer halben Stunde ist es Stefan Liebhart,
der den Führungstreffer der Gastgeber auf dem Fuß hat, aber vergibt. Je
länger das Spiel dauert, desto besser kamen die Heimischen in Fahrt. "Es
war ein tolles Spiel vor einer super Kulisse. Ich muss den Retzer Fans
ein Kompliment machen, es hat keine Probleme gegeben. Vom Spiel her
waren wir heute die stärkere Mannschaft", fasst Bad Vöslau-Obmann Gerhard Sevcik zusammen.
Retz wirkt durch die Wichtigkeit des Spieles etwas gebremst, findet erst
nach 38 Minuten durch Tomas Demjanovic die erste große Möglichkeit vor.
"Wir haben heute nur sehr wenige Chancen vorgefunden. Bad Vöslau ist
nicht umsonst die beste Rückrundenmannschaft", muss Werner Mischling, Sektionsleiter der Retzer, nach dem Spiel feststellen.
Bad Vöslau wird immer gefährlicher
Nach der Pause sind des die Heimischen, die immer mehr Druck ausüben.
Lukas Nechvatal und Mario Spuller vergeben aber die besten
Möglichkeiten. "Wir haben in der zweiten Halbzeit wirklich gut gespielt.
Ich kann den Jungs aber nichts vorwerfen, auch wenn wir nicht gewonnen
haben. Wir haben Chancen und nochmals Chancen vergeben", so Sevcik.
Retz muss mit dem Punkt am Ende zufrieden sein. "Das war nicht unser
Tag, Bad Vöslau hatte die besseren Möglichkeiten. Die Jungs haben brav
gekämpft, leider haben wir von der Bank aus keinen großen Einfluss mit
Wechseln gehabt. Dazu haben die Spieler gefehlt." Retz verliert in der
Tabelle die Spitzenposition an Amstetten, muss nun auf einen Umfaller
der Westniederösterreicher in der letzten Runde hoffen. "Das geht schon
so in Ordnung", fasst Mischling die Situation zusammen.
"Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, sie ist jetzt seit 16 Spielen
ungeschlagen. Nun wollen wir natürlich auch noch im letzten Spiel ohne
Niederlage bleiben", hofft Sevcik auf eine Rückrunde ohne besiegt zu
werden.
SC RETZ: SCHUCH, ZAHRL, KREMPASKY (79. MICKO), LIEBHARDT, WOLFSBERGER, FLEISCHHACKER, PACINDA, GABLER, KRAMMER , DEMJANOVIC, WEINWURM.
Die U23 gewinnt in Bad Vöslau mit 2:1.
SCRETZ U23: ATTDORF, WALCHER,
EDER, MÜLLNER (62. BRAND), SPRUNG, RESEL (83. VYHNALEK),
WÖBER, SCHARKA, GÖSSL, PABST, FREY.
Tore: 0:1 (08.) Philipp RESEL, 1:1 (87.) Varga, 1:2 (89.) Thomas FREY

SC RETZ : Langenrohr 4:3 (1:3)
Etwas mehr
als 400 Zuschauer erlebten in Retz einen wahren Krimi: Sieben Tore,
zwei Ausschlüsse und jede Menge Spannung bis zur letzten Sekunde werden
dem Publikum geboten. Zudem sorgt ein überforderter Schiedsrichter für
einen Last-Minute-Treffer der Gastgeber aus Retz, der ihnen einen 4:3-Sieg über Langenrohr und die Verteidigung der Tabellenführung einbringt.
Die Gemüter gingen nach dem Duell gewaltig in die Höhe. Langenrohr-Trainer August Baumühlner
wetterte gewaltig gegen den Schiedsrichter, der 90 Minuten lang gegen
die Tullnerfelder gepfiffen haben soll: "Er wusste schon beim Anpfiff,
wer dieses Spiel heute gewinnen wird. So etwas habe ich noch nicht
erlebt. Wir haben wegen leichten Berührungen die gelbe Karte gesehen.
Unsere Stürmer werden alleine auf dem Weg zum Tor niedergerissen und er
pfeift nicht einmal ein Foul."
Doch alles der Reihe nach: Langenrohr erwischt einen Traumstart, geht
nach drei Minuten durch Alexander Teufer mit 1:0 in Führung. Die Antwort
der Gastgeber lässt nicht lange auf sich warten. Markus Wolfsberger ist
nach acht Minuten zur Stelle und besorgt den Ausgleich. "Wir haben auch
schon in der ersten Halbzeit gut gespielt, die Tore hat aber Langenrohr
gemacht", so Retz-Sektionsleiter Werner Mischling.
Langenrohr geht mit einer komfortablen 3:1-Führung in die Halbzeit. Ein
Tor von David Pötschner und ein Eigentor sorgen für die vorerst klaren
Verhältnisse. "Es war ein klasse Spiel von uns", so Baumühlner über die
Leistung seiner Jungs.
Nach dem Seitenwechsel dominierten die Gäste, kommen durch Matthias
Gabler zum Anschlusstreffer. Der eingewechselte Nikolaus Mischling
stellt nach 71 Minuten auf 3:3. "Danach ist aber bei uns ein wenig der
Faden gerissen. Am Schluss ist es noch ein richtiger Kirmi geworden", so
Mischling. "Der Schiedsrichter hat zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt
und wir bekommen nach 96 Minuten und 37 Sekunden das vierte Tor. Das
gibt es doch gar nicht. Ich hab ihm nach dem Spiel meine Meinung gesagt.
Der soll meinen Buben erklären, was er da gemacht hat", ist Baumühlner
außer sich. Mischling sieht die Situation ein wenig anders, obwohl auch
der "eine leichte Heimtendenz des Schiedsrichters" erkennen konnte: "Er
hat vier Minuten angezeigt, dann hat Langenrohr noch einmal gewechselt.
Klar war es glücklich für uns, dass wir gewonnen haben." Den
entscheidenden Treffer erzielt Milan Krempasky, der auf der rechten
Seite schön frei gespielt wird und aus spitzem Winkel einschießt.
Drei Zähler, die in der Tabelle Gold wert sein können. Nun führen die
Retzer weiter die Tabelle an, reisen mit einem Vorsprung auf Amstetten
nach Bad Vöslau. "Es wird einen Sonderzug nach Bad Vöslau geben, da
kannst du dir sicher sein", so Mischling nach dem Spiel. "Irgendwann
müssen sie ja fallen", spielt Mischling auf die tollen ungeschlagenen
Serie des kommenden Gegners an.
SC RETZ: SCHUCH, ZAHRL (45. KREMPASKY), LIEBHARDT, WOLFSBERGER, LEDINEG (GR. 87.), FLEISCHHACKER, PACINDA, GABLER, KRAMMER (88. MICKO), DEMJANOVIC (71. MISCHLING GR 89.), WEINWURM,
Tore: 0:1 (03.) Gregor Weber, 1:1 (06.) Markus WOLFSBERGER, 1:2 (34.) Eigentor, 1:3 (44.) Koberger, 2:3 (50.) Matthias GABLER, 3:3 (71.) Niki MISCHLING, 4:3 (95.) Milan KREMPASKY

SC RETZ : Würmla 3:1 (1:0)
Mit dem 3:1-Heimsieg über Würmla
vor toller Zuschauerkulisse übernimmt die Mannschaft von Trainer
Manfred Wachter wieder die Tabellenführung. Auf nassem Terrain taten
sich die Retzer aber besonders im Abschluss schwer.
Erst ein unglückliches Eigentor von Klaus Dietrich brachte die
Weinviertler endgültig auf die Siegerstraße. Würmla hingegen ist
weiterhin mitten im Abstiegskampf.
Ein rasches Tor von Ferdinand Weinwurm sorgte in Retz früh für
Erleichterung. Die Mannschaft aus Würmla brach trotz des frühen
Rückschlages nicht auseinander, stand in der Defensive wie in der
Rückrunde fast immer, sehr sicher. Klaus Dietrich kommandierte seine
Jungs optimal. Retz erspielte sich zwar eine optische Überlegenheit,
konnte die Möglichkeiten aber nicht in Zählbares ummünzen. "Wir haben
leider viel zu viele Chancen vergeben. Wir haben es verabsäumt, das
Spiel vorzeitig zu entscheiden", so Werner Mischling vom SC Retz.
Mit 1:0 geht es in die Pause. Retz kommt wieder hellwach heraus,
scheitert aber am guten Schlussmann der Gäste, Markus Feuerfeil. "Beim
Eigentor hatte Dietrich Pech. Der Platz war nass und im Rutschen hat er
den Ball nicht mehr kontrollieren können", spielt Mischling auf das
vorentscheidende 2.0 an.
Richtig Spannung kommt erst in der Schlussphase wieder auf, als Gregor
Weber einen Elfmeter sicher zum 1:2 verwandelt. "Bei 1:2 sind wir
natürlich noch einmal nervös geworden. Aber dann hat mein Sohn für die
Entscheidung gesorgt", so der stolze Sektionsleiter. Der nach 66 Minuten
eingewechselte Nikolaus Mischling setzt in der 83. Minute den Deckel
auf die Partie. Nach diesem Treffer war der Drops gelutscht. Da im
Parallelspiel Amstetten gegn Bad Vöslau nicht über ein 1:1-Unentschieden
hinaus kam, übernimmt Retz mit zwei Zählern Vorsprung wieder die
Tabellenführung. "Das war die letzte Möglichkeit, dass Amstetten Punkte
abgibt. Nun haben wir es in der eigenen Hand", freut sich Mischling auf
die spannende Schlussphase der Meisterschaft.
SC RETZ: SCHUCH, ZAHRL, LIEBHARDT, WOLFSBERGER, KREMPASKY (66. MISCHLING), FLEISCHHACKER, PACINDA, GABLER, KRAMMER, DEMJANOVIC (83. SCHARKA), WEINWURM
Tore: 1:0 (02.) Ferdinand WEINWURM, 2:0 (54.) Eigentor, 2:1 (74.) Gregor Weber, 3:1 (81.) Niki MISCHLING
Die U23 wurde witterungsbedingt abgesagt.Amstetten : SC RETZ 3:0 (1:0)
Im absoluten Spitzenspiel der 26. Runde der 1. NÖN Landesliga gewinnt der SKU Ertl Glas Amstetten klar mit 3:0 gegen Tabellenführer SC Retz.
Damit rehabilitieren sich die Mostviertler nach der überraschenden
Niederlage gegen Würmla in der Vorwoche. Im Spiel gegen Retz ist es
zunächst Leopold Reikersdorfer (22.), der die Heimischen mit 1:0 in
Führung bringt. Nach der Pause erhöhen dann Roland Puppenberger (66.)
und Patrick Lachmayr (82.) zum Endstand. Somit schließt die
Panholzer-Elf punktemäßig zu Retz auf, überholt diese aber aufgrund des
besseren Torverhältnisses und lächelt nun wieder von der Tabellenspitze.
Amstetten mit prominenter ErsatzbankDie erste Überraschung in diesem Spiel gibt es bereits vor dem Anpfiff,
1500 Zuschauer im Ertl Glas-Stadion wundern sich über das Fehlen von
Amstettens Top-Torschützen Robert Fekete. Der führende der
Torschützenliste schmückt zunächst nur die Ersatzbank der Heimischen.
Dennoch ist es die Heim-Elf, die den besseren Start erwischt. Nach einem
Schuss von Michael Achleitner (19.) haben die Gäste noch Glück, denn
der Ball landet an der Stange. Wenige Minuten später ist es dann aber
doch soweit, Leopold Reikersdorfer (22.) bringt Amstetten mit 1:0 in
Führung. Der Kapitän des Titelaspiranten verwandelt einen Freistoß
direkt und unhaltbar für Tormann Bernhard Schuch. In der Folge versucht
Retz etwas besser ins Spiel zu kommen, die Weinviertler tun sich gegen
die gut stehenden Amstettener aber sehr schwer. Nach dem kurzzeitigen
Hoch der Gäste, sind es wieder die Heimischen, die kurz vor dem
Pausenpfiff zu Chancen kommen, Vitalis Stankevicius (42.) und Roland
Puppenberger (43.) vergeben aber etwas unglücklich.
Schlagabtausch bringt keine Tore
In den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit versuchen beide
Mannschaften vehement zum Torerfolg zu kommen. Amstetten will das Spiel
unbedingt vorzeitig entscheiden, Retz drängt auf den Ausgleichstreffer,
wobei man mit einem Unentschieden gut leben könnte, bliebe man doch
weiterhin an der Tabellenspitze. Auf Seiten der Mostviertler sind es
Patrick Lachmayr (56.), der an der Stange und Vitalis Stankevicius
(65.), der an Tormann Schuch scheitert, die zu guten Möglichkeiten
kommen. Für Retz können Matthias Gabler (58.) und Ferdinand Weinwurm
(59.) ihre Chancen nicht nutzen.
Mostvierler machen alles klar
In der 66. Minute darf dann der Großteil der 1500 Fans aber doch jubeln,
Roland Puppenberger nutzt einen Fehler von Tormann Schuch und trifft
zum 2:0 für Amstetten. In den folgenden Minuten sind es zwar die Gäste,
die auf den Anschlusstreffer drängen, Christopher Ledineg (70.) kann die
beste Chance, nämlich einen direkt geschossenen Freistoß, aber nicht
verwerten. Patrick Lachmayr (82.) macht schließlich alles klar für
Amstetten und setzt einen Schuss unhaltbar ins lange Eck. In den
Schlussminuten passiert nichts mehr, Amstetten siegt klar mit 3:0 und
hält den Titelkampf somit wieder offen.
SC RETZ: SCHUCH, ZAHRL (32. MICKO), LIEBHARDT, KREMPASKY (72. MISCHLING), FLEISCHHACKER, PACINDA, GABLER, KRAMMER (61. DEMJANOVIC), WEINWURM,
Tore: 1:0 (21.) Reikersdorfer, 2:0 (66.) Puppenberger, 3:0 (81.) Lachmayr

Amstetten U23 : SC RETZ U23 3:1 (1:0)
Die U23 verliert in Amstetten mit 3:1.
Tor: 1:0 (44.) Schagerl, 2:0 (60.) Pitzl, 3:0 (76.) Weinstabl, 3:1 (85.) Mario SCHARKA
SC RETZ U23: ATTDORF, WALCHER, EDER, MÜLLNER, SPRUNG, RESEL (81. KURZREITER) , WÖBER, SCHARKA, GÖSSL (84. VYHNALEK), PABST, FREY (78. BRAND).
SC RETZ : Gaflenz 2:1 (0:0)
Beim Spitzenspiel der Runde in Retz
wurde den Zuschauern alles geboten, was das Fußballerherz begehrt.
Chancen, Tore und Spannung bis zur letzten Minute. Das Spiel war an
Klasse kaum zu überbieten, vor allem deshalb, weil sich Gaflenz
nicht in der Defensive versteckte. Durch den Last-Minute-Treffer von
Ferdinand Weinwurm setzt sich Retz zumindest bis Sonntag an die
Tabellenspitze.
Drei Punkte mussten vor den heimischen Fans eingefahren werden, um Druck
auf die am Sonntag spielenden Amstettner auszuüben. Retz begann stark,
scheiterte aber durch Gabler, Fleischhacker, Weinwurm und Pacinda am
Schlussmann der Gäste. Gaflenz selbst blieb stets gefährlich, das Spiel
machten aber die Gastgeber. "Wir haben gut gespielt und uns den Sieg
auch verdient. Man hat aber auch deutlich gesehen, warum Gaflenz im
Frühjahr so viele Punkte geholt hat", zollte Retz-Sektionsleiter Werner Mischling dem Gegner großen Respekt.
Torsperre gebrochen
Nach 55 Minuten war es endlich so weit. Nikolaus Mischling bekommt am
16er den Ball, fackelt nicht lange und schießt den Ball in die Maschen.
Ein herrlicher Treffer der Nummer acht. Doch Gaflenz erholte sich vom
Rückstand schnell, es dauerte nur wenige Minuten, bis sie die passende
Antwort durch Patrik Krap parat hatten - Ausgleich!
In einem spannende Finish drückten die Retzer, schnürten die Gäste in
deren Hälfte ein. "Es war ein Wahnsinn, wie viele Chancen wir vergeben
haben. Ich muss der Mannschaft dennoch ein Kompliment aussprechen. Sie
haben bis zum Schluss gekämpft. Ich hatte fast einen Herzinfakt",
schwärmt Mischling von seiner Elf, die nach 91 Minuten für die harte
Arbeit belohnt wurde. Ferdinand Weinwurm wird in der Mitte von den
Gaflenzer Verteidigern völlig vergessen. Ein Zuspiel von Milan Krempasky
schließt der Goalgetter mustergültig zum viel umjubelten
2:1-Siegtreffer ab.
"Jetzt können wir ganz ruhig nach Amstetten fahren. Die wollen unbedingt Meister werden, wir spielen locker drauf los. Allerdings plagen uns Personalsorgen", so Mischling. Trainer Wachter musste neben Wolfsberger und dem Langzeitverletzten Suttner auch auf Lukas Micko verzichten. Christopher Ledineg musste wegen einer fünften gelben Karte passen, er wird in Amstetten aber wieder dabei sein. Unsicher ist ein Auflaufen von Robert Pacinda, der kurz nach der Pause verletzt raus musste.
SC RETZ: SCHUCH, ZAHRL, LIEBHARDT, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, PACINDA (48. MÜLLNER), GABLER, MISCHLING, KRAMMER (82. SCHARKA), WEINWURM, DEMJANOVIC
Tore: 1:0 (56.) Niki MISCHLING, 1:1 (64.) Krap, 2:1 (92.) Ferdinand WEINWURM
SC RETZ U23 : Gaflenz U23 1:0 (1:0)
Die U23 besiegt Gaflenz dank eines späten Treffers mit 1:0.
Tor: 1:0 (80.) Mario SCHARKA
SC RETZ U23: ATTDORF, WALCHER, EDER, KARASEK (45. KURZREITER, 60. BRAND), SPRUNG, RESEL, WÖBER, SCHARKA, GÖSSL, PABST, FREY.
Mistelbach : SC RETZ 0:2 (0:1)
Titelanwärter SC Retz musste in der 24. Runde der NÖN-Landesliga zum Favoritenschreck nach Mistelbach.
Für den FC Weinviertel Mistelbach war es bereits das dritte Heimduell
mit einem Titelanwärter im vierten Heimspiel der Frühjahrssaison. Im
Gegensatz zu den Dreipunktern gegen Götzendorf und Amstetten verlor die
Elf von Peter Lackner heute 0:2, konnte dabei die eigenen Chancen nicht
verwerten. Retz agierte defensiv und nahm mit den Toren von Krempasky
(6.) und Pacinda (78.) drei Punkte mit nach Hause.
Die Partie ist für Retz eine entscheidende im Titelkampf. Denn gegen
Mistelbach konnte man vor dem heutigen Aufeinandertreffen nur selten
siegen, sechs Mal blieb man in acht Spielen sogar ohne Torerfolg. Bei
der Aufstellung der Retzer gibt es eine kleine Überraschung. Martin
Krammer sitzt nur auf der Bank, für ihn kommt Lukas Micko zum Einsatz.
Die Phase des gegenseitigen Abtastens dauert nicht lange, bereits in
Minute sechs gehen die Gäste vor 500 Zusehern am Sportplatz Mistelbach
mit 1:0 in Führung. Weinwurm auf Gabler, der spielt einen Stanglpass in
die Mitte, wo Krempasky goldrichtig steht und den Ball nur noch über die
Linie drücken muss. Doch gleich im Gegenzug die Chance zum Ausgleich:
Dilic köpfelt auf den Kasten von Schlussmann Schuch. Der kann den Ball
parieren, lässt ihn aber aus und muss nachgreifen (7.).
Retz steht nun sehr defensiv, lässt Mistelbach kommen und verlegt sich
aufs Kontern. Gutes Beispiel dafür eine Chance in der 36. Minute. Zahrl
schlägt den Ball vom eigenen Sechzehner weit nach vorne, Weinwurm
startet richtig und zieht mit links ab, verfehlt das Tor aber deutlich.
Mistelbach versucht alles, um auszugleichen, doch auch eine
Einzelaktion von Mikel (41.) geht knapp am linken Pfosten vorbei. Kurz
vor der Pause jubeln die Retzer erneut, doch der vermeintliche Treffer
wird wegen Abseits aberkannt. Die Gäste sind mit den Köpfen schon in der
Kabine, da gelingt Mistelbach beinahe der Ausgleich, doch die Stange
verhindert das 1:1.
Gleich nach Wiederanpfiff gibt es Elfmeteralarm im Strafraum der Gäste.
Micko geht mit der Hand zum Ball, doch Schiedsrichter Weickmann lässt
zum Unverständnis und Missfallen der Fans und Funktionäre der
Heimmannschaft weiterspielen (46.). Trainer Lackner bleibt nichts
anderes übrig, als noch offensiver zu spielen. Der Kapitän Thomas Eigner
muss vom Feld, für ihn kommt Dominik Böck. Wenige Minuten später
rettet erneut nur Aluminium die Gäste vorm Ausgleich (72.), doch für die
Heimelf ist der heutige Abend wie verhext. Das zeigt sich auch in
Minute 76: Micko macht wieder einen schweren Fehler an der
Strafraumgrenze, Mikel kommt zum Schuss, der aber erneut an die Latte
geht. In weiterer Folge bewahrheitet sich die alte Fußballerweisheit,
dass man die Tore hinten bekommt, die man vorne nicht schießt. Pacinda
bekommt nach einem Konter den Ball und zieht ins lange Eck ab – 2:0
(78.). Dabei bleibt es dann auch, Retz bleibt im Titelkampf.
SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER (45. MÜLLLNER), ZAHRL, MICKO, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, PACINDA, LEDINEG, GABLER (89. SPRUNG), MISCHLING (68. KRAMMER), WEINWURM
Tore: 0:1 (06.) Milan KREMPASKY, 0:2 (78.) Robo PACINDA
Mistelbach U23 : SC RETZ U23 0:1 (0:1)
Die U23 besiegt Mistelbach dank eines frühen Treffers mit 1:0.
Tor: 0:1 (06.) Matthias SPRUNG
SC RETZ U23: ATTDORF, WALCHER, EDER, SPRUNG, RESEL, WÖBER, SCHARKA, GÖSSL,WINTER, PABST, FREY.
SC RETZ : St. Peter 2:1 (1:0)
Der SC Retz bleibt durch den 2:1-Heimsieg gegen den UFC St. Peter/Au
an der Tabellenspitze dran. Zwei schnelle Tore in jeder Halbzeit, ein
unnötiger Ausschluss und eine vergebene Topchance prägten dabei das
Spiel, bei dem man am Ende aber doch von einem gerechten Ergebnis
sprechen kann.
Acht Minuten in Halbzeit eins, fünf Minuten in Halbzeit zwei. Die
Mannschaften waren jeweils noch nicht allzu lange heraus aus der Kabine,
da klingelte es jeweils im Kasten der Gäste. Für das 1:0 zeichnete
Stefan Liebhart verantwortlich, der nach einem Eckball goldrichtig
stand. Beim 2:0 war Robert Pacinda nach Vorlage von Ferdinand Weinwurm
zur Stelle. Gefolgt wurden beide Treffer von einer dominanten Phase der
Hausherren, die in beiden Halbzeiten zweifellos den besseren Start
hinlegten.
Spannung durch Ausschluss und Anschlusstreffer
Während diese Phase in der ersten Halbzeit etwa eine halbe Stunde
dauerte und St. Peter danach nur einmal gefährlich wurde (ein
Abstauber-Tor von Langergraber nach Kopfball von Rygel wurde wegen
Abseits aberkannt), war dies in Halbzeit zwei etwas anders. In Minute 52
wurde Torschütze Liebhart mit Gelb/Rot vom Platz gestellt. Retz-Trainer
Manfred Wachter vermutete dabei, dass Schiedsrichter Weber
„offensichtlich vergessen hat, dass Liebhart schon Gelb gesehen hat,
weil so ein unglaubliches Foul war das auch wieder nicht.“
Gerecht oder nicht, jedenfalls aber erhielten die Gäste durch ihre
numerische Überlegenheit leichten Aufwind. Der wurde auch nicht
frühzeitig gebrochen, weil Retz durch Martin Krammer den Matchball zum
3:0 ausließ. Im Gegenzug machten es die Gäste noch einmal spannend.
Patrick Kogler war nach Vorarbeit von Buder und Göksin zur Stelle (2:1
in Minute 73). Natürlich versuchte St. Peter weiter alles, um zum
Ausgleich zu kommen und natürlich begann beim SC Retz nun das große
Zittern. Vor allem in der 82. Minute, als Dieter Dirnberger nach einem
Eckball einen so genannten „100er“ ausließ. Und nachdem auch Lukas
Bruckschwaiger seine Möglichkeit nicht nutzen konnte, hatte das Retzer
Zittern doch noch sein glückliches Ende.
Damit zeigte sich auch SC-Trainer Manfred Wachter zufrieden: „Zu Beginn waren wir so überlegen, dass ich nicht gedacht
habe, dass da was passieren könnte. Nach dem Ausschluss haben wir
dann alles gegeben und den Vorsprung noch über die Runden gebracht.“ St. Peters Sportlicher Leiter, Andreas Döcker,
haderte einerseits mit dem aberkannten Tor („ich war ungefähr auch der
Höhe und glaub nicht, dass er vorne war“), andererseits auch mit dem
vergebenen Ausgleich: „Schade darum, uns hätte dieser eine Punkt schon
genügt. In Summe war Retz zwar etwas besser, aber möglich wäre das Remis
allemal gewesen.“
SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER, ZAHRL, LIEBHARDT, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, PACINDA, LEDINEG (89. MÜLLLNER), GABLER (59. MICKO), KRAMMER (84. MISCHLING), WEINWURM
Tore: 1:0 (08.) Stefan LIEBHARDT, 2:0 (49.) Robo PACINDA, 2:1 (67.) Kogler
Zwettl U23 : SC RETZ U23 abgesagt
Zwettl : SC RETZ 2:1 (1:0)
Vor eigenem Publikum, knapp 480 Zuseher waren zu diesem Spiel gekommen, empfing der SC Sparkasse Zwettl den Tabellenzweiten SC Retz.
Die Gastgeber spielten gut und so fanden die Gäste aus Retz nur sehr
schwer in dieses Spiel. Durch die Treffer von Mario Brunner (21.) und
Michal Schön (58.) kam Zwettl zu einer komfortablen 2:0-Führung. Der
Anschlusstreffer durch Robert Pacinda in der letzten Spielminute kam
deutlich zu spät – Endstand 2:1.
Bereits nach drei Minuten bekommen die Fans die erste gute Möglichkeit
für die Hausherren zu sehen, doch der Kopfball von Mario Brunner geht
knapp am Tor vorbei. Zwettl ist zunächst die spielbestimmende
Mannschaft, erspielen sich die Jungs von Trainer Ljubo Petrovic einige
gute Torchancen, doch noch ohne Erfolg. Bei den Gästen aus Retz scheint
sich das Fehlen der gesperrten Spieler Martin Krammer und Ferdinand
Weinwurm, als auch der Ausfall des verletzten Jürgen Suttner bemerkbar
zu machen – es geht nicht viel im Spiel der Weinviertler. Nicht
unverdient dann auch der Führungstreffer für die Gastgeber nach 21
Minuten. Mario Brunner trifft mit seinem neunten Saisontreffer. Die
Gastgeber sind auch weiterhin tonangebend, kommen aber zu keinem
weiteren Treffer mehr im ersten Durchgang. Mit einer verdienten Führung
für Zwettl geht es in die Pause, von den Gästen aus Retz muss mehr
kommen.
Zwettl baut Führung aus – Anschlusstreffer zu spät
Doch auch in der zweiten Halbzeit sind es erneut die Heimischen, die
zuerst jubeln dürfen. Nach einer tollen Kombination über Ronald Eigner
und Antonio Dolibasic verwertet Michal Schön die Hereingabe zur
2:0-Führung. Danach versucht Retz endlich mehr, können sich die Gäste
aber in der Offensive kaum durchsetzen. Die Petrovic-Elf steht in der
Defensive gut und konzentriert sich nun vermehrt auch darauf, diesen
Vorsprung zu verwalten. Richtig zwingende Chancen ergeben sich so nicht
mehr.
Retz kommt zwar in der 90 Minute dann doch noch durch Robert Pacinda zum
Anschlusstreffer, doch dieser fällt zu spät um noch das Unentschieden
herbeiführen zu können. Zwettl gewinnt dieses Spiel verdient mit 2:1.
Stimmen zum Spiel:
Werner Mischling, Sektionsleiter SC Retz: "Das war von uns
einfach zu wenig, ohne Kampf und ohne der richtigen Einstellung ist es
einfach schwierig. Zwettl war heute sehr aggressiv, hat auch sehr gut
gespielt. Wir müssen halt einfach auch wieder aggressiver auftreten, nur
mit schön spielen geht es halt auch nicht. Nach dem 0:2 war es nicht
einfach, Zwettl ist tief gestanden, haben unsere Jungs zwar versucht
nach vorne zu spielen, aber wir sind einfach zu spät zum
Anschlusstreffer gekommen.“
SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER, ZAHRL, LIEBHARDT, MICKO (72. MÜLLNER), KREMPASKY, FLEISCHHACKER, PACINDA, LEDINEG (72. PABST), GABLER, DEMJANOVIC (45. MISCHLING)
Tor: 1:0 (21.) Brunner, 2:0 (58.) Brunner, 2:1 (90.) Robo PACINDA
Zwettl U23 : SC RETZ U23 0:1 (0:0)
Die U23 besiegt Zwettl 1:0.
Tor: 0:1 (69.) Mario SCHARKA
SC RETZ U23: ATTORF, WALCHER, EDER, SPRUNG, WÖBER, SCHARKA, RESEL, LINSBAUER (45. KURZREITER), FREY, PABST, MÜLLNER (65. LANG).
SC RETZ : Götzendorf 0:1 (0:1)
Tabellenführer Retz hatte am Samstag im Spitzenspiel der 1. Landesliga den Götzendorfer ASC zu Gast – und musste eine bittere 1:0-Niederlage einstecken. Damit rücken die Vereine im oberen Drittel der Tabelle wieder näher zusammen…
Während
Retz den Elan von der vergangenen Runde, dem 5:3-Erfolg gegen
Stockerau, in der Anfangsphase mitnehmen konnte, wirkten die Gäste nach
den letzten Pleiten verunsichert. In Minute 5 starteten die Hausherren
einen schnellen Angriff über Stürmer Demjanovic, der im Strafraum auf
Pacinda zurücklegte. Retz‘ Nummer 19 zog sofort ab, Torwart Weidinger
war schon geschlagen, aber Verteidiger Szivatz klärte per Kopf auf der
Linie! In dieser Tonart ging es weiter: In Minute 9 wird Wolfsberger im
16er freigespielt und visiert mit seinem Schuss die kurze Ecke an.
Götzensdorfs Keeper war aber zur Stelle und wehrte den Ball zum Eckball
ab. Retz machte die ersten 20 Minuten das Spiel und versuchte immer
wieder schnell vor das gegnerische Tor zu kommen. Erst im Laufe der 1.
Halbzeit fanden die Gäste besser in die Partie und verlagerten das
Spielgeschehen zunehmend ins Mittelfeld. In Minute 28 zirkelte Kapitän
Santner einen Eckball direkt auf das Retzer Tor, Goalie Schuch war aber
aufmerksam. Wenige Minute später war es wieder eine Standardsituation
und wieder Santner: Der Kapitän schoss einen Freistoß Nähe der
Cornerfahne flach aufs Tor, der Ball streifte noch die Stange. Eine
Verletzung schockte dann Retz in Minute 35: Suttner verdrehte sich nach
einem Luftduell das Knie, er versuchte zwar weiterzumachen, musste aber
kurz darauf verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Und kurz vor der
Halbzeit wurde es ganz bitter für Retz. Zeiner lief mit dem Ball die
rechte Seite entlang und versuchte in den Strafraum zu flanken. Seine
Hereingabe riss ihm aber ein wenig ab und flog über Torwart Schuch
direkt ins Tor! 0:1 in Minute 44 durch diesen kuriosen Treffer!
Nach der Halbzeit startete
Götzendorf mit mehr Selbstvertrauen und kam prompte zu zwei
hochkarätigen Chancen. Zuerst spielten die Gäste einen schneller Konter
über Zeiner, der eine Flanke in den Strafraum schlug. Scharka erreichte
die Flanke noch mit dem Fuß, der Ball ging aber aus wenigen Metern statt
ins Tor nur an die Latte (47.)! Kurz darauf konnte Egger im Strafraum
abziehen, seinen Versuch wehrte Schuch ab und der Ball sprang zu
Holemar. Etwas überhastet, da völlig unbedrängt, setzte der Götzendorfer
den Ball volley aus sehr guter Position neben das Gehäuse! Dennoch
bewahrheitete sich nicht die alte Fußballerweisheit „Wer die Tore nicht
macht, bekommt sie“. Retz war nicht imstande gefährliche Chancen
herauszuspielen. Auf Seiten der Gäste probierte es Zeiner einmal aus der
Distanz und der eingewechselte Sulai verstolperte in aussichtsreicher
Position. In den Schlussminuten warf der Gastgeber zwar noch einmal
alles nach vorne, letztlich blieb es aber bei dem einen Tor und Retz
muss die Tabellenführung an Amstetten abgeben.
Fazit: Retz dominierte die ersten Minuten des Spiels, vergab dabei auch gute Chancen. Danach kam Götzendorf besser ins Spiel und durch ein kurioses Tor zur Führung. In Halbzeit 2 konnte Retz nicht mehr nachsetzen und so Götzendorf holte verdient 3 Punkte.
SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER, KRAMMER, SUTTNER (40. MICKO), WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, PACINDA, LEDINEG, GABLER, DEMJANOVIC
Tor: 0:1 (45.) Zeiner
SCRETZ U23 : Götzendorf U23 4:2 (1:1)
Die U23 besiegte Götzendorf 4:2.
Tore: 0:1 (33.) Schindler , 1:1 (39.) Mario SCHARKA, 2:1 (57.) Niki MISCHLING, 2:2 (66.) Klement, 3:2 (87.) Niki MISCHLING, 4:2 (88.) Lukas KURZREITER
SC RETZ U23: ATTORF,
WALCHER (77. EDER), SPRUNG, MISCHLING, WÖBER, SCHARKA (45. RESEL),
ZAHRL, MICKO (45. KURZREITER), FREY, PABST, MÜLLNER.
Stockerau : SCRETZ 3:5 (2:3)
In einem tollen Spiel vor 350 Zuschauern geht Retz als reifere Mannschaft hervor. Beim 5:3-Erfolg des Tabellenführers in Stockerau
ist vor allem ein nicht verwerteter Elfmeter der Lenaustädter
spielentscheidend. Retz kann mit dem vollen Erfolg Platz eins in der
Tabelle weiter ausbauen, da die beiden Konkurrenten Götzendorf und
Amstetten patzen. Stockerau hofft hingegen vergeblich auf den Trainereffekt, verliert in der Tabelle weiter an Terrain.
350 Zuschauer fanden den Weg in die "Alte Au" und sollten dafür
mit einem tollen Landesliga-Mach verwöhnt und belohnt werden.
Retz erwischt den besseren Start, geht durch einen indirekten
Freistoß von Matthias Gabler mit 1:0 in Führung. Stockeraus Schlussmann
Alexander Ehn musste davor einen Rückpass mit der Hand aufnehmen. "Das
war ein dummes Tor, wir haben aber kurz darauf zurück geschlagen", so Ronald Nadler, Sektionsleiter des SVS.
Die Ristic-Elf schafft durch Zahuranec, der zuletzt nicht in Topfrom
spielte, nach 19 Minuten den Ausgleich, kurz darauf ist es Pascal Velek,
der die Lenaustädter mit einem herrlichen Freistoß in Führung bringt.
Das Momentum war klar auf Seiten der Heimischen, als Schiedsrichter
Michael Schmied auf Strafstoß für Stockerau entscheidet. Max
Blauensteiner läuft an, doch Bernhard Schuch im Tor der Retzer kann den
Ball halten. "Eine spielentscheidende Szene. Wenn wir hier das 3:1
machen, läuft das Spiel natürlich ganz anders", ärgert sich Nadler, der
Blauensteiner aber auch in Schutz nimmt. "Elfmeter haben schon ganz
andere Spieler verschossen."
Schuch rettet den SC Retz
"Da hat uns natürlich Schuch im Spiel gehalten. Ab dem Elfmeter ist
das Spiel aber für uns gelaufen. Postwendend haben wir den Ausgleich
erzielt", freut sich Sektionsleiter Werner Mischling über die Tat seines Torwartes.
In der Folge dominieren die Gäste, spielen tollen Fußball und gehen
durch Stefan Liebhart noch vor der Pause mit 3:2 in Führung. Auch nach
der Halbzeit bekommen die Fans eine flotte Partie zu sehen, in der sich
die Retzer als cleverer zeigen. Matthias Gabler (61.) und Thomas
Demjanovic (76.) sorgen für klare Verhältnisse. Der Anschlusstreffer von
Martin Zahuranec ist nur noch Ergebniskosmetik.
Trainereffekt ausgeblieben
"Ich weiß gar nicht, ob es den Trainereffekt überhaupt gibt. Es ist
einfach nur schade, dass der neue Coach nicht mit einem Erfolg gestartet
ist", so Nadler. Für Retz läuft hingegen momentan alles nach Wunsch.
"Sogar die anderen Mannschaften haben alle für uns gespielt", spielt
Mischling auf die Niederlage der Götzendorfer und das torlose Remis von
Amstetten an.
SC RETZ: SCHUCH, LIEBHARDT, WOLFSBERGER, KRAMMER, SUTTNER, WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, PACINDA (88. MISCHLING), GABLER (80. ZAHRL), DEMJANOVIC.
Tore: 0:1 (09.) Matthias GABLER, 1:1 (18.) Zahuranec, 2:1 (23.) Velek, 2:2 (31.) Jürgen SUTTNER, 2:3 (40.) Stefan LIEBHARDT, 2:4 (60.) Matthias GABLER, 2:5 (78.) Tomas DEMJANOVIC, 3:5 (84.) Zahuranec
Stockerau U23 : SCRETZ U23 3:6 (1:2)
Die U23 besiegte Stockerau mit 6:3.
Tore: 0:1 (20.) Martin WÖBER, 1:1 (25.) Holzer , 1:2 (32.) Mario SCHARKA, 1:3 (52.) Lukas KURZREITER, 2:3 (55.) Rauch, 2:4 (70.) Lukas KURZREITER, 2:5 (72.) Lukas KURZREITER, 2:6 (77.) Mario SCHARKA, 3:6 (87.) StadlerSC RETZ U23: ATTORF, WALCHER, SPRUNG (45. KURZREITER), RESEL (45. EDER), MISCHLING, WÖBER, SCHARKA, ZAHRL (45. MÜLLNER), MICKO, FREY, PABST.
SC RETZ : Ardagger 1:0 (1:0)
Der SC Retz bleibt weiterhin Spitzenreiter der niederösterreichischen Landesliga. Mit einem 1:0-Sieg gegen den Vorletzten SCU Ardagger sichert
sich die Mannschaft von Manfred Wachter den Platz an der Sonne. Dabei
machen die Gäste eine äußerst gute Figur und können trotz Rückstandes
immer wieder Nadelstiche in der Offensive setzen und kommen sogar zu
einigen Chancen. Retz fällt gegen die dicht gestaffelte Defensive wenig
ein. So muss eine Standardsituation her, um das Spiel für sich zu
entscheiden. In Ardagger kann man mit der Leistung zufrieden sein, dafür
kann man sich aber nichts kaufen.
Die ersten 20 Minuten bestimmt der Tabellfenführer das Geschehen, kommt
aber zu keine nennenswerten Chancen. Das Spiel hat von Anfang an eine
klare Struktur. Retz hat den Ball, kann sich aber keine Torszenen
herausspielen. Die Gäste verteidigen sehr tief und kompakt und versuchen
ihrerseits über Kontersituationen zum Erfolg zu kommen. In den ersten
44 Minuten kommt es so zu keinem Torerfolg. Und wie es so oft ist, wenn
einer Mannschaft die Kreativität fehlt, werden Standardsituationen zu
einem spielentscheidenden Faktor. So auch an diesem Nachmittag in
Retz. Eine Freistoßflanke von Andreas Fleischhacker kann Milan Krempasky
mit dem Kopf verlängern und der Ball landet unhaltbar für Christoph
Graf im Eck. So geht es auch in die Pause.
Danach sehen die Zuschauer in Retz eine Ardagger-Mannschaft, die
keineswegs wie ein Absteiger spielt. Man schafft es, mit dem
Tabellenführer mitzuhalten und sich Chancen herauszuspielen. In der 70.
Minute setzt Daniel Olbrich zum Solo an, kommt an zwei Retzern vorbei
und steht plötzlich alleine vor Bernhard Schuch, dem Tormann der
Heimmannschaft. Dieser kann den Schuss von Olbrich gerade noch mit dem
Fuß abwehren. In dieser Phase des Spiels sind die Gäste dem
Unentschieden näher als die Retzer dem zweiten Tor. Zwar haben die
Heimischen auch jetzt noch mehr Ballbesitz und die reifere Spielanlage,
Chancen bleiben allerdings Mangelware. So geht es bis zum Ende dahin,
womit sich Retz die drei Punkte sichern kann.
„Leistung zählt nicht“
Für Ardagger besonders bitter, wartet man doch schon seit August auf
einen Sieg in der Meisterschaft. „Für uns zählt die Leistung nicht mehr.
Heute war sie zwar ok, unter dem Strich bringt uns das aber keine
Punkte“, weiß auch Ardagger-Sektionsleiter Wolfgang Riesenhuber. In Retz hingegen ist man glücklich, die Niederlage der Vorwoche weggesteckt zu haben. Sektionsleiter Werner Mischling
ist über den Sieg äußerst erfreut, wobei er auch weiß, dass die
Leistung nicht überragend war. „Solche Partien muss man erst einmal
gewinnen. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Die Leistung
war aber nicht berauschend.“ So bleibt der SC Retz voll im Titelkampf
dabei.
Werner Mischling (Sektionsleiter SC Retz)„Wir waren die reifere Mannschaft, allerdings haben wir uns das Leben
selber schwer gemacht. Wir haben das Spiel nicht entscheiden können und
waren vor allem in der zweiten Halbzeit nicht mehr so gut. Aber diese
Spiele muss man gewinnen, vor allem gegen so defensive Gegner. 1:0 ist
immer ein gefährliches Resultat, aber wir haben es über die Zeit
gebracht. Jetzt sind wir noch immer ganz vorne dabei!“
SC RETZ: SCHUCH, LIEBHARDT, WOLFSBERGER (84. ZAHRL), KRAMMER, SUTTNER, WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER (62. PACINDA), GABLER, LEDINEG, DEMJANOVIC (90. MISCHLING)
Tor: 1:0 (44.) Milan KREMPASKY
SCRETZ U23 2:2 : Ardagger (1:1)
Das Spiel der U23 endete mit 2:2.
Tore: 0:1 (16.) Kloibhofer , 1:1 (24.) Philipp RESEL 1:2 (63.) Kloibhofer, 2:2 (83.) Maximilian PABSTSC RETZ U23: ATTORF, WALCHER, EDER (45. GÖSSL), RESEL, SCHARKA, MICKO (FREY), WÖBER, MISCHLING, ZAHRL, SPRUNG, PABST.
St. Pölten Am : SCRETZ 2:0 (1:0)
SC RETZ: SCHUCH, LIEBHARDT, MICKO (46. ZAHRL), KRAMMER, SUTTNER, WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER (70. PACINDA), GABLER, LEDINEG,
DEMJANOVIC
Tore: 1:0 (24.) Schagerl , 2:0 (52.) Thürauer
St. Pölten Am U23 : SCRETZ U23 3:1 (2:0)
Die U23 verlor das Spiel mit 3:1.
Tor: 1:0 (5.) Weissmann, 2:0 (45.) Aslan, 3:0 (60.) Aslan, 3:1 (22.) Maximilian PABSTSC RETZ U23: ATTORF, FREY, BÖHM (75. MÜLLNER), WALCHER, KURZREITER, RESEL, GÖSSL, WÖBER, MISCHLING (70. EDER),SPRUNG, PABST.
SC RETZ : Kottingbrunn 2:1 (0:1)
Lange Zeit sah es in Retz vor rund 350 Zuschauern nach einem Auswärtssieg für Kottingbrunn
aus. Nach dem Treffer in der 90 Minute fanden sich beide Seiten mit
einem gerechten Unentschieden ab. Doch eine Tormanneinlage von
Verteidiger Levent Sengül bringt Retz einen Elfmeter, den Jürgen Suttner
souverän zum glücklichen 2:1-Heimsieg verwertet. Damit ist Retz
zumindest bis Dienstag Tabellenführer. "Wir wollen so lange wie möglich
da oben bleiben", freut sich Retz-Sektionsleiter Werner Mischling.
Nach dem schwachen Frühjahrsauftakt in Vösendorf will Retz die Zuschauer
mit Fußballkunst vom Feinsten verzaubern. In den ersten 20 Minuten
spielt Retz wie der neue Meister, bringt Kottingbrunn ordentlich in
Bedrängnis. Kottingbrunn selbst erholt sich nur langsam vom
Anfangsfuriosum der Weinviertler. Nach einer halben Stunde stellen die
Gäste den Spielverlauf dann völlig auf den Kopf. Simon Köberl versenkt
den Ball zur 1:0-Führung in den Maschen. "Das war natürlich gegen den
Spielverlauf", erklärt Jürgen Enzminger, Sektionsleiter der Kottingbrunner.
In Retz geht man geschockt in die Pause, verliert in der Folge auch den
Spielfluss. "Kottingbrunn hat in der zweiten Halbzeit natürlich einige
Chancen aus Kontern gehabt. Wir sind diesem einen Tor nachgelaufen", so Werner Mischling vom SC Retz.
Späte Wende bringt drei Punkte
"Es ist schon bitter, wenn du nach 90 Minuten noch mit 1:0 führst und
dann noch verlierst", spielt Enzminger auf den ersten Gegentreffer an.
Milan Krempasky bringt den Ball zu Beginn der Nachspielzeit mit dem Kopf
im Tor unter. "Es war ein gerechtes Unentschieden", sind sich beide
Vereinsvertreter einig. Doch die letzte Aktion des Spieles soll noch
einmal für Aufregung sorgen. Verteidiger Levent Sengül wehrt einen
Schuss auf der Linie mit der Hand ab. "Es war natürlich ein Elfmeter",
gibt Enzminger zu.
Jürgen Suttner lässt sich die Möglichkeit vom Punkt nicht entgehen und
sorgt für glückliche drei Punkte. "Natürlich war es glücklich.
Eigentlich war es ein gerechtes Unentschieden", gibt Werner Mischling
zu. Zwei Spiele und zwei knappe Erfolge - so spielt eigentlich ein
Meister!
SC RETZ: SCHUCH, LIEBHARDT (85. MISCHLING), WOLFSBERGER, MICKO, KRAMMER (65. SUTTNER), WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, GABLER, LEDINEG,
DEMJANOVIC (90. ZAHRL)
Das Spiel der U23 wurde witterungsbedingt abgesagt.
Vösendorf : SC RETZ 1:2 (1:2)
Das Fazit von Retz' neuem Trainer Manfred Wachter zum Sieg beim ASV Intersport Vösendorf
fiel nicht gerade euphorisch aus: "Drei Punkte und aus." Der glanzlose
Titelanwärter mühte sich beim Tabellenschlusslicht nicht nur mit dem
starken Wind, sondern auch mit einer aufopfernd kämpfenden Vösendorfer
Elf. Dort will man nun auf diese Leistung aufbauen.
„Jeder der schon einmal gekickt hat, weiß, dass das nicht lustig ist“, beschrieb Manfred Wachter
nach der Partie die stürmischen Gegebenheiten. Lustig nicht, aber
zumindest wusste man, den Wind im Rücken einmal richtig einzusetzen. Das
nämlich beim langen Wechselpass vor dem 1:0. Den darauf folgenden
Stangler verwertete Matthias Gabler
zur Führung für die Gäste. Im Gegensatz zu den
Heimischen, die zuvor schon Möglichkeiten hatten, zeigte sich Retz
effizient.
Kurioser Ausgleich, spannende Schlussphase
Dennoch kam Vösendorf zum Ausgleich. Wenn zwar unter kräftiger Mithilfe
von Retz' Tormann Bernhard Schuch, aber verdient war das 1:1 allemal.
Schuch warf beim Versuch, das Spiel schnell zu machen, den Ball an den
Hinterkopf von Mario Kiraly, der dieses Geschenk dankend annahm. Wenig später aber stellte Ferdinand Weinwurm nach einer Standardsituation die Gästeführung wieder her.
Mit den Seiten wechselte für jede Mannschaft auch die Windrichtung, was
vor allem den Gästen gut tat. Gegen den Wind konnten die Retzer ihr
Kurzpassspiel besser forcieren, was ihnen doch ein deutliches
Übergewicht bescherte. Nennenswerte Chancen blieben aber weiter aus.
Der knappe Rückstand ließ bei den Vösendorfern weiter Hoffnung keimen.
Die junge Elf von Trainer Manfred Vetter kam zwar nach dem Wechsel kaum
zu Möglichkeiten, gab sich aber bis zum Schluss nicht auf. Beinahe wären
sie dafür auch belohnt worden, doch Christoph Czellary setzte den
Eckball von Kiraly in der Schlussminute der Nachspielzeit denkbar knapp
daneben.
Somit blieb es beim durchaus verdienten Sieg der Retzer, die damit Boden
auf die Tabellenführung. „Das ist neben den drei Punkten auch das
einzig wichtige aus diesem Spiel. Wir haben nicht geglänzt, aber
zumindest die Pflicht erfüllt“, hakte Manfred Wachter die schwierige Partie schnell ab.
Vösendorf hingegen ergibt sich keineswegs seinem Schicksal und will in
der kommenden Woche auf die Leistung aufbauen: „Wir haben viele junge
Spieler, die teilweise noch ein bisschen brauchen. Aber sie hauen sich
voll hinein, das kann ihnen keiner absprechen. Deswegen bin ich auch
zuversichtlich, in Bad Vöslau den nächsten Schritt zu machen“, zog
Trainer Manfred Vetter auch positive Schlüsse aus der Auftaktniederlage.
SC RETZ: SCHUCH, LIEBHARDT, WOLFSBERGER, MICKO, KRAMMER, WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, GABLER (90. SPRUNG), LEDINEG,
DEMJANOVIC (90. MISCHLING)
Vösendorf U23 : SC RETZ U23 0:1 (0:1)
Die U23 gewinnt das Spiel mit 1:0
Tor: 0:1 (22.) Maximilian PABST
SC RETZ U23: ATTORF, FREY, BÖHM, WALCHER, KURZREITER, RESEL, GÖSSL, WÖBER, SCHARKA,
SPRUNG, PABST.
Schwadorf : SC RETZ 3:1 (0:0)

SCRETZ U23: ATTORF, MÜLLNER, BÖHM, EDER, KURZREITER (35. RESEL), LEDINEG, GÖSSL, OBENAUS, SPRUNG, WALCHER, RAPP.
SC RETZ : Vösendorf 3:0 (2:0)
Retz wurde vor 500 Zuschauern der Favoritenrolle gegen den Tabellenletzten aus Vösendorf
gerecht. Schon zur Pause führte man durch einen Doppelpack mit 2:0,
nach der Halbzeit verflachte das Spiel aber immer mehr. Den dritten
Treffer bekamen die treuen Zuschauer erst in der Nachspielzeit zu sehen.
Durch den vollen Erfolg besteht weiterhin für Retz die Möglichkeit, den
Winter an der Tabellenspitze zu verbringen.
Wenn der Tabellenzweite gegen das Team mit der roten Laterne auf der
eigenen Anlage antritt, braucht über die Favoritenrolle kein weiteres
Worte verloren werden. Retz ging von der ersten Minute an ein höheres
Tempo, die Verunsicherung bei den Gästen war hingegen bei jeder
Situation spürbar. "Wir waren natürlich die bessere Mannschaft und waren
daher auch zur Pause mit 2.0 in Führung", so Sektionsleiter Werner
Mischling.
Halbzeit ohne echte Höhepunkte
Andreas Fleischhacker (41.) und Mathias Gabler (43.) sorgten kurz vor
dem Pausenpfiff für klare Verhältnisse. "Nach dem Seitenwechsel haben
wir nicht mehr gut gespielt, haben uns vom Gegner einlullen lassen",
muss Mischling mit Bedauern feststellen. Vösendorf zeigte sich in der
Offensive aber wieder einmal zu harmlos, um Retz ernsthaft in Gefahr zu
bringen. Tomas Demjanovic sorgte in der Nachspielzeit für den
3:0-Endstand.
"Wenn Götzendorf morgen nicht gewinnt, haben wir nächste Woche die
Chance auf den Herbstmeistertitel", hat der Sektionsleiter noch klare
Pläne für das Nachtragsspiel gegen Schwadorf.
Tore: 1:0 (40.) Andreas FLEISCHHACKER, 2:0 (41.) Matthias GABLER, 3:0 (91.) Tomas DEMJANOVIC
SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER, SUTTNER, MICKO, PACINDA, WEINWURM (70. MISCHLING), KREMPASKY, FLEISCHHACKER, GABLER, KRAMMER, , DEMJANOVIC.
SC RETZ U23 : Vösendorf U23 1:2 (0:0)
Die U23 verliert das Spiel mit 1:2
Tore: 1:0 (47.) Roland FREY, 1:1 (61.) Wernitznig, 1:2 (65.) Braunseis
SCRETZ U23: ATTORF, RESEL, MÜLLNER, FREY, EDER, WÖBER, GÖSSL, OBENAUS, SPRUNG, WALCHER, RAPP.
SC RETZ : Bad Vöslau 3:2 (1:2)
Retz fährt gegen
Bad Vöslau einen glücklichen 3:2-Heimsieg ein. Obwohl die Weinviertler
mit einem Traumstart in die Begegnung gehen, bekommen sie über die
gesamte Distanz das Spiel nicht unter Kontrolle. Bad Vöslau stellt noch
in der ersten Halbzeit das Ergebnis auf den Kopf, ehe ein Doppelschlag
der Retzer nach einer Stunde doch noch einen Heimsieg einbringt.
Retz ging als klarer Favorit ins Spiel und machte dies auch nach zwei
Minuten den Gästen verständlich. Milan Krempasky sorgt früh für die
Führung, die Nerven der Heimischen sind dadurch aber nicht beruhigt. Bad
Vöslau übernimmt das Kommando und erspielt sich immer wieder gute
Einschussmöglichkeiten. Jochen Wöhrer ist es in der 19. Spielminute, der
seine Mannschaftskollegen zum Jubeln bringt. Stefan Hoppel setzt knapp
vor der Pause sogar noch einen drauf. Die Führung der Bad Vöslauer geht
durchaus in Ordnung, das sieht auch Obmann Gerhard Sevcik
so: "Wir waren vor allem in der ersten Halbzeit die klar bessere
Mannschaft und sind verdient mit einer Führung in die Pause gegangen."
Nicht zufrieden dürfte Retz-Trainer Markus Sukalia gewesen sein. "In der
Pause hat es von unserem Trainer eine ordentliche Kabinenpredigt
gegeben. Wir sind dann besser in die zweite Halbzeit gestartet",
berichtet Werner Mischling vom SC Retz.
Doppelschlag dreht das Spiel
Mit einem Doppelschlag finden die Gastgeber zurück auf die Siegerstraße.
Zunächst ist Markus Wolfsberger mit dem Kopf zur Stelle, kurz
darauf stellt Matthias Gabler mit einem herrlichen Volley-Schuss auf
3:2. "Wir haben aber auch nach der Führung das Spiel nicht in den Griff
bekommen. Bad Vöslau war heute ein sehr guter Gegner, der vor allem
kämpferisch top war. Am Ende würde ich von einem glücklichen Sieg
sprechen", so Miscling.
Ins selbe Horn stößt Sevcik, der mit der Leistung seiner Truppe durchaus
zufrieden war: "Es ist schade, wenn du die bessere Mannschaft bist und
trotzdem mit null Punkten nach Hause fährst."
SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER, SUTTNER, PACINDA, WEINWURM (86. ZAHRL), KREMPASKY (74. OBENAUS), FLEISCHHACKER, GABLER, KRAMMER, MISCHLING, DEMJANOVIC (90 MÜLLNER).
SC RETZ U23 : Bad Vöslau U23 2:0 (2:0)
Die U23 besiegte durch einen Doppelpack von Matthias SPRUNG Bad Vöslau mit 2:0.
Tore: 1:0 (11.) Matthias SPRUNG, 2:0 (18.) Matthias SPRUNG
SCRETZ U23: ATTORF, RESEL (45. PABST), EDER, BÖHM (63. SCHARKA), SPRUNG, WALCHER, KURZREITER, LEDINEG, GÖSSL, ZAHRL, RAPP.
Langenrohr : SC RETZ 1:1 (1:0)
Dieses Spiel war eine Werbung für die NÖN-Landesliga. Der SV Langenrohr und SC Retz
trennten sich in einem temporeichen und intensiven Spiel mit 1:1. In
der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber spielerische Vorteile und
gingen folgerichtig mit 1:0 in Führung. Doch in den zweiten 45 Minuten
wurden die Retzer stärker und hätten dann sogar noch gewinnen können.
Gereicht hat es allerdings nur noch zum Ausgleich nach einem
Abwehrfehler der Langenrohr-Verteidigung. In der Nachspielzeit hätte es
noch einen Elfmeter für Retz geben können, wobei die sportlichen Leiter
der beiden Vereine da doch recht unterschiedliche Ansichten haben.
Das Spiel beginnt mit einem immens hohem Tempo und einer gut
dagegenhaltenden Langenrohr-Mannschaft. Es entwickelt sich ein
ausgegliches Spiel auf sehr hohem Niveau. In der 16. Minute können die
Langenroher jubeln. Nach einem Eckball lässt Retz-Tormann Bernhard
Schuch den Ball fallen und Alexander Teufer kommt zum Schuss. Der
abgefälschte Ball findet den Weg in die Maschen und so müssen die Retzer
einem vermeidbaren Rückstand hinterherlaufen. Das Tempo bleibt in der
verbleibenden zweiten Halbzeit sehr hoch. Die Langerohrer haben eine
weiter große Chance auf ein Tor, abermals durch Teufer. Dieser vergibt
allerdings und so geht es mit einer doch vertretbaren Führung der
Gastgeber in die zweiten 45 Minuten.
Retz gibt den Ton an
Nach dem Seitenwechsel wird schnell klar, dass sich die Gäste aus Retz
nicht kampflos geschlagen geben. Sie dominieren das Spiel zusehends und
Langenrohr muss dem hohen Tempo der ersten Halbzeit immer mehr Tribut
zollen. Die Retzer kommen zu einigen Chancen. Es bedarf allerdings einen
groben Abwehrfehler der ansonsten stabilen und aufopferungsvoll
kämpfenden Langenrohr-Viererkette. Durch diesen Fehler kommt Robert
Pacinda alleine vor dem Tormann an den Ball und lässt sich diese Chance
nicht entgehen. Das ist der Auftakt einer turbulenten Schlussphase. Kurz
vor Ablauf der regulären Spielzeit kommt es noch einmal zu einer
strittigen Situation. Milan Krempansky kommt im 16er der Langenrohrer zu
Fall und reklamiert Elftmeter. Für den Sektionsleiter der Retzer keine
Frage:“ Das war meiner Meinung nach ein klares Foul.“ Naturgemäß sieht
es sein Gegenüber, Alfred Hummel, etwas anders: “Es wäre ein sehr, sehr harter Elfer gewesen. Für mich war es keiner.“
Einig sind sich die beiden Herren allerdings über das Spielniveau:“ Es
war ein Spiel mit einem Wahnsinnstempo.Die Mannschaft hat toll gekämpft,
leider haben wir uns nicht ganz belohnen können. Die Zuschauer haben
ihr Kommen aber sicherlich nicht bereut“, so Hummel.
Werner Mischling hat auch ein gutes Spiel gesehen,
wenngleich auch er mit dem Unentschieden nicht ganz zufrieden ist: “Wir
mussten dem Rückstand lange hinterher laufen. In der zweiten Halbzeit
war wir die bessere Mannschaft und hätten durchaus auch noch gewinnen
können. Aber Kompliment auch an Langenrohr, sie haben toll gekämpft.“
Tore: 1:0 (16.) Teufer, 1:1 (85.) Robo PACINDA
SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER, SUTTNER, MICKO, PACINDA, WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, GABLER, KRAMMER (60. MISCHLING), DEMJANOVIC.
Langenrohr : SC RETZ U23 3:3 (1:2)
Die Spiel der U23 endete 3:3.
Tore: 0:1 (14.) Lukas KURZREITER, 1:1 (41.) Fiedler, 1:2 (43.) Christopher LEDINEG, 1:3 (62.) Matthias SPRUNG, 2:3 (76.) Baumühlner, 3:3 (88.) Marschall
SCRETZ U23: ATTORF, RESEL, MÜLLNER, SPRUNG, WALCHER, KURZREITER, SCHARKA (51. EDER), LEDINEG, GÖSSL, ZAHRL, RAPP.
Würmla : SC RETZ 1:1 (0:0)
Im einzigen Sonntagspiel der Runde teilen sich Würmla und Retz
die Punkte. Beide Mannschaften müssen bei schwierigen Bedingungen lange
auf den ersten Treffer warten. Ein Eigentor sowie ein Treffer von
Pacinda führen zu einem gerechten 1:1-Unentschieden. Robert Pacinda
rettet Retz mit einem Treffer in der 86. Minute. Beide Vereine sprechen
nach dem Spiel von einem gerechten Unentschieden.
Von Beginn an haben die Teams mit dem tiefen Rasen zu kämpfen, der Regen
ist der ständige Begleiter. "In der ersten Halbzeit haben wir uns
leichte Feldvorteile erarbeitet", ist Werner Mischling vom SC Retz
überzeugt. Ohne Tore gehen die Mannschaften vor ungefähr 200 Zuschauern
in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel neutralisieren sich beide Teams,
bis eine scharfe Hereingabe zum ersten Tor der Gastgeber führt. "Unser
Verteidiger hat den Ball wegschlagen wollen, ihn aber ins eigene Tor
geschossen", so Mischling. Martin Krammer ist der Unglücksrabe nach 66
Minuten.
Dass es dennoch für einen Punkt reicht, verdanken die Retzer einmal mehr
Legionär Robert Pacinda, der einen herrlichen Lochpass von Matthias
Gabler zum Ausgleich verwertet. "Den Matchball hatten wir. In der 92.
Minute ist Sprjan alleine aufs Tor gelaufen, er hat die Kugel aber nicht
an Torhüter Bernhard Schuch vorbei gebracht", berichtet Johann Briegl, Sektionsleiter des SV Würmla.
"In Summe ist das Unentschieden gerecht gewesen. Am Schluss hatten wir
noch einmal Glück. Ich kann mit dem Punkt leben", zeigt sich Mischling
nach dem Spiel zufrieden.
Tore: 1:0 (66.) Eigentor, 1:1 (80.) Robo PACINDA
SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER, SUTTNER, MICKO (84. OBENAUS), PACINDA, WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, GABLER, KRAMMER, DEMJANOVIC (75. MISCHLING).
Würmla : SC RETZ U23 1:2 (1:1)
Die U23 gewinnt 2:1.
Tore: 0:1 (7.) Martin WÖBER, 1:1 (21.) Thallauer, 1:2 (75.) Dominik MÜLLNER .
SCRETZ U23: ATTORF, MÜLLNER, BÖHM, SPRUNG, KURZREITER (80. SCHARKA), LEDINEG, GÖSSL, WÖBER (37. RESEL), ZAHRL, RAPP, OBENAUS (45. EDER).
SC RETZ : Amstetten 1:4 (0:2)
Der SKU Amstetten hat mit einem 4:1-Auswärtssieg gegen den SC Retz
gezeigt, dass die Mannschaft in der bisherigen Meisterschaft etwas
unter Wert geschlagen wurde. Ausschlaggebend war ein Doppelschlag nach
wenigen Minuten, von dem sich die Retzer nicht mehr erholen konnten.
Nachdem man sogar noch verkürzen konnte, entschieden die
Gäste das Spiel durch zwei Konter. Symptomatisch für den
schwarzen Tag der Retzer war ein verschossener Elfmeter kurz vor dem
vierten Gegentor.
Im Spitzenspiel am Samstagnachmittag ist nach 14 Minuten klar, wer das
Feld als Sieger verlassen wird. Amstetten nutzt die ersten zwei Fehler
der Retzer aus und geht verdient mit 2:0 in Führung. Das erste Tor
in der zwölften Minute ist ein Freistoß aus 30 Metern von
Jasmin Pllana, bei dem sich Tormann Bernhard Schuch noch nicht einmal
eine Mauer stellt. Das rächt sich, denn der Amstettner trifft den
Ball perfekt und bringt sein Team in Front. Nur zwei Minuten
später setzt sich Leopold Reikersdorfer gegen Roland Frey durch
und überrascht Schuch mit einem Schuss ins kurze Eck.
Danach versuchen die Retzer Druck aufzubauen, was ihnen zum Teil
auch gut gelingt. Richtige Chancen hat man allerdings nur eine, als
Ferdinand Weinwurm vor dem Tor der Amstettner auftaucht, die
Gelegenheit aber nicht nutzen kann. Retz versucht bis zur Pause weiter
Druck zu machen, hat aber nur noch ein paar Halbchancen. Amstetten ist
hingegen im Konterspiel sehr gefährlich und zwingt die Retzer
immer wieder zu langen Wegen in der Rückwärtsbewegung.
Zur zweiten Halbzeit kommen die Retzer mit neuer Motivation ins Spiel,
welche sich schon in der 52. Minute auszahlt, als Ferdinand Weinwurm
aus zehn Metern verkürzt. Retz versucht weiterhin alles, Amstetten
kontert und erzielt aus einem dieser Gegenangriffe in der 63.
Minute das vorentscheidende dritte Tor durch den eingewechselten Arber
Pervorfi. Danach merkt man den Retzern an, dass die Luft etwas
draußen ist. Trotzdem lässt Schiedsrichter Hameter die
Gastgeber noch kurz hoffen, als er auf den Elfmeterpunkt zeigt.
„Eine harte, aber vertretbare Entscheidung“, findet
Amstetten-Sektionsleiter Johann Wimmer. Doch der Strafstoß wird
verschossen und so können die Amstettner im Gegenzug den
4:1-Endstand herstellen.
Werner Mischling, Sektionsleiter SC Retz:
„Heute hats einfach nicht gepasst. Wir wussten ja, dass
Amstetten stärker ist, als die Tabelle es aussagt. Der
Doppelschlag zu Beginn war schwer zu verkraften. Wir haben danach
eigentlich gut gespielt und sind zur zweiten Halbzeit mit viel Elan aus
der Kabine gekommen. Dann haben wir sogar den Anschlusstreffer
geschossen und danach Druck aufgebaut. Das 1:3 war dann die
Entscheidung. Vielleicht war heute auch der letzte Biss nicht da. Wir
werden das Spiel analysieren und abhaken und uns auf nächste Woche
konzentrieren.“
Tore: 0:1 (12.) Pllana, 0:1 (15.) L. Reikersdorfer, 1:2 (50.) Ferdinand WEINWURM, 1:3 (73.) Perforvi, 1:4 (93.) Fekete
SC RETZ: SCHUCH, FREY (24. WOLFSBERGER), SUTTNER, MICKO, PACINDA, WEINWURM, KREMPASKY (80. MISCHLING), FLEISCHHACKER, GABLER, KRAMMER, DEMJANOVIC.
SC RETZ U23 : Amstetten 1:4 (1:0)
Die U23 verliert ebenfalls 4:1.
Tore: 1:0 (35.) Martin WÖBER, 1:1 (68.) Berisha, 1:2 (80.) Mutapcic, 1:3 (84.) Mutapcic, 1:4 (90.) Mutapcic.
SCRETZ U23: ATTORF, MÜLLNER, BÖHM, WALCHER (82. SCHARKA), SPRUNG (45. PABST), KURZREITER, LEDINEG, GÖSSL, WÖBER, ZAHRL, RAPP.
Gaflenz : SC RETZ 1:3 (0:2)
Nachdem sich Götzendorf am Samstag an die Spitze der Liga geschossen hat, gelingt Retz im Auswärtsspiel gegen Tabellenschlusslicht Gaflenz
der Rückschlag. Zumindest bis Mittwoch, wenn Götzendorf auf
Gaflenz trifft, lacht die Mannschaft von Trainer Markus Sukalia von der
ersten Position. Gaflenz hingegen plagen ganz andere Sorgen. Mit sechs
Zählern aus sieben Spielen hat man die rote Laterne weiterhin
inne.
Beide Teams hatten nur ein Ziel: Nicht verlieren. Selbst mit einem
Unentschieden hätten sich die Ziele der Klubs erfüllt.
Gaflenz hätte die rote Laterne an Bad Vöslau abgegeben, Retz
hätte wieder die Tabellenführung übernommen. Abwarten
ist aber nicht die Taktik der Retzer, diese legten gleich mit vollem
Tempo los und kreierten sich einige gute Torraumszenen. Die erste
Einschussmöglichkeit fand aber Gaflenz vor, Retz-Torhüter
Bernhard Schuch kann aber gerade noch abwehren. Danach dominieren die
Gäste und gehen durch den überragenden Robert Pacinda in der
23. Minute auch verdient in Führung.Der Schock war bei den
Heimischen noch nicht verdaut, da musste Schlussmann David Affengruber
erneut den Ball aus den Maschen holen. Diesmal war die Nummer 11,
Mathias Gabler für den Treffer verantwortlich. "Wir haben in der
ersten Halbzeit zu passiv gespielt", ist Gaflenz-Sektionsleiter Franz Kellnreitner
überzeugt. Dies sollte sich nach dem Seitenwechsel ändern.
Gaflenz kommt besser aus der Kabine, kommt durch Alexander Bauer auch
zum verdienten Anschlusstreffer.In der Folge nehmen die Gastgeber das
Heft in die Hand, spielen gefällig nach vorne, scheitern aber des
Öfteren an Torhüter Schuch. Anders die Retzer, die in der
Offensive das Quäntchen kaltschnäuziger agieren. Nach einer
turbulenten Szene rechnen die Gaflenzer Abwehrspieler mit einem
Freistoß, Schiedsrichterin Claudia Helbig entscheidet aber nicht
auf Foul. Andreas Fleischhacker reagiert blitzschnell und schießt
zur 3:1-Vorentscheidung ein. "Es war ein kurioses Tor der Retzer, das
natürlich die Entscheidung gebracht hat", stellt Kellnreitner nach
dem Schlusspfiff fest.Damit kann nur Retz das gesteckte Ziel erreichen
und die Tabellenführung übernehmen. Für Gaflenz hingegen
besteht am Mittwoch in Götzendorf die nächste Gelegenheit,
sich vom Tabellenkeller zu befreien.
Tore: 0:1 (22.) Robo PACINDA, 0:2 (27.) , Matthias GABLER,
1:2 (51.) Bauer, 1:3 (81.) Andreas FLEISCHHACKER
SC RETZ: SCHUCH, FREY, MISCHLING (76. OBENAUS), MICKO, WOLFSBERGER, PACINDA, WEINWURM (86. MÜLLNER), KREMPASKY (81. ZAHRL), FLEISCHHACKER, GABLER, KRAMMER.
Gaflenz : SC RETZ U23 3:2 (2:0)
Die U23 verliert 3:2.
Tore: 1:0 (36.) Schatz, 2:0 (42.) Schatz, 2:1 (56.) Matthias GÖSSL, 3:1 (79.) Aigner, 3:2 (82.) Matthias SPRUNG.
SCRETZ U23: ATTORF, EDER, MÜLLNER (45. GERSTORFER), BÖHM, WALCHER, SPRUNG, KURZREITER, LEDINEG, GÖSSL, WÖBER (45. PABST), SCHARKA (45. RAPP).
SC
RETZ : Mistelbach 5:2 (1:1)
Für den ersten richtigen Höhepunkt sorgten aber die
Gäste. Dusan Bestvina war nach 26 Minuten zur Stelle und
drückte das Leder über die Linie. Die Reaktion der Heimischen
ließ nur wenige Sekunden auf sich warten. Der nach Krankheit
wieder fit gewordene Robert Pacinda stellte den Ausgleich her. "Wir
konnten diesmal zum Glück aus dem vollen Kader schöpfen.
Außer Weinwurm, der gesperrt ist, waren alle Spieler dabei", so
Mischling.
Rasche Treffer der Sukalia-Mannen
In der zweiten Halbzeit zündete Retz ein wahres Feuerwerk. Zunächst
riss ein Treffer von Tomas Demjanovic die Zuschauer von den Sitzen,
kurz darauf erhöhte Martin Krammer auf 3:1, nachdem Matthias Gabler mit
einem Elfmeter am Tormann scheiterte. "Zu diesem Zeitpunkt dachten wir,
dass das Spiel zu unseren Gunsten entschieden ist", sollte sich
Mischling fast noch irren. Goalgetter Petr Mikel stand nämlich wenige
Augenblicke goldrichtig, nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Retzer
Abwehr zum Anschlusstreffer. In der Folge drückten die Spieler von
Trainer Peter Lackner noch einmal aufs Tempo. In einem offenen
Schlagabtausch zeigten sich die Retzer vor dem Tor jedoch abgeklärter,
trafen durch Matthias Gabler und Nikolaus Mischling noch zwei Mal und
sicherten sich somit den 5:2-Heimsieg.
In der Tabelle liegt Retz nun mit einem Zähler Vorsprung in Front, die
Frage nach der Nummer eins im Weinviertel dürfte damit zumindest
vorübergehend auch geklärt sein.
Tore: 0:1
(26.) Bestvina, 1:1 (34.) Robo PACINDA, 2:1 (47.) Tomas DEMJANOVIC, 3:1 (58.) Martin KRAMMER, 3:2
(63.) Mikel, 4:2 (88.) Matthias GABLER, 5:2 (89.) Niki MISCHLING
SC RETZ: SCHUCH, FREY, SUTTNER, MICKO, WOLFSBERGER, PACINDA, DEMJANOVIC (89. ZAHRL), KREMPASKY (85. OBENAUS), FLEISCHHACKER, GABLER, KRAMMER (81. MISCHLING).
Die U23 gewann das Spiel gegen Mistelbach mit 3:0 und verteidigt die Tabellenführung.
Tore: 1:0 (56.) Lukas KURZREITER, 2:0 (71.) Christopher LEDINEG, 3:0 (87.) Mario SCHARKA.
SCRETZ U23: ATTORF, RESEL (45. RAPP), EDER, MÜLLNER, BÖHM, WALCHER, SPRUNG (85. GERSTORFER), KURZREITER (88. PABST), LEDINEG, ZAHRL, WÖBER (77. SCHARKA).
St. Peter : SC
RETZ 1:2 (0:1)
Tore: 0:1 (13.) Ferdinand WEINWURM, 1:1
(65.) Adamec, 1:2 (92.) Milan KREMPASKY
SC RETZ: SCHUCH, FREY, SUTTNER, MICKO, DEMJANOVIC (88. ZAHRL), KREMPASKY (92. LEDINEG), WEINWURM (61. GR), WOLFSBERGER, FLEISCHHACKER, GABLER, MISCHLING (85. OBENAUS).
Das Spiel der U23 endete 1:1.
Tore: 1:0 (5.) Königswenger, 1:1
(75.) Martin GERSTORFER.
SCRETZ U23: ATTORF, RESEL (54. GERSTORFER), BÖHM, MÜLLNER, WALCHER, SPRUNG, OBENAUS (45. PABST), KURZREITER, LEDINEG, RAPP, WÖBER.
Tore: 1:0 (50.) Matthias GABLER, 1:1
(63.) Plocek, 1:2 (86.) Andrejic
SC RETZ: SCHUCH, FREY, SUTTNER, MICKO, DEMJANOVIC, KREMPASKY, WEINWURM (78. WOLFSBERGER), KRAMMER, FLEISCHHACKER, GABLER, PACINDA (85. MISCHLING).
Die U23 gewann ihr 6. Spiel 3:1.
Tore: 1:0 (41.) Christopher LEDINEG, 2:0
(43.) Lukas KURZREITER, 3:0 (87.) Philipp RESEL, 1:3 (90.) Wimmer.
SCRETZ U23: ATTORF, RESEL, BÖHM, WALCHER (61. EDER), GERSTORFER (45. PABST), KURZREITER, ZAHRL, GÖSSL, LEDINEG, RAPP, WÖBER.
Götzendorf : SC
RETZ 0:4 (0:3)
Werner Mischling, Sektionsleiter des SC Retz sieht es
ähnlich: "Wir haben sie am Anfang glatt überrollt. In der zweiten
Halbzeit haben wir nur noch das Ergebnis verwaltet. Das wir in der
Offensive sehr stark sind, ist allerorts bekannt. Heute haben wir das
auch gezeigt." Der vierte Treffer in der Nachspielzeit war nur noch
Ergebniskosmetik. "Das 4:0 war dann etwas zu hoch", fügte Fücsek noch
hinzu.
Für die Retzer Mannschaft läuft der Saisonstart wie nach Plan. Bis auf
den Ausrutscher in Ardagger hat man noch kein Spiel verloren und liegt
momentan hinter Schwadorf an der zweiten Tabellenstelle. Götzendorf
musste erstmals in dieser Saison das Spielfeld als Verlierer verlassen.
"Das ist nicht besonders schlimm, man kann ja nicht alles gewinnen",
nimmt es Fücsek mit Humor.
Tore: 0:1 (5.) Ferdinand WEINWURM, 0:2 (11.) Tomas DEMJANOVIC, 0:3 (22.) Tomas Demjanovic, 0:4 (90.) Matthias GABLER
SC RETZ: SCHUCH, FREY, SUTTNER, MICKO, DEMJANOVIC (83. MISCHLING), KREMPASKY (87. OBENAUS), WEINWURM (73. WOLFSBERGER), KRAMMER, FLEISCHHACKER, GABLER, PACINDA.
Die U23 gewann das Spiel mit 6:1.
Tore: 0:1 (33.) Christian OBENAUS, 0:2
(42.) Lukas KURZREITER, 0:3 (45.) Lukas KURZREITER, 0:4 (70.)
Christopher LEDINEG, 0:5 (82.) Maximilian PABST, 0:6 (86.) Markus ATTDORF, 1:6 (90.) Gall.
SCRETZ U23: ATTORF, RESEL (45. GERSTORFER), ZAHRL, MÜLLNER, BÖHM , SPRUNG, WALCHER (70. EDER), KURZREITER (45. PABST), LEDINEG , GÖSSL, OBENAUS (58. SCHARKA).
SC RETZ : Stockerau 3:3 (1:1)
Standardsituationen und eine heiße Schlussphase prägten das Spitzenspiel zwischen Retz und Stockerau. Gleich fünf Mal schlug es nach ruhenden Bällen
ein und am Ende durften sich beide Mannschaften über ein gerechtes
Unentschieden freuen. Die Retzer waren über 90 Minuten mehr im
Ballbesitz und spielerisch überlegen, doch Stockerau hatte die besseren
Torchancen und ging in Minute 14 nach einer Standardsituation durch
Viktor Kornaj in Führung.
Doch Retz konterte eine Viertelstunde später, als ausgerechnet der
kleine Milan Krempasky per Kopf für den Ausgleich sorgte. Dazwischen
hatte Stockerau zwei Mal die Chance auf das 2:0, traf aber nicht ins
Schwarze. Somit ging es mit 1:1 in die Kabinen.
In der 56. Minute ging Retz erstmals in Führung. Wieder eine
Standardsituation, diesmal war es aber kein kleiner Spieler, sondern der
großgewachsene Roland Frey, der per Kopf für das 2:1 sorgte. Die
Stockerauer Antwort ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Wieder
ein ruhender Ball und Viktor Kornaj erzielte seinen zweiten Treffer an
diesem Abend. In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse.
Erst nützte der zuvor unauffällige Robert Pacinda einen groben
Schnitzer in der Stockerauer Abwehr und erzielte das 3:2 für die
Hausherren (85.). Danach hatten die Lenaustädter dicke Möglichkeiten auf
den Ausgleich. Richard Stern traf die Latte und Max Blauensteiner
schoss Retz-Keeper Bernhard Schuch an den Kopf. In der Nachspielzeit
gelang der Jenisch-Elf aber doch noch der verdiente Ausgleich. Nach
einem Eckball war Max Blauensteiner zur Stelle und rettete den
Stockerauern den Punkt.
SVS-Trainer Ewald Jenisch war nach dem Spiel nicht sicher, ob er sich
über den Punkt freuen soll: "Gut leben kann ich damit nicht, bei
besserer Chancenauswertung hätten wir das Spiel gewinnen können.
Angesichts des späten Ausgleichs ist der Punkt aber natürlich in
Ordnung." Werner Mischling, Sektionsleiter des SC Retz, sprach von einem
gerechten Unentschieden, da Stockerau zwar gute Chancen hatte, sein
Team aber mehr Spielanteile verbuchen konnte. Die Abwehr der
Weinviertler, die in den letzten zwei Partien gleich sieben Gegentore
kassiert hat, nimmt Mischling in Schutz: "Die Umstellung auf Viererkette
funktioniert, wir sind halt eine Mannschaft, die sehr offensiv
orientiert ist. In Ardagger war die Abwehrleistung nicht gut, aber heute
kann man ihnen keinen Vorwurf machen." Nach fünf Spielen in zwei
Wochen, inkluse 120 Minuten gegen Gratkorn im ÖFB-Cup sei das Spiel
nicht so einfach gewesen, doch die Mannschaft habe sich sehr gut
präsentiert.
Tore: 0:1 (14.) Blauensteiner, 1:1 (30.) Milan KREMPASKY, 2:1 (56.) Roland FREY, 2:2 (61.) Kornaj, 3:2 (85.) Robo PACINDA, 3:3 (92.) Blauensteiner
SC RETZ: SCHUCH, FREY, SUTTNER, MICKO, DEMJANOVIC, KREMPASKY, WEINWURM (80. WOLFSBERGER), KRAMMER, FLEISCHHACKER, GABLER, PACINDA.
Die U23 gewann das Spiel mit 4:0.
Tore: 1:0
(10.) Lukas KURZREITER, 2:0 (30.) Matthias SPRUNG, 3:0 (42.) Christopher LEDINEG, 4:0 (74.) Mario SCHARKA.
SCRETZ U23: ATTORF, ZAHRL, MÜLLNER, BÖHM (58. SCHARKA), SPRUNG, WALCHER (66. PABST), KURZREITER, GERSTORFER , WÖBER, LEDINEG (76. RESEL), GÖSSL, RAPP.
SC RETZ : SKN St. Pölten Am. 5:1 (1:0)
Nach zwei Spielen liegen die St. Pöltner Amateure gemeinsam mit Gaflenz am Ende der Tabelle. Nach der 1:5-Niederlage in Retz
wartet man in St. Pölten immer noch auf den ersten Punkt. Dabei konnten
die Gäste das Spiel fast eine Halbzeit lang ohne Gegentor bestreiten,
waren sogar die bessere Mannschaft. In den zweiten 45 Minuten begann die
Tormaschine der Weinviertler so richtig zu laufen. Gabler, Weinwurm
(2), Pacinda und Obenaus sorgten für die Retzer Tore, Fertl sorgte für
den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer.
Das klare Ergebnis der Retzer täuscht über die Kräfteverhältnisse der
beiden Mannschaften gewaltig. "Wenn man 75 Minuten lang überlegen ist
und mit 1:5 verliert, ist das unglaublich", ist Alfred Hagl, Trainer des SKN erregt. "Wir machen Schülerliga-Fehler, haben heute aus vier Chancen fünf Gegentore bekommen."
Werner Mischling vom SC Retz sah eine ausgeglichene
Partie, in der vor allem die Retzer Stürmer an Effektivität vor dem Tor
nicht zu übertreffen waren. "Wir haben sie in der zweiten Halbzeit
ausgekontert. Entscheidend war, dass sie die riesen Möglichkeit zum
Ausgleich nicht gemacht haben."
SKN-Kapitän Christoph Brandstätter hatte zwei Mal die Chance, schaffte
es aber nicht, den Ball aus fünf Metern im Tor unterzubringen. Im
Gegenzug schloss Ferdinand Weinwurm einen Konter zum 2:0 ab. In der
Folge verlegten sich die Gastgeber ausschließlich aufs Kontern, kamen so
zu drei weiteren billigen Treffern.
Tore: 1:0 (41.) Matthias GABLER, 2:0 (48.) Ferdinand WEINWURM, 2:1 (53.) Fertl, 3:1 (77.) Robo PACINDA, 4:1 (83.) Ferdinand WEINWURM, 5:1 (90.) Christian OBENAUS
SC RETZ: SCHUCH, FREY (85. MISCHLING), SUTTNER (65. WOLFSBERGER), MICKO, DEMJANOVIC, KREMPASKY, WEINWURM, KRAMMER, FLEISCHHACKER, GABLER (89. OBENAUS), PACINDA.
Die U23 siegte mit 3:1 (2:0)
Tore: 1:0
(28.) Lukas KURZREITER, 2:0
(40.) Lukas KURZREITER, 2:1 (63.) Can, 3:1 (67.) Matthias SPRUNG.
SCRETZ U23: ATTORF, ZAHRL, MÜLLNER, BÖHM (58. SCHARKA), SPRUNG, OBENAUS, KURZREITER (75. PABST), GERSTORFER , WÖBER, LEDINEG, GÖSSL, RAPP (39. RESEL).
Ardagger : SC RETZ 4:1 (1:1)
Retz kam als klarer Favorit nach Ardagger, nach der tollen Auftaktpartie wollte man gleich drei Punkte nachlegen. Ardagger hingegen hatte nach dem verkorksten Derbyauftritt gegen Amstetten Wiedergutmachung angekündigt. Von Beginn an entwickelte sich eine gute Partie, Torchancen auf beiden Seiten waren vorhanden. Eine davon nutzte Michael Prinz gleich in der sechsten Minute zur Führung. Doch die Freude bei den 150 Zuschauern wehrte nicht lange, Goalgetter Tomas Demjanovic glich fast postwendend aus.Doch mit einem Blitzstart stellten die Gastgeber die Weichen auf Sieg. Daniel Schmidt, Dominik Hornig und Sasa Kocic sorgten binnen neun Minuten für die endgültige Entscheidung. "Wir sind hinten einfach schlecht gestanden und haben uns durch die raschen Treffer nicht mehr erfangen."
Tore: 1:0 (06.) Prinz, 1:1 (11.) Tomas DEMJANOVIC, 2:1 (49.) Schmidt, 3:1 (53) Hornig, 4:1 (57.) Kocic
SC RETZ: SCHUCH, SUTTNER, WOLFSBERGER, MICKO, DEMJANOVIC, KREMPASKY (62. MISCHLING), OBENAUS (89.) MÜLLNER), WEINWURM (79. ZAHRL), KRAMMER, FLEISCHHACKER, PACINDA.
Das Spiel der U23 endete mit einem 4:1 Sieg
Tore: 0:1 (51.) Matthias SPRUNG, 0:2 (53.) Lukas KURZREITER, 1:2 (69.) Jetzinger, 1:3 (82.) Christopher LEDINEG, 1:4 (88.) Christopher LEDINEG.
Kottingbrunn : SC RETZ 1:2 (0:1)
ASK 77Kottingbrunn vergibt in der Schlussphase einen Elfmeter und verliert zu Hause gegen den SC Retz mit 1:2. In einem hart umkämpften Spiel gelang den Gastgebern nur wenig, obwohl man doch immer wieder gute Kombinationen zeigte. „Bis 20 Meter vor das gegnerische Tor haben wir gut gespielt, doch dann hat nie etwas heraus geschaut“, sagt der Kottingbrunner Trainer Günther Wessely. Die Hausherren hatten viel mehr Ballbesitz, konnten daraus aber kein Kapital schlagen.
Mitte der zweiten Halbzeit gelang Kottingbrunn der glückliche Ausgleich
durch ein Eigentor von Jürgen Suttner. Retz brachte den Ball nach einer
Standardsituation nicht aus dem Strafraum und im Getümmel traf Suttner
ins falsche Tor.
In der 76. Minute schloss Demjanovic mit seinem zweiten Treffer einen
Konter zum 2:1 für die Gäste ab. Den erneuten Ausgleich konnte Tormann
und Kapitän Bernhard Schuch abwenden, er hielt den umstrittenen Elfmeter
in der 83. Minute.
In der nächsten Runde muss der SC Retz am Freitag nach Ardagger, während auf Kottingbrunn das nächste Heimspiel am Samstag gegen Schwadorf wartet.
Tore: 0:1 (20.) Tomas DEMJANOVIC, 1:1 (68.) Eigentor, 1:2 (74.) Tomas DEMJANOVIC
SC RETZ: SCHUCH, SUTTNER, WOLFSBERGER, MICKO, DEMJANOVIC, KREMPASKY (88. OBENAUS), GABLER, WEINWURM (80. MISCHLING), KRAMMER, FLEISCHHACKER, PACINDA.
Das Spiel der U23 endete mit einem 3:0 Sieg
Tore: 0:1 (4.) Mario SCHARKA, 0:2 (16.) Martin WÖBER, 0:3 (88.) Martin WÖBER

Zwettl : SC RETZ 0:2 (0:1)
Der SC Retz setzt sich im Cupmatch auswärts gegen Ostligaabsteiger SC Zwettl mit 2:0 durch und ist eine Runde weiter. Torschützen für die Gäste
aus dem Weinviertel waren Frey und Pacinda. Auf Seiten der Zwettler
mußte Trainer Ljubo Petrovic mit einer völlig neuen Mannschaft antreten.
10 Abgängen standen 8 Neuverpflichtungen gegenüber und wie noeliga
bereits berichtete, setzt Petrovic auf viele Eigenbauspieler bzw.
Spieler aus der Region. Ein Erfolgserlebnis konnte aber auch Tormann
Maringer verbuchen, der in der Schlußphase einen Elfmeter parierte.
Es ging gleich flott los, in Minute 3 hatte Zwettl die Chance zum
Führungstreffer: Nach einem Eckball von Hasanovic kann Keeper Schuch auf
Seiten der Retzer nur mit Müh und Not klären. Nach 10 Minuten kommt
auch Retz vor das gegnerische Tor doch Andrejic kann den Ball noch
wegschlagen.
Danach übernimmt immer mehr der SC Retz das Kommando und kommt zu
zahlreichen guten Chancen: Beispielsweise vergibt Gabler, der unbedrängt
zum Ball kommt, und in Maringer seinen Meister findet. Den daraus
resultierenden Eckball, der wiederum von Gabler getreten wird, kann von
Frey ideal mit dem Kopf ins Tor gebracht werden. Somit steht es nach 23
Minuten 1:0 für Retz. In der Folge spielt Retz auf und Zwettl hat Mühe
nicht noch das 2:0 zu bekommen.
In Halbzeit 2 probiert es Zwettl Kapitän Plocek mit Schüssen aus der
Distanz, die aber nichts einbringen. So auch Weissensteiner, dessen
Freistoß knapp über das gegnerische Tor geht. Retz spielt clever und
verlegt sich auf schnelle Konter, so auch in Minute 83: Demjanovic
erkämpft sich den Ball und wird im Strafraum gefoult, zum fälligen
Elfmeter tritt Fleischhacker an und das 2:0 scheint so gut wie sicher.
Hier wurde allerdings die Rechung ohne Tormann Maringer gemacht, er
errät die Ecke und wehrt ab. Zwettl wirft nochmals alles nach vorne und
im Gegenzug gelingt Pacinda in der 90igsten das Tor zum 2:0-Endstand.
Retz also eine Runde weiter im Cup. Man merkte den Retzern a, dass sie
eine eingespielte Mannschaft sind und deren Verteidigung glänzend
organisiert ist. Der von Horn geholte Gabler bildet zusammen mit Pacinda
ein gutes Angriffsduo.
SC RETZ: SCHUCH, SUTTNER, WOLFSBERGER, DEMJANOVIC, KREMPASKY, GABLER, FREY, WEINWURM (90. MISCHLING),FLEISCHHACKER, KRAMMER,PACINDA.