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1 Amstetten 30 17 7 6 74:36 38 58
2 SC RETZ 30 18 4 8 63:46 17 58
3 Götzendorf 30 15 7 8 46:34 12 52
4 Bad Vöslau 30 13 11 6 41:29 12 50
5 Mistelbach 30 13 8 9 56:47 9 47
6 Zwettl 30 14 5 11 52:46 6 47
7 SKN St. Pölten Amateure 30 11 8 11 50:50 0 41
8 Schwadorf 30 11 7 12 48:49 -1 40
9 Langenrohr 30 10 10 10 41:44 -3 40
10 Gaflenz 30 11 6 13 54:59 -5 39
11 Würmla 30 9 10 11 37:44 -7 37
12 Kottingbrunn 30 7 14 9 35:37 -2 35
13 Ardagger 30 8 10 12 41:34 7 34
14 Stockerau 30 8 8 14 46:60 -14 32
15 St. Peter/Au 30 7 10 13 52:58 -6 31
16 Vösendorf 30 3 5 22 19:82 -63 14


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Diverse Veranstaltungen

                               
                 Gschnas 2011                            Abschlussfest 2010                   Vorbereitungsspiel gegen Krems    Vorbereitungsspiel gegen St. Bernhard  Vorbereitungsspiel gegen Waidhofen/T

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SC RETZ : SK RAPID WIEN 2:7 (2:4)


Der SC Retz feiert im Jahr 2011 sein 90jähriges Bestandsjubiläum - gleichzeitig kann auf eine tolle Saison mit dem schlussendlich 2. Platz, punktegleich mit Meister und Aufsteiger Amstetten, in der 1. Landesliga zurückgeblickt werden. Der SK Rapid Wien, Österreichischer Rekordmeister, war am Retzer Sportplatz vor 2 000 Besuchern zu Gast, Geschenke wurden aber keine verteilt - der Bundesligist siegte gegen den Landesligist mit 7:2 (4:2)!
Der SC Retz kann im saisonabschließenden Jubiläumsspiel bis auf 3 Verletzte auf den gesamten Kader zurückgreifen, Krammer, Krempasky und Demjanovic fehlen. Geschenke werden keine verteilt, der Respekt war auch schnell abgelegt - spätestens aber, als sich Christopher Ledineg in Minute 9 erstmals bei Steffen Hofmann bemerkbar macht - dessen gestreckter Fuß lässt sogar Rapid-Coach Schöttel ein "Heeee" auskommen. Eine Minute später krachts dann erstmals im Kasten von Bernhard Schuch - 1:0 Torschütze Steffen Hofmann nachdem Burgstaller abtropfen ließ. In der 22. gleichen die Retzer dann aber aus, nachdem Weinwurm bereits kurz zuvor das Ziel verfehlte, war er im zweiten Versuch drin, Pacinda spielt steil für Weinwurm, der ist nicht zu halten und stellt auf 1:1. Durch Tore von Burgstaller, Nuhiu sowie ein Eigentor von Retz-Innenverteidiger Liebhart steht es kurz vor dem Halbzeitpfiff 1:4, ehe wiederum Ferdinand Weinwurm über einen Treffer jubeln kann - 2:4, der schnelle Stürmer war rascher als Rapid-Keeper Königshofer am Ball.
Auch die Halbzeiteinlage am Retzer Sportplatz war aller Ehren wert, die jüngsten Nachwuchskicker präsentierten eine einstudierte Tanzformation und ernteten dafür jede Menge Applaus.
Nach dem Seitenwechsel war das Spiel auf beiden Seiten geprägt von Wechselspielchen, drei Treffer fielen auch noch - allerdings in diesem Fall nur mehr auf Seiten des SK Rapid. In der 54. erzielt Deni Alar das 5:2, wenig später ist Christoph Saurer nach Flanke des gebürtigen Tullners und Rapid-Amateurspielers Konstantin Kerschbaumer mit dem 6:2 zur Stelle.
Den Schlusspunkt setzte dann Rene Gartler, er traf fast mit dem Schlusspfiff zum 7:2 Endstand.
was folgte war ein Platzsturm, gefolgt von Foto- und Autogrammwünschen vieler junger Rapid-Fans.

Auf Seiten des SC Retz gibt es im Transferbereich schon einiges an Neuigkeiten zu berichten, Demjanovic geht, Murtinger (FAC) und Woransky (Schwadorf) kommen.
Jetzt gilt es noch die im Moment wohl heißeste Retzer Aktie beim Verein zu halten - Ferdinand Weinwurm, Doppeltorschütze gegen den SK Rapid.


 
SC RETZ: SCHUCH (45. ATTORF), FREY ROLAND (25. MÜLLNER), WOLFSBERGER (85. SPRUNG), ZAHRL (75. PABST), LEDINEG, LIEBHART (75. FREY THOMAS), FLEISCHHACKER, PACINDA, GABLER, MISCHLING (50. SCHARKA), WEINWURM (85. WÖBER).

SK Rapid Wien: Königshofer - Thonhofer (Schimpelsberger); Sonnleitner (Patocka); Pichler; Katzer (Schrammel) - Saurer; Prager; Hofmann; Trimmel - Burgstaller (Alar); Nuhiu (Gartler)

Tore: 0:1 (10.) Hofmann; 1:1 (22.) Weinwurm; 1:2 (29.) Burgstaller Guido; 1:3 (37.) Nuhiu; 1:4 (38.) ET Liebhart; 2:4 (45.) Weinwurm; 2:5 (54.) Alar; 2:6 (60.) Kerschbaumer; 2:7 (90.) Gartler


SC RETZ : Schwadorf 3:1 (1:0)

Mit geringen Hoffnungen gingen die Retzer ins letzte Spiel gegen Schwadorf. Zwar rechnete die Wachter-Truppe mit einem Heimsieg, für den Meistertitel benötigte man aber einen Umfaller des Tabellenführers. Vor rund 600 Zuschauern stellte sich Schwadorf als dankbarer Gegner heraus. Demjanovic (11.), Gabler (50.) und Christopher Ledineg (75.) sorgten für die Retzer Tore, Pany (65.) konnte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer herstellen.
Nichts für schwache Nerven war die Ausgangslage vor der letzten Runde der Landesliga. Retz musste mehr Punkte als Amstetten machen, um sich den Titel zu holen. Vorweg: Es sollt nicht klappen, da Amstetten parallel gegen Kottingbrunn mit 3:0 gewann.
Die Heimischen spielten von Beginn an stark, kamen immer wieder vor das Tor von Schwadorf-Keeper Christian Haselberger. Nach elf Minuten kann der Schlussmann einen Gabler-Schuss nur kurz abwehren, Tomas Demjanovic ist zur Stelle und sorgt für die 1:0-Führung. Zu diesem Zeitpunkt übernimmt Retz virtuell die Tabellenspitze. "Wir haben heute wirklich brav gespielt. Teilweise haben wir etwas überkombiniert", berichtet Werner Mischling, Sektionsleiter des SC Retz.
Drei Punkte, die unbelohnt bleiben
Auch in der zweiten Spielhälfte dominieren die Gastgeber, gehen durch Gabler mit 2:0 in Führung. Der Anschlusstreffer durch Goalgetter Johann Pany ist der einzige Höhepunkt im Schwadorfer Spiel. Für die Entscheidung sorgt eine viertel Stunde vor dem Ende ein gut getretener Eckball. "Der Ball ist noch leicht von einem Schwadorfer berührt worden. Es war fast ein direktes Cornertor", sah Mischling die Situation. Retz kann somit einen ungefährdeten Heimsieg einfahren, ohne aber die Früchte dafür zu ernten.
Mit Platz zwei in der Tabelle ist man in Retz aber dennoch zufrieden. "Wir haben eine tolle Saison gespielt und Amstetten bis zur letzten Runde gefordert. Ich bin auch mit dem zweiten Platz zufrieden und möchte Amstetten recht herzlich zum Meistertitel gratulieren. Sie haben es sich auch verdient. Sie haben etwas mehr Tore geschossen und vor allem viel weniger bekommen. Da müssen wir den Hebel für nächste Saison ansetzen", denkt Mischling schon an die kommenden Aufgaben.
"Wir sind eine kleine Stadt, die ein tolles Publikum hat. Wir werden uns auch in der nächsten Saison nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Wir wollen ein gesunder Verein bleiben und ein Top-Verein in Niederösterreich sein", so Mischling.

Tore: 1:0 (11.) Tomas DEMJANOVIC, 2:0 (50.) Matthias GABLER, 2:1 (65.) Pany, 3:1 (75.) Christopher LEDINEG

SC RETZ: SCHUCH, ZAHRL, KREMPASKY (45. LEDINEG), LIEBHART, WOLFSBERGER (85. MICKO), FLEISCHHACKER, PACINDA, GABLER, KRAMMER (60. MISCHLING) , DEMJANOVIC, WEINWURM.



Bad Vöslau : SC RETZ 0:0

Tolle Kulisse in Bad Vöslau! 550 Zuschauer, davon gut mehr als die Hälfte aus Retz sorgten für ein wahres Fußballfest. Einzig die Tore fehlten in dieser Partie. Beim torlosen Unentschieden war vor allem Amstetten der große Sieger, die sich mit einem Erfolg in Vösendorf die Tabellenführung zurück holten. Retz verspielte mit dem Remis wohl die Chance, in er kommenden Saison in der Regionalliga zu agieren.
Mit Jelinek und Mischling fehlten den Retzern zwei Mann wegen Sperren. Dennoch reisten die Weinviertler samt riesen Fangemeinde hoffnungsfroh nach Bad Vöslau. In einer ausgeglichenen Anfangsphase sind zunächst Torchancen Mangelware. Nach einer halben Stunde ist es Stefan Liebhart, der den Führungstreffer der Gastgeber auf dem Fuß hat, aber vergibt. Je länger das Spiel dauert, desto besser kamen die Heimischen in Fahrt. "Es war ein tolles Spiel vor einer super Kulisse. Ich muss den Retzer Fans ein Kompliment machen, es hat keine Probleme gegeben. Vom Spiel her waren wir heute die stärkere Mannschaft", fasst Bad Vöslau-Obmann Gerhard Sevcik zusammen.
Retz wirkt durch die Wichtigkeit des Spieles etwas gebremst, findet erst nach 38 Minuten durch Tomas Demjanovic die erste große Möglichkeit vor. "Wir haben heute nur sehr wenige Chancen vorgefunden. Bad Vöslau ist nicht umsonst die beste Rückrundenmannschaft", muss Werner Mischling, Sektionsleiter der Retzer, nach dem Spiel feststellen.
Bad Vöslau wird immer gefährlicher
Nach der Pause sind des die Heimischen, die immer mehr Druck ausüben. Lukas Nechvatal und Mario Spuller vergeben aber die besten Möglichkeiten. "Wir haben in der zweiten Halbzeit wirklich gut gespielt. Ich kann den Jungs aber nichts vorwerfen, auch wenn wir nicht gewonnen haben. Wir haben Chancen und nochmals Chancen vergeben", so Sevcik.
Retz muss mit dem Punkt am Ende zufrieden sein. "Das war nicht unser Tag, Bad Vöslau hatte die besseren Möglichkeiten. Die Jungs haben brav gekämpft, leider haben wir von der Bank aus keinen großen Einfluss mit Wechseln gehabt. Dazu haben die Spieler gefehlt." Retz verliert in der Tabelle die Spitzenposition an Amstetten, muss nun auf einen Umfaller der Westniederösterreicher in der letzten Runde hoffen. "Das geht schon so in Ordnung", fasst Mischling die Situation zusammen.
"Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, sie ist jetzt seit 16 Spielen ungeschlagen. Nun wollen wir natürlich auch noch im letzten Spiel ohne Niederlage bleiben", hofft Sevcik auf eine Rückrunde ohne besiegt zu werden.

SC RETZ: SCHUCH, ZAHRL, KREMPASKY (79. MICKO), LIEBHARDT, WOLFSBERGER, FLEISCHHACKER, PACINDA, GABLER, KRAMMER , DEMJANOVIC, WEINWURM.

Die U23 gewinnt in Bad Vöslau mit 2:1.

SCRETZ U23: ATTDORF, WALCHER, EDER, MÜLLNER (62. BRAND), SPRUNG, RESEL (83. VYHNALEK), WÖBER, SCHARKA, GÖSSL, PABST, FREY.

Tore: 0:1 (08.) Philipp RESEL, 1:1 (87.) Varga, 1:2 (89.) Thomas FREY



SC RETZ : Langenrohr 4:3 (1:3)

Etwas mehr als 400 Zuschauer erlebten in Retz einen wahren Krimi: Sieben Tore, zwei Ausschlüsse und jede Menge Spannung bis zur letzten Sekunde werden dem Publikum geboten. Zudem sorgt ein überforderter Schiedsrichter für einen Last-Minute-Treffer der Gastgeber aus Retz, der ihnen einen 4:3-Sieg über Langenrohr und die Verteidigung der Tabellenführung einbringt.
Die Gemüter gingen nach dem Duell gewaltig in die Höhe. Langenrohr-Trainer August Baumühlner wetterte gewaltig gegen den Schiedsrichter, der 90 Minuten lang gegen die Tullnerfelder gepfiffen haben soll: "Er wusste schon beim Anpfiff, wer dieses Spiel heute gewinnen wird. So etwas habe ich noch nicht erlebt. Wir haben wegen leichten Berührungen die gelbe Karte gesehen. Unsere Stürmer werden alleine auf dem Weg zum Tor niedergerissen und er pfeift nicht einmal ein Foul."
Doch alles der Reihe nach: Langenrohr erwischt einen Traumstart, geht nach drei Minuten durch Alexander Teufer mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Gastgeber lässt nicht lange auf sich warten. Markus Wolfsberger ist nach acht Minuten zur Stelle und besorgt den Ausgleich. "Wir haben auch schon in der ersten Halbzeit gut gespielt, die Tore hat aber Langenrohr gemacht", so Retz-Sektionsleiter Werner Mischling. Langenrohr geht mit einer komfortablen 3:1-Führung in die Halbzeit. Ein Tor von David Pötschner und ein Eigentor sorgen für die vorerst klaren Verhältnisse. "Es war ein klasse Spiel von uns", so Baumühlner über die Leistung seiner Jungs.
Nach dem Seitenwechsel dominierten die Gäste, kommen durch Matthias Gabler zum Anschlusstreffer. Der eingewechselte Nikolaus Mischling stellt nach 71 Minuten auf 3:3. "Danach ist aber bei uns ein wenig der Faden gerissen. Am Schluss ist es noch ein richtiger Kirmi geworden", so Mischling. "Der Schiedsrichter hat zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt und wir bekommen nach 96 Minuten und 37 Sekunden das vierte Tor. Das gibt es doch gar nicht. Ich hab ihm nach dem Spiel meine Meinung gesagt. Der soll meinen Buben erklären, was er da gemacht hat", ist Baumühlner außer sich. Mischling sieht die Situation ein wenig anders, obwohl auch der "eine leichte Heimtendenz des Schiedsrichters" erkennen konnte: "Er hat vier Minuten angezeigt, dann hat Langenrohr noch einmal gewechselt. Klar war es glücklich für uns, dass wir gewonnen haben." Den entscheidenden Treffer erzielt Milan Krempasky, der auf der rechten Seite schön frei gespielt wird und aus spitzem Winkel einschießt.
Drei Zähler, die in der Tabelle Gold wert sein können. Nun führen die Retzer weiter die Tabelle an, reisen mit einem Vorsprung auf Amstetten nach Bad Vöslau. "Es wird einen Sonderzug nach Bad Vöslau geben, da kannst du dir sicher sein", so Mischling nach dem Spiel. "Irgendwann müssen sie ja fallen", spielt Mischling auf die tollen ungeschlagenen Serie des kommenden Gegners an.
   

SC RETZ: SCHUCH, ZAHRL (45. KREMPASKY), LIEBHARDT, WOLFSBERGER, LEDINEG (GR. 87.), FLEISCHHACKER, PACINDA, GABLER, KRAMMER (88. MICKO), DEMJANOVIC (71. MISCHLING GR 89.), WEINWURM, 

Tore:  0:1 (03.) Gregor Weber, 1:1 (06.) Markus WOLFSBERGER, 1:2 (34.) Eigentor, 1:3 (44.) Koberger, 2:3 (50.) Matthias GABLER, 3:3 (71.) Niki MISCHLING, 4:3 (95.) Milan KREMPASKY


Die U23 spielte nicht.

SC RETZ : Würmla 3:1 (1:0)

Mit dem 3:1-Heimsieg über Würmla vor toller Zuschauerkulisse übernimmt die Mannschaft von Trainer Manfred Wachter wieder die Tabellenführung. Auf nassem Terrain taten sich die Retzer aber besonders im Abschluss schwer. Erst ein unglückliches Eigentor von Klaus Dietrich brachte die Weinviertler endgültig auf die Siegerstraße. Würmla hingegen ist weiterhin mitten im Abstiegskampf.
Ein rasches Tor von Ferdinand Weinwurm sorgte in Retz früh für Erleichterung. Die Mannschaft aus Würmla brach trotz des frühen Rückschlages nicht auseinander, stand in der Defensive wie in der Rückrunde fast immer, sehr sicher. Klaus Dietrich kommandierte seine Jungs optimal. Retz erspielte sich zwar eine optische Überlegenheit, konnte die Möglichkeiten aber nicht in Zählbares ummünzen. "Wir haben leider viel zu viele Chancen vergeben. Wir haben es verabsäumt, das Spiel vorzeitig zu entscheiden", so Werner Mischling vom SC Retz.
Mit 1:0 geht es in die Pause. Retz kommt wieder hellwach heraus, scheitert aber am guten Schlussmann der Gäste, Markus Feuerfeil. "Beim Eigentor hatte Dietrich Pech. Der Platz war nass und im Rutschen hat er den Ball nicht mehr kontrollieren können", spielt Mischling auf das vorentscheidende 2.0 an.
Richtig Spannung kommt erst in der Schlussphase wieder auf, als Gregor Weber einen Elfmeter sicher zum 1:2 verwandelt. "Bei 1:2 sind wir natürlich noch einmal nervös geworden. Aber dann hat mein Sohn für die Entscheidung gesorgt", so der stolze Sektionsleiter. Der nach 66 Minuten eingewechselte Nikolaus Mischling setzt in der 83. Minute den Deckel auf die Partie. Nach diesem Treffer war der Drops gelutscht. Da im Parallelspiel Amstetten gegn Bad Vöslau nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus kam, übernimmt Retz mit zwei Zählern Vorsprung wieder die Tabellenführung. "Das war die letzte Möglichkeit, dass Amstetten Punkte abgibt. Nun haben wir es in der eigenen Hand", freut sich Mischling auf die spannende Schlussphase der Meisterschaft.
   

SC RETZ: SCHUCH, ZAHRL, LIEBHARDT, WOLFSBERGER, KREMPASKY (66. MISCHLING), FLEISCHHACKER, PACINDA, GABLER, KRAMMER, DEMJANOVIC (83. SCHARKA), WEINWURM

Tore:  1:0 (02.) Ferdinand WEINWURM, 2:0 (54.) Eigentor, 2:1 (74.) Gregor Weber, 3:1 (81.) Niki MISCHLING


Die U23 wurde witterungsbedingt abgesagt.

Amstetten : SC RETZ 3:0 (1:0)

 Im absoluten Spitzenspiel der 26. Runde der 1. NÖN Landesliga gewinnt der SKU Ertl Glas Amstetten klar mit 3:0 gegen Tabellenführer SC Retz. Damit rehabilitieren sich die Mostviertler nach der überraschenden Niederlage gegen Würmla in der Vorwoche. Im Spiel gegen Retz ist es zunächst Leopold Reikersdorfer (22.), der die Heimischen mit 1:0 in Führung bringt. Nach der Pause erhöhen dann Roland Puppenberger (66.) und Patrick Lachmayr (82.) zum Endstand. Somit schließt die Panholzer-Elf punktemäßig zu Retz auf, überholt diese aber aufgrund des besseren Torverhältnisses und lächelt nun wieder von der Tabellenspitze.
Amstetten mit prominenter Ersatzbank
Die erste Überraschung in diesem Spiel gibt es bereits vor dem Anpfiff, 1500 Zuschauer im Ertl Glas-Stadion wundern sich über das Fehlen von Amstettens Top-Torschützen Robert Fekete. Der führende der Torschützenliste schmückt zunächst nur die Ersatzbank der Heimischen. Dennoch ist es die Heim-Elf, die den besseren Start erwischt. Nach einem Schuss von Michael Achleitner (19.) haben die Gäste noch Glück, denn der Ball landet an der Stange. Wenige Minuten später ist es dann aber doch soweit, Leopold Reikersdorfer (22.) bringt Amstetten mit 1:0 in Führung. Der Kapitän des Titelaspiranten verwandelt einen Freistoß direkt und unhaltbar für Tormann Bernhard Schuch. In der Folge versucht Retz etwas besser ins Spiel zu kommen, die Weinviertler tun sich gegen die gut stehenden Amstettener aber sehr schwer. Nach dem kurzzeitigen Hoch der Gäste, sind es wieder die Heimischen, die kurz vor dem Pausenpfiff zu Chancen kommen, Vitalis Stankevicius (42.) und Roland Puppenberger (43.) vergeben aber etwas unglücklich.
Schlagabtausch bringt keine Tore
In den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit versuchen beide Mannschaften vehement zum Torerfolg zu kommen. Amstetten will das Spiel unbedingt vorzeitig entscheiden, Retz drängt auf den Ausgleichstreffer, wobei man mit einem Unentschieden gut leben könnte, bliebe man doch weiterhin an der Tabellenspitze. Auf Seiten der Mostviertler sind es Patrick Lachmayr (56.), der an der Stange und Vitalis Stankevicius (65.), der an Tormann Schuch scheitert, die zu guten Möglichkeiten kommen. Für Retz können Matthias Gabler (58.) und Ferdinand Weinwurm (59.) ihre Chancen nicht nutzen. 
Mostvierler machen alles klar
In der 66. Minute darf dann der Großteil der 1500 Fans aber doch jubeln, Roland Puppenberger nutzt einen Fehler von Tormann Schuch und trifft zum 2:0 für Amstetten. In den folgenden Minuten sind es zwar die Gäste, die auf den Anschlusstreffer drängen, Christopher Ledineg (70.) kann die beste Chance, nämlich einen direkt geschossenen Freistoß, aber nicht verwerten. Patrick Lachmayr (82.) macht schließlich alles klar für Amstetten und setzt einen Schuss unhaltbar ins lange Eck. In den Schlussminuten passiert nichts mehr, Amstetten siegt klar mit 3:0 und hält den Titelkampf somit wieder offen.

   

SC RETZ: SCHUCH, ZAHRL (32. MICKO), LIEBHARDT, KREMPASKY (72. MISCHLING), FLEISCHHACKER, PACINDA, GABLER, KRAMMER (61. DEMJANOVIC), WEINWURM, 

Tore:  1:0 (21.) Reikersdorfer, 2:0 (66.) Puppenberger, 3:0 (81.) Lachmayr


Amstetten U23 : SC RETZ U23 3:1 (1:0)

Die U23 verliert in Amstetten mit 3:1.

Tor: 1:0 (44.) Schagerl, 2:0 (60.) Pitzl, 3:0 (76.) Weinstabl, 3:1 (85.) Mario SCHARKA

SC RETZ U23: ATTDORF, WALCHER, EDER, MÜLLNER, SPRUNG, RESEL (81. KURZREITER) , WÖBER, SCHARKA, GÖSSL (84. VYHNALEK), PABST, FREY (78. BRAND).


SC RETZ : Gaflenz 2:1 (0:0)

Beim Spitzenspiel der Runde in Retz wurde den Zuschauern alles geboten, was das Fußballerherz begehrt. Chancen, Tore und Spannung bis zur letzten Minute. Das Spiel war an Klasse kaum zu überbieten, vor allem deshalb, weil sich Gaflenz nicht in der Defensive versteckte. Durch den Last-Minute-Treffer von Ferdinand Weinwurm setzt sich Retz zumindest bis Sonntag an die Tabellenspitze.
Drei Punkte mussten vor den heimischen Fans eingefahren werden, um Druck auf die am Sonntag spielenden Amstettner auszuüben. Retz begann stark, scheiterte aber durch Gabler, Fleischhacker, Weinwurm und Pacinda am Schlussmann der Gäste. Gaflenz selbst blieb stets gefährlich, das Spiel machten aber die Gastgeber. "Wir haben gut gespielt und uns den Sieg auch verdient. Man hat aber auch deutlich gesehen, warum Gaflenz im Frühjahr so viele Punkte geholt hat", zollte Retz-Sektionsleiter Werner Mischling dem Gegner großen Respekt.
Torsperre gebrochen
Nach 55 Minuten war es endlich so weit. Nikolaus Mischling bekommt am 16er den Ball, fackelt nicht lange und schießt den Ball in die Maschen. Ein herrlicher Treffer der Nummer acht. Doch Gaflenz erholte sich vom Rückstand schnell, es dauerte nur wenige Minuten, bis sie die passende Antwort durch Patrik Krap parat hatten - Ausgleich!
In einem spannende Finish drückten die Retzer, schnürten die Gäste in deren Hälfte ein. "Es war ein Wahnsinn, wie viele Chancen wir vergeben haben. Ich muss der Mannschaft dennoch ein Kompliment aussprechen. Sie haben bis zum Schluss gekämpft. Ich hatte fast einen Herzinfakt", schwärmt Mischling von seiner Elf, die nach 91 Minuten für die harte Arbeit belohnt wurde. Ferdinand Weinwurm wird in der Mitte von den Gaflenzer Verteidigern völlig vergessen. Ein Zuspiel von Milan Krempasky schließt der Goalgetter mustergültig zum viel umjubelten 2:1-Siegtreffer ab.

"Jetzt können wir ganz ruhig nach Amstetten fahren. Die wollen unbedingt Meister werden, wir spielen locker drauf los. Allerdings plagen uns Personalsorgen", so Mischling. Trainer Wachter musste neben Wolfsberger und dem Langzeitverletzten Suttner auch auf Lukas Micko verzichten. Christopher Ledineg musste wegen einer fünften gelben Karte passen, er wird in Amstetten aber wieder dabei sein. Unsicher ist ein Auflaufen von Robert Pacinda, der kurz nach der Pause verletzt raus musste. 

   

SC RETZ: SCHUCH, ZAHRL, LIEBHARDT, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, PACINDA (48. MÜLLNER), GABLER, MISCHLING, KRAMMER (82. SCHARKA), WEINWURM, DEMJANOVIC

Tore: 1:0 (56.) Niki MISCHLING, 1:1 (64.) Krap, 2:1 (92.) Ferdinand WEINWURM

SC RETZ U23 : Gaflenz U23 1:0 (1:0)

Die U23 besiegt Gaflenz dank eines späten Treffers mit 1:0.

Tor: 1:0 (80.) Mario SCHARKA

SC RETZ U23: ATTDORF, WALCHER, EDER, KARASEK (45. KURZREITER, 60. BRAND), SPRUNG, RESEL, WÖBER, SCHARKA, GÖSSL, PABST, FREY.


Mistelbach : SC RETZ 0:2 (0:1)

Titelanwärter SC Retz musste in der 24. Runde der NÖN-Landesliga zum Favoritenschreck nach Mistelbach. Für den FC Weinviertel Mistelbach war es bereits das dritte Heimduell mit einem Titelanwärter im vierten Heimspiel der Frühjahrssaison. Im Gegensatz zu den Dreipunktern gegen Götzendorf und Amstetten verlor die Elf von Peter Lackner heute 0:2, konnte dabei die eigenen Chancen nicht verwerten. Retz agierte defensiv und nahm mit den Toren von Krempasky (6.) und Pacinda (78.) drei Punkte mit nach Hause.
Die Partie ist für Retz eine entscheidende im Titelkampf. Denn gegen Mistelbach konnte man vor dem heutigen Aufeinandertreffen nur selten siegen, sechs Mal blieb man in acht Spielen sogar ohne Torerfolg. Bei der Aufstellung der Retzer gibt es eine kleine Überraschung. Martin Krammer sitzt nur auf der Bank, für ihn kommt Lukas Micko zum Einsatz. Die Phase des gegenseitigen Abtastens dauert nicht lange, bereits in Minute sechs gehen die Gäste vor 500 Zusehern am Sportplatz Mistelbach mit 1:0 in Führung. Weinwurm auf Gabler, der spielt einen Stanglpass in die Mitte, wo Krempasky goldrichtig steht und den Ball nur noch über die Linie drücken muss. Doch gleich im Gegenzug die Chance zum Ausgleich: Dilic köpfelt auf den Kasten von Schlussmann Schuch. Der kann den Ball parieren, lässt ihn aber aus und muss nachgreifen (7.).
Retz steht nun sehr defensiv, lässt Mistelbach kommen und verlegt sich aufs Kontern. Gutes Beispiel dafür eine Chance in der 36. Minute. Zahrl schlägt den Ball vom eigenen Sechzehner weit nach vorne, Weinwurm startet richtig und zieht mit links ab, verfehlt das Tor aber deutlich. Mistelbach versucht alles,  um auszugleichen, doch auch eine Einzelaktion von Mikel (41.) geht knapp am linken Pfosten vorbei. Kurz vor der Pause jubeln die Retzer erneut, doch der vermeintliche Treffer wird wegen Abseits aberkannt. Die Gäste sind mit den Köpfen schon in der Kabine, da gelingt Mistelbach beinahe der Ausgleich, doch die Stange verhindert das 1:1.
Gleich nach Wiederanpfiff gibt es Elfmeteralarm im Strafraum der Gäste. Micko geht mit der Hand zum Ball, doch Schiedsrichter Weickmann lässt zum Unverständnis und Missfallen der Fans und Funktionäre der Heimmannschaft weiterspielen (46.). Trainer Lackner bleibt nichts anderes übrig, als noch offensiver zu spielen. Der Kapitän Thomas Eigner muss vom Feld, für ihn kommt Dominik  Böck. Wenige Minuten später rettet erneut nur Aluminium die Gäste vorm Ausgleich (72.), doch für die Heimelf ist der heutige Abend wie verhext. Das zeigt sich auch in Minute 76: Micko macht wieder einen schweren Fehler an der Strafraumgrenze, Mikel kommt zum Schuss, der aber erneut an die Latte geht. In weiterer Folge bewahrheitet sich die alte Fußballerweisheit, dass man die Tore hinten bekommt, die man vorne nicht schießt. Pacinda bekommt nach einem Konter den Ball und zieht ins lange Eck ab – 2:0 (78.). Dabei bleibt es dann auch, Retz bleibt im Titelkampf.

     

SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER (45. MÜLLLNER), ZAHRL, MICKO, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, PACINDA, LEDINEG, GABLER (89. SPRUNG), MISCHLING (68. KRAMMER), WEINWURM

Tore: 0:1 (06.) Milan KREMPASKY, 0:2 (78.) Robo PACINDA

Mistelbach U23 : SC RETZ U23 0:1 (0:1)

Die U23 besiegt Mistelbach dank eines frühen Treffers mit 1:0.

Tor: 0:1 (06.) Matthias SPRUNG

SC RETZ U23: ATTDORF, WALCHER, EDER, SPRUNG, RESEL, WÖBER, SCHARKA, GÖSSL,WINTER, PABST, FREY.


SC RETZ : St. Peter 2:1 (1:0)

Der SC Retz bleibt durch den 2:1-Heimsieg gegen den UFC St. Peter/Au an der Tabellenspitze dran. Zwei schnelle Tore in jeder Halbzeit, ein unnötiger Ausschluss und eine vergebene Topchance prägten dabei das Spiel, bei dem man am Ende aber doch von einem gerechten Ergebnis sprechen kann.
Acht Minuten in Halbzeit eins, fünf Minuten in Halbzeit zwei. Die Mannschaften waren jeweils noch nicht allzu lange heraus aus der Kabine, da klingelte es jeweils im Kasten der Gäste. Für das 1:0 zeichnete Stefan Liebhart verantwortlich, der nach einem Eckball goldrichtig stand. Beim 2:0 war Robert Pacinda nach Vorlage von Ferdinand Weinwurm zur Stelle. Gefolgt wurden beide Treffer von einer dominanten Phase der Hausherren, die in beiden Halbzeiten zweifellos den besseren Start hinlegten. 
Spannung durch Ausschluss und Anschlusstreffer
Während diese Phase in der ersten Halbzeit etwa eine halbe Stunde dauerte und St. Peter danach nur einmal gefährlich wurde (ein Abstauber-Tor von Langergraber nach Kopfball von Rygel wurde wegen Abseits aberkannt), war dies in Halbzeit zwei etwas anders. In Minute 52 wurde Torschütze Liebhart mit Gelb/Rot vom Platz gestellt. Retz-Trainer Manfred Wachter vermutete dabei, dass Schiedsrichter Weber „offensichtlich vergessen hat, dass Liebhart schon Gelb gesehen hat, weil so ein unglaubliches Foul war das auch wieder nicht.“
Gerecht oder nicht, jedenfalls aber erhielten die Gäste durch ihre numerische Überlegenheit leichten Aufwind. Der wurde auch nicht frühzeitig gebrochen, weil Retz durch Martin Krammer den Matchball zum 3:0 ausließ. Im Gegenzug machten es die Gäste noch einmal spannend. Patrick Kogler war nach Vorarbeit von Buder und Göksin zur Stelle (2:1 in Minute 73). Natürlich versuchte St. Peter weiter alles, um zum Ausgleich zu kommen und natürlich begann beim SC Retz nun das große Zittern. Vor allem in der 82. Minute, als Dieter Dirnberger nach einem Eckball einen so genannten „100er“ ausließ. Und nachdem auch Lukas Bruckschwaiger seine Möglichkeit nicht nutzen konnte, hatte das Retzer Zittern doch noch sein glückliches Ende.
Damit zeigte sich auch SC-Trainer Manfred Wachter zufrieden: „Zu Beginn waren wir so überlegen, dass ich nicht gedacht  habe, dass da was passieren könnte. Nach dem Ausschluss haben wir dann alles gegeben und den Vorsprung noch über die Runden gebracht.“ St. Peters Sportlicher Leiter, Andreas Döcker, haderte einerseits mit dem aberkannten Tor („ich war ungefähr auch der Höhe und glaub nicht, dass er vorne war“), andererseits auch mit dem vergebenen Ausgleich: „Schade darum, uns hätte dieser eine Punkt schon genügt. In Summe war Retz zwar etwas besser, aber möglich wäre das Remis allemal gewesen.“

     

SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER, ZAHRL, LIEBHARDT, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, PACINDA, LEDINEG (89. MÜLLLNER), GABLER (59. MICKO), KRAMMER (84. MISCHLING), WEINWURM

Tore: 1:0 (08.) Stefan LIEBHARDT, 2:0 (49.) Robo PACINDA,  2:1 (67.) Kogler

Zwettl U23 : SC RETZ U23 abgesagt



Zwettl : SC RETZ 2:1 (1:0)

Vor eigenem Publikum, knapp 480 Zuseher waren zu diesem Spiel gekommen, empfing der SC Sparkasse Zwettl den Tabellenzweiten SC Retz. Die Gastgeber spielten gut und so fanden die Gäste aus Retz nur sehr schwer in dieses Spiel. Durch die Treffer von Mario Brunner (21.) und Michal Schön (58.) kam Zwettl zu einer komfortablen 2:0-Führung. Der Anschlusstreffer durch Robert Pacinda in der letzten Spielminute kam deutlich zu spät – Endstand 2:1.
Bereits nach drei Minuten bekommen die Fans die erste gute Möglichkeit für die Hausherren zu sehen, doch der Kopfball von Mario Brunner geht knapp am Tor vorbei. Zwettl ist zunächst die spielbestimmende Mannschaft, erspielen sich die Jungs von Trainer Ljubo Petrovic einige gute Torchancen, doch noch ohne Erfolg. Bei den Gästen aus Retz scheint sich das Fehlen der gesperrten Spieler Martin Krammer und Ferdinand Weinwurm, als auch der Ausfall des verletzten Jürgen Suttner bemerkbar zu machen – es geht nicht viel im Spiel der Weinviertler. Nicht unverdient dann auch der Führungstreffer für die Gastgeber nach 21 Minuten. Mario Brunner trifft mit seinem neunten Saisontreffer. Die Gastgeber sind auch weiterhin tonangebend, kommen aber zu keinem weiteren Treffer mehr im ersten Durchgang. Mit einer verdienten Führung für Zwettl geht es in die Pause, von den Gästen aus Retz muss mehr kommen.
Zwettl baut Führung aus – Anschlusstreffer zu spät

Doch auch in der zweiten Halbzeit sind es erneut die Heimischen, die zuerst jubeln dürfen. Nach einer tollen Kombination über Ronald Eigner und Antonio Dolibasic verwertet Michal Schön die Hereingabe zur 2:0-Führung. Danach versucht Retz endlich mehr, können sich die Gäste aber in der Offensive kaum durchsetzen. Die Petrovic-Elf steht in der Defensive gut und konzentriert sich nun vermehrt auch darauf, diesen Vorsprung zu verwalten. Richtig zwingende Chancen ergeben sich so nicht mehr. 
Retz kommt zwar in der 90 Minute dann doch noch durch Robert Pacinda zum Anschlusstreffer, doch dieser fällt zu spät um noch das Unentschieden herbeiführen zu können. Zwettl gewinnt dieses Spiel verdient mit 2:1.
Stimmen zum Spiel: 
Werner Mischling, Sektionsleiter SC Retz:
"Das war von uns einfach zu wenig, ohne Kampf und ohne der richtigen Einstellung ist es einfach schwierig. Zwettl war heute sehr aggressiv, hat auch sehr gut gespielt. Wir müssen halt einfach auch wieder aggressiver auftreten, nur mit schön spielen geht es halt auch nicht. Nach dem 0:2 war es nicht einfach, Zwettl ist tief gestanden, haben unsere Jungs zwar versucht nach vorne zu spielen, aber wir sind einfach zu spät zum Anschlusstreffer gekommen.“      

SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER, ZAHRL, LIEBHARDT, MICKO (72. MÜLLNER), KREMPASKY, FLEISCHHACKER, PACINDA, LEDINEG (72. PABST), GABLER, DEMJANOVIC (45. MISCHLING)

Tor: 1:0 (21.) Brunner, 2:0 (58.) Brunner, 2:1 (90.) Robo PACINDA


Zwettl U23 : SC RETZ U23 0:1 (0:0)

Die U23 besiegt Zwettl 1:0.

Tor: 0:1 (69.) Mario SCHARKA

SC RETZ U23: ATTORF, WALCHER, EDER, SPRUNG, WÖBER, SCHARKA, RESEL, LINSBAUER (45. KURZREITER), FREY, PABST, MÜLLNER (65. LANG).




SC RETZ : Götzendorf 0:1 (0:1)

Tabellenführer Retz hatte am Samstag im Spitzenspiel der 1. Landesliga den Götzendorfer ASC zu Gast – und musste eine bittere 1:0-Niederlage einstecken. Damit rücken die Vereine im oberen Drittel der Tabelle wieder näher zusammen…
Während Retz den Elan von der vergangenen Runde, dem 5:3-Erfolg gegen Stockerau, in der Anfangsphase mitnehmen konnte, wirkten die Gäste nach den letzten Pleiten verunsichert. In Minute 5 starteten die Hausherren einen schnellen Angriff über Stürmer Demjanovic, der im Strafraum auf Pacinda zurücklegte. Retz‘ Nummer 19 zog sofort ab, Torwart Weidinger war schon geschlagen, aber Verteidiger Szivatz klärte per Kopf auf der Linie! In dieser Tonart ging es weiter: In Minute 9 wird Wolfsberger im 16er freigespielt und visiert mit seinem Schuss die kurze Ecke an. Götzensdorfs Keeper war aber zur Stelle und wehrte den Ball zum Eckball ab. Retz machte die ersten 20 Minuten das Spiel und versuchte immer wieder schnell vor das gegnerische Tor zu kommen. Erst im Laufe der 1. Halbzeit fanden die Gäste besser in die Partie und verlagerten das Spielgeschehen zunehmend ins Mittelfeld. In Minute 28 zirkelte Kapitän Santner einen Eckball direkt auf das Retzer Tor, Goalie Schuch war aber aufmerksam. Wenige Minute später war es wieder eine Standardsituation und wieder Santner: Der Kapitän schoss einen Freistoß Nähe der Cornerfahne flach aufs Tor, der Ball streifte noch die Stange. Eine Verletzung schockte dann Retz in Minute 35: Suttner verdrehte sich nach einem Luftduell das Knie, er versuchte zwar weiterzumachen, musste aber kurz darauf verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Und kurz vor der Halbzeit wurde es ganz bitter für Retz. Zeiner lief mit dem Ball die rechte Seite entlang und versuchte in den Strafraum zu flanken. Seine Hereingabe riss ihm aber ein wenig ab und flog über Torwart Schuch direkt ins Tor! 0:1 in Minute 44 durch diesen kuriosen Treffer!
Nach der Halbzeit startete Götzendorf mit mehr Selbstvertrauen und kam prompte zu zwei hochkarätigen Chancen. Zuerst spielten die Gäste einen schneller Konter über Zeiner, der eine Flanke in den Strafraum schlug. Scharka erreichte die Flanke noch mit dem Fuß, der Ball ging aber aus wenigen Metern statt ins Tor nur an die Latte (47.)! Kurz darauf konnte Egger im Strafraum abziehen, seinen Versuch wehrte Schuch ab und der Ball sprang zu Holemar. Etwas überhastet, da völlig unbedrängt, setzte der Götzendorfer den Ball volley aus sehr guter Position neben das Gehäuse! Dennoch bewahrheitete sich nicht die alte Fußballerweisheit „Wer die Tore nicht macht, bekommt sie“. Retz war nicht imstande gefährliche Chancen herauszuspielen. Auf Seiten der Gäste probierte es Zeiner einmal aus der Distanz und der eingewechselte Sulai verstolperte in aussichtsreicher Position. In den Schlussminuten warf der Gastgeber zwar noch einmal alles nach vorne, letztlich blieb es aber bei dem einen Tor und Retz muss die Tabellenführung an Amstetten abgeben.

Fazit: Retz dominierte die ersten Minuten des Spiels, vergab dabei auch gute Chancen. Danach kam Götzendorf besser ins Spiel und durch ein kurioses Tor zur Führung. In Halbzeit 2 konnte Retz nicht mehr nachsetzen und so Götzendorf holte verdient 3 Punkte.

SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER, KRAMMER, SUTTNER (40. MICKO), WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, PACINDA, LEDINEG, GABLER, DEMJANOVIC

Tor: 0:1 (45.) Zeiner


SCRETZ U23 : Götzendorf U23 4:2 (1:1)

Die U23 besiegte G&ouml;tzendorf 4:2.
Tore: 0:1 (33.) Schindler , 1:1 (39.) Mario SCHARKA, 2:1 (57.) Niki MISCHLING, 2:2 (66.) Klement, 3:2 (87.) Niki MISCHLING, 4:2 (88.) Lukas KURZREITER

SC RETZ U23: ATTORF, WALCHER (77. EDER), SPRUNG, MISCHLING, WÖBER, SCHARKA (45. RESEL), ZAHRL, MICKO (45. KURZREITER), FREY, PABST, MÜLLNER.



Stockerau : SCRETZ 3:5 (2:3)

In einem tollen Spiel vor 350 Zuschauern geht Retz als reifere Mannschaft hervor. Beim 5:3-Erfolg des Tabellenführers in Stockerau ist vor allem ein nicht verwerteter Elfmeter der Lenaustädter spielentscheidend. Retz kann mit dem vollen Erfolg Platz eins in der Tabelle weiter ausbauen, da die beiden Konkurrenten Götzendorf und Amstetten patzen. Stockerau hofft hingegen vergeblich auf den Trainereffekt, verliert in der Tabelle weiter an Terrain.
350 Zuschauer fanden den Weg in die "Alte Au" und sollten dafür mit einem tollen Landesliga-Mach verwöhnt und belohnt werden.   Retz erwischt den besseren Start, geht durch einen indirekten Freistoß von Matthias Gabler mit 1:0 in Führung. Stockeraus Schlussmann Alexander Ehn musste davor einen Rückpass mit der Hand aufnehmen. "Das war ein dummes Tor, wir haben aber kurz darauf zurück geschlagen", so Ronald Nadler, Sektionsleiter des SVS.
Die Ristic-Elf schafft durch Zahuranec, der zuletzt nicht in Topfrom spielte, nach 19 Minuten den Ausgleich, kurz darauf ist es Pascal Velek, der die Lenaustädter mit einem herrlichen Freistoß in Führung bringt. Das Momentum war klar auf Seiten der Heimischen, als Schiedsrichter Michael Schmied auf Strafstoß für Stockerau entscheidet. Max Blauensteiner läuft an, doch Bernhard Schuch im Tor der Retzer kann den Ball halten. "Eine spielentscheidende Szene. Wenn wir hier das 3:1 machen, läuft das Spiel natürlich ganz anders", ärgert sich Nadler, der Blauensteiner aber auch in Schutz nimmt. "Elfmeter haben schon ganz andere Spieler verschossen."
Schuch rettet den SC Retz
"Da hat uns natürlich Schuch im Spiel gehalten. Ab dem Elfmeter ist das Spiel aber für uns gelaufen. Postwendend haben wir den Ausgleich erzielt", freut sich Sektionsleiter Werner Mischling über die Tat seines Torwartes.
In der Folge dominieren die Gäste, spielen tollen Fußball und gehen durch Stefan Liebhart noch vor der Pause mit 3:2 in Führung. Auch nach der Halbzeit bekommen die Fans eine flotte Partie zu sehen, in der sich die Retzer als cleverer zeigen. Matthias Gabler (61.) und Thomas Demjanovic (76.) sorgen für klare Verhältnisse. Der Anschlusstreffer von Martin Zahuranec ist nur noch Ergebniskosmetik.
Trainereffekt ausgeblieben
"Ich weiß gar nicht, ob es den Trainereffekt überhaupt gibt. Es ist einfach nur schade, dass der neue Coach nicht mit einem Erfolg gestartet ist", so Nadler. Für Retz läuft hingegen momentan alles nach Wunsch. "Sogar die anderen Mannschaften haben alle für uns gespielt", spielt Mischling auf die Niederlage der Götzendorfer und das torlose Remis von Amstetten an.

SC RETZ: SCHUCH, LIEBHARDT, WOLFSBERGER, KRAMMER, SUTTNER, WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, PACINDA (88. MISCHLING), GABLER (80. ZAHRL), DEMJANOVIC.

Tore: 0:1 (09.) Matthias GABLER, 1:1 (18.) Zahuranec, 2:1 (23.) Velek, 2:2 (31.) Jürgen SUTTNER, 2:3 (40.) Stefan LIEBHARDT, 2:4 (60.) Matthias GABLER, 2:5 (78.) Tomas DEMJANOVIC, 3:5 (84.) Zahuranec

Stockerau U23 : SCRETZ U23 3:6 (1:2)

Die U23 besiegte Stockerau mit 6:3.

Tore: 0:1 (20.) Martin WÖBER, 1:1 (25.) Holzer , 1:2 (32.) Mario SCHARKA, 1:3 (52.) Lukas KURZREITER,  2:3 (55.) Rauch, 2:4 (70.) Lukas KURZREITER, 2:5 (72.) Lukas KURZREITER2:6 (77.) Mario SCHARKA, 3:6 (87.) Stadler

SC RETZ U23: ATTORF, WALCHER, SPRUNG (45. KURZREITER), RESEL (45. EDER), MISCHLING, WÖBER, SCHARKA, ZAHRL (45. MÜLLNER), MICKO, FREY, PABST.



SC RETZ : Ardagger 1:0 (1:0)

Der SC Retz bleibt weiterhin Spitzenreiter der niederösterreichischen Landesliga. Mit einem 1:0-Sieg gegen den Vorletzten SCU Ardagger sichert sich die Mannschaft von Manfred Wachter den Platz an der Sonne. Dabei machen die Gäste eine äußerst gute Figur und können trotz Rückstandes immer wieder Nadelstiche in der Offensive setzen und kommen sogar zu einigen Chancen. Retz fällt gegen die dicht gestaffelte Defensive wenig ein. So muss eine Standardsituation her, um das Spiel für sich zu entscheiden. In Ardagger kann man mit der Leistung zufrieden sein, dafür kann man sich aber nichts kaufen.
Die ersten 20 Minuten bestimmt der Tabellfenführer das Geschehen, kommt aber zu keine nennenswerten Chancen. Das Spiel hat von Anfang an eine klare Struktur. Retz hat den Ball, kann sich aber keine Torszenen herausspielen. Die Gäste verteidigen sehr tief und kompakt und versuchen ihrerseits über Kontersituationen zum Erfolg zu kommen. In den ersten 44 Minuten kommt es so zu keinem Torerfolg. Und wie es so oft ist, wenn einer Mannschaft die Kreativität fehlt, werden Standardsituationen zu einem spielentscheidenden Faktor. So auch an diesem Nachmittag in Retz. Eine Freistoßflanke von Andreas Fleischhacker kann Milan Krempasky mit dem Kopf verlängern und der Ball landet unhaltbar für Christoph Graf im Eck. So geht es auch in die Pause.
Danach sehen die Zuschauer in Retz eine Ardagger-Mannschaft, die keineswegs wie ein Absteiger spielt. Man schafft es, mit dem Tabellenführer mitzuhalten und sich Chancen herauszuspielen. In der 70. Minute setzt Daniel Olbrich zum Solo an, kommt an zwei Retzern vorbei und steht plötzlich alleine vor Bernhard Schuch, dem Tormann der Heimmannschaft. Dieser kann den Schuss von Olbrich gerade noch mit dem Fuß abwehren. In dieser Phase des Spiels sind die Gäste dem Unentschieden näher als die Retzer dem zweiten Tor. Zwar haben die Heimischen auch jetzt noch mehr Ballbesitz und die reifere Spielanlage, Chancen bleiben allerdings Mangelware. So geht es bis zum Ende dahin, womit sich Retz die drei Punkte sichern kann.
„Leistung zählt nicht“
Für Ardagger besonders bitter, wartet man doch schon seit August auf einen Sieg in der Meisterschaft. „Für uns zählt die Leistung nicht mehr. Heute war sie zwar ok, unter dem Strich bringt uns das aber keine Punkte“, weiß auch Ardagger-Sektionsleiter Wolfgang Riesenhuber. In Retz hingegen ist man glücklich, die Niederlage der Vorwoche weggesteckt zu haben. Sektionsleiter Werner Mischling ist über den Sieg äußerst erfreut, wobei er auch weiß, dass die Leistung nicht überragend war. „Solche Partien muss man erst einmal gewinnen. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Die Leistung war aber nicht berauschend.“ So bleibt der SC Retz voll im Titelkampf dabei.
Werner Mischling (Sektionsleiter SC Retz)„Wir waren die reifere Mannschaft, allerdings haben wir uns das Leben selber schwer gemacht. Wir haben das Spiel nicht entscheiden können und waren vor allem in der zweiten Halbzeit nicht mehr so gut. Aber diese Spiele muss man gewinnen, vor allem gegen so defensive Gegner. 1:0 ist immer ein gefährliches Resultat, aber wir haben es über die Zeit gebracht. Jetzt sind wir noch immer ganz vorne dabei!“

SC RETZ: SCHUCH, LIEBHARDT, WOLFSBERGER (84. ZAHRL), KRAMMER, SUTTNER, WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER (62. PACINDA), GABLER, LEDINEG, DEMJANOVIC (90. MISCHLING)

Tor: 1:0 (44.) Milan KREMPASKY

SCRETZ U23 2:2 : Ardagger (1:1)

Das Spiel der U23 endete mit 2:2.

Tore: 0:1 (16.) Kloibhofer , 1:1 (24.) Philipp RESEL 1:2 (63.) Kloibhofer, 2:2 (83.) Maximilian PABST

SC RETZ U23: ATTORF, WALCHER, EDER (45. GÖSSL), RESEL, SCHARKA, MICKO (FREY), WÖBER, MISCHLING, ZAHRL, SPRUNG, PABST.



St. Pölten Am : SCRETZ 2:0 (1:0)

SC RETZ: SCHUCH, LIEBHARDT, MICKO (46. ZAHRL), KRAMMER, SUTTNER, WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER (70. PACINDA), GABLER, LEDINEG,
DEMJANOVIC 

Tore: 1:0 (24.) Schagerl , 2:0 (52.) Thürauer

St. Pölten Am U23 : SCRETZ U23 3:1 (2:0)

Die U23 verlor das Spiel mit 3:1.

Tor: 1:0 (5.) Weissmann, 2:0 (45.) Aslan, 3:0 (60.) Aslan, 3:1 (22.) Maximilian PABST

SC RETZ U23: ATTORF, FREY, BÖHM (75. MÜLLNER), WALCHER, KURZREITER, RESEL, GÖSSL, WÖBER, MISCHLING (70. EDER),SPRUNG, PABST.



SC RETZ : Kottingbrunn 2:1 (0:1)

Lange Zeit sah es in Retz vor rund 350 Zuschauern nach einem Auswärtssieg für Kottingbrunn aus. Nach dem Treffer in der 90 Minute fanden sich beide Seiten mit einem gerechten Unentschieden ab. Doch eine Tormanneinlage von Verteidiger Levent Sengül bringt Retz einen Elfmeter, den Jürgen Suttner souverän zum glücklichen 2:1-Heimsieg verwertet. Damit ist Retz zumindest bis Dienstag Tabellenführer. "Wir wollen so lange wie möglich da oben bleiben", freut sich Retz-Sektionsleiter Werner Mischling.
Nach dem schwachen Frühjahrsauftakt in Vösendorf will Retz die Zuschauer mit Fußballkunst vom Feinsten verzaubern. In den ersten 20 Minuten spielt Retz wie der neue Meister, bringt Kottingbrunn ordentlich in Bedrängnis. Kottingbrunn selbst erholt sich nur langsam vom Anfangsfuriosum der Weinviertler. Nach einer halben Stunde stellen die Gäste den Spielverlauf dann völlig auf den Kopf. Simon Köberl versenkt den Ball zur 1:0-Führung in den Maschen. "Das war natürlich gegen den Spielverlauf", erklärt Jürgen Enzminger, Sektionsleiter der Kottingbrunner.
In Retz geht man geschockt in die Pause, verliert in der Folge auch den Spielfluss. "Kottingbrunn hat in der zweiten Halbzeit natürlich einige Chancen aus Kontern gehabt. Wir sind diesem einen Tor nachgelaufen", so Werner Mischling vom SC Retz.
Späte Wende bringt drei Punkte
"Es ist schon bitter, wenn du nach 90 Minuten noch mit 1:0 führst und dann noch verlierst", spielt Enzminger auf den ersten Gegentreffer an. Milan Krempasky bringt den Ball zu Beginn der Nachspielzeit mit dem Kopf im Tor unter. "Es war ein gerechtes Unentschieden", sind sich beide Vereinsvertreter einig. Doch die letzte Aktion des Spieles soll noch einmal für Aufregung sorgen. Verteidiger Levent Sengül wehrt einen Schuss auf der Linie mit der Hand ab. "Es war natürlich ein Elfmeter", gibt Enzminger zu.
Jürgen Suttner lässt sich die Möglichkeit vom Punkt nicht entgehen und sorgt für glückliche drei Punkte. "Natürlich war es glücklich. Eigentlich war es ein gerechtes Unentschieden", gibt Werner Mischling zu. Zwei Spiele und zwei knappe Erfolge - so spielt eigentlich ein Meister!

SC RETZ: SCHUCH, LIEBHARDT (85. MISCHLING), WOLFSBERGER, MICKO, KRAMMER (65. SUTTNER), WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, GABLER, LEDINEG,
DEMJANOVIC 
(90. ZAHRL)

Tore: 0:1 (32.) Köberl, 1:1 (89.) Milan KREMPASKY, 2:1 (93.) Jürgen SUTTNER

Das Spiel der U23 wurde witterungsbedingt abgesagt.



Vösendorf : SC RETZ 1:2 (1:2)   

Das Fazit von Retz' neuem Trainer Manfred Wachter zum Sieg beim ASV Intersport Vösendorf fiel nicht gerade euphorisch aus: "Drei Punkte und aus." Der glanzlose Titelanwärter mühte sich beim Tabellenschlusslicht nicht nur mit dem starken Wind, sondern auch mit einer aufopfernd kämpfenden Vösendorfer Elf. Dort will man nun auf diese Leistung aufbauen.
„Jeder der schon einmal gekickt hat, weiß, dass das nicht lustig ist“, beschrieb Manfred Wachter nach der Partie die stürmischen Gegebenheiten. Lustig nicht, aber zumindest wusste man, den Wind im Rücken einmal richtig einzusetzen. Das nämlich beim langen Wechselpass vor dem 1:0. Den darauf folgenden Stangler verwertete Matthias Gabler zur Führung für die Gäste. Im Gegensatz zu den Heimischen, die zuvor schon Möglichkeiten hatten, zeigte sich Retz effizient.
Kurioser Ausgleich, spannende Schlussphase
Dennoch kam Vösendorf zum Ausgleich. Wenn zwar unter kräftiger Mithilfe von Retz' Tormann Bernhard Schuch, aber verdient war das 1:1 allemal. Schuch warf beim Versuch, das Spiel schnell zu machen, den Ball an den Hinterkopf von Mario Kiraly, der dieses Geschenk dankend annahm. Wenig später aber stellte Ferdinand Weinwurm nach einer Standardsituation die Gästeführung wieder her.
Mit den Seiten wechselte für jede Mannschaft auch die Windrichtung, was vor allem den Gästen gut tat. Gegen den Wind konnten die Retzer ihr Kurzpassspiel besser forcieren, was ihnen doch ein  deutliches Übergewicht bescherte. Nennenswerte Chancen blieben aber weiter aus.
Der knappe Rückstand ließ bei den Vösendorfern weiter Hoffnung keimen. Die junge Elf von Trainer Manfred Vetter kam zwar nach dem Wechsel kaum zu Möglichkeiten, gab sich aber bis zum Schluss nicht auf. Beinahe wären sie dafür auch belohnt worden, doch Christoph Czellary setzte den Eckball von Kiraly in der Schlussminute der Nachspielzeit denkbar knapp daneben.
Somit blieb es beim durchaus verdienten Sieg der Retzer, die damit Boden auf die Tabellenführung. „Das ist neben den drei Punkten auch das einzig wichtige aus diesem Spiel. Wir haben nicht geglänzt, aber zumindest die Pflicht erfüllt“, hakte Manfred Wachter die schwierige Partie schnell ab.
Vösendorf hingegen ergibt sich keineswegs seinem Schicksal und will in der kommenden Woche auf die Leistung aufbauen: „Wir haben viele junge Spieler, die teilweise noch ein bisschen brauchen. Aber sie hauen sich voll hinein, das kann ihnen keiner absprechen. Deswegen bin ich auch zuversichtlich, in Bad Vöslau den nächsten Schritt zu machen“, zog Trainer Manfred Vetter auch positive Schlüsse aus der Auftaktniederlage.

SC RETZ: SCHUCH, LIEBHARDT, WOLFSBERGER, MICKO, KRAMMER, WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, GABLER (90. SPRUNG), LEDINEG,
DEMJANOVIC (90. MISCHLING)

Vösendorf  U23 : SC RETZ U23 0:1 (0:1)

Die U23 gewinnt das Spiel mit 1:0

Tor: 0:1 (22.) Maximilian PABST

SC RETZ U23: ATTORF, FREY, BÖHM, WALCHER, KURZREITER, RESEL, GÖSSL, WÖBER, SCHARKA,
SPRUNG, PABST.



Schwadorf : SC RETZ 3:1 (0:0)   

 
 Der SC Retz liegt im Nachtragsspiel in Schwadorf bis zur 77. Minute in Führung, kassiert aber  in der Schlussphase drei Gegentreffer. Schwadorf geht trotz des Rückstandes als verdienter  Sieger vom Feld. Neben den Heimischen darf sich auch noch Götzendorf über dieses Ergebnis  freuen. Sie behalten die Tabellenführung und dürfen sich Herbstmeister nennen. Nichts für  schwache Nerven ist das Spiel zwischen Schwadorf und Retz. Schon in der ersten Halbzeit  finden beide Teams gute Chancen vor. "Wir sind zwei Mal vors Tor gekommen, auch Retz  hatte seine Chancen", fasst Manfred Simon vom SK Schwadorf zusammen. Ähnlich klingt das  Resümee von Werner Mischling, Sektionsleiter des SC Retz: "Es war ein gutes Spiel, mit einem  gerechten Unentschieden zur Pause. Wir hatten vielleicht sogar die besseren Chancen." Bitter  für Retz: Tomas Demjanovic muss mit einer Verletzung vorzeitig vom Feld. Für ihn kommt  Nikolaus Mischling ins Spiel. "Er hat schon die ganze Woche Probleme gehabt", so Mischling. In  der zweiten Halbzeit starten die Gastgeber besser ins Spiel, finden einige gute  Einschussmöglichkeiten vor. Dennoch sind es die Gäste, die für den ersten Treffer sorgen.  Nach einer tollen Vorarbeit von Ferdinand Weinwurm kommt Matthias Gabler im 16er zum  Schuss. Schwadorf dreht auf "Danach haben wir wieder das gemacht, was wir immer in  Heimspielen machen: Wir haben Gas gegeben und Tore geschossen", so Simon. Minute 77:  Woransky trifft zum 1:1-Ausgleich und nimmt Retz die Hoffnung, als Winterkönig in die  Meisterschaftspause zu gehen. Danach geht es Schlag auf Schlag, Per Elfmeter sorgt Roman  Christ kurz darauf für die Schwadorfer Führung, mit dem Schlusspfiff sorgt Rene Munterl für    den 3:1-Endstand. Die rote Karte für Dieter Zahrl geht in der Vielzahl an Toren fast unter. "Die  Niederlage war heute nicht unbedingt notwendig", ärgert sich Mischling. "Meine Mannschaft hat  trotzdem ganz gut gespielt."

Tore: 0:1 (55.) Matthias  GABLER, 1:1 (77.) Woransky, 2:1 (83.)  Christ,  3:1 (94.) Munterl

SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER, SUTTNER, MICKO, ZAHRL, PACINDA, WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, GABLER, DEMJANOVIC
(20.  MISCHLING).



Schwadorf U23 : SC RETZ U23 4:3 (1:2)

Die U23 verliert das Spiel  mit 3:4  

SCRETZ U23: ATTORF, MÜLLNER, BÖHM, EDER, KURZREITER (35. RESEL), LEDINEG, GÖSSL, OBENAUS, SPRUNG, WALCHER, RAPP. 



SC RETZ : Vösendorf 3:0 (2:0)

Retz wurde vor 500 Zuschauern der Favoritenrolle gegen den Tabellenletzten aus Vösendorf gerecht. Schon zur Pause führte man durch einen Doppelpack mit 2:0, nach der Halbzeit verflachte das Spiel aber immer mehr. Den dritten Treffer bekamen die treuen Zuschauer erst in der Nachspielzeit zu sehen. Durch den vollen Erfolg besteht weiterhin für Retz die Möglichkeit, den Winter an der Tabellenspitze zu verbringen.
Wenn der Tabellenzweite gegen das Team mit der roten Laterne auf der eigenen Anlage antritt, braucht über die Favoritenrolle kein weiteres Worte verloren werden. Retz ging von der ersten Minute an ein höheres Tempo, die Verunsicherung bei den Gästen war hingegen bei jeder Situation spürbar. "Wir waren natürlich die bessere Mannschaft und waren daher auch zur Pause mit 2.0 in Führung", so Sektionsleiter Werner Mischling.
Halbzeit ohne echte Höhepunkte
Andreas Fleischhacker (41.) und Mathias Gabler (43.) sorgten kurz vor dem Pausenpfiff für klare Verhältnisse. "Nach dem Seitenwechsel haben wir nicht mehr gut gespielt, haben uns vom Gegner einlullen lassen", muss Mischling mit Bedauern feststellen. Vösendorf zeigte sich in der Offensive aber wieder einmal zu harmlos, um Retz ernsthaft in Gefahr zu bringen. Tomas Demjanovic sorgte in der Nachspielzeit für den 3:0-Endstand.
"Wenn Götzendorf morgen nicht gewinnt, haben wir nächste Woche die Chance auf den Herbstmeistertitel", hat der Sektionsleiter noch klare Pläne für das Nachtragsspiel gegen Schwadorf.

Tore: 1:0 (40.) Andreas FLEISCHHACKER, 2:0 (41.) Matthias GABLER,  3:0 (91.) Tomas DEMJANOVIC

SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER, SUTTNER, MICKO, PACINDA, WEINWURM (70. MISCHLING), KREMPASKY, FLEISCHHACKER, GABLER, KRAMMER, , DEMJANOVIC.

SC RETZ U23 : Vösendorf U23 1:2 (0:0)

Die U23 verliert das Spiel mit 1:2

Tore: 1:0 (47.) Roland FREY, 1:1 (61.) Wernitznig, 1:2 (65.) Braunseis

SCRETZ U23: ATTORF, RESEL, MÜLLNER, FREY, EDER, WÖBER, GÖSSL, OBENAUS, SPRUNG, WALCHER, RAPP. 



SC RETZ : Bad Vöslau 3:2 (1:2)


Retz fährt gegen Bad Vöslau einen glücklichen 3:2-Heimsieg ein. Obwohl die Weinviertler mit einem Traumstart in die Begegnung gehen, bekommen sie über die gesamte Distanz das Spiel nicht unter Kontrolle. Bad Vöslau stellt noch in der ersten Halbzeit das Ergebnis auf den Kopf, ehe ein Doppelschlag der Retzer nach einer Stunde doch noch einen Heimsieg einbringt.
Retz ging als klarer Favorit ins Spiel und machte dies auch nach zwei Minuten den Gästen verständlich. Milan Krempasky sorgt früh für die Führung, die Nerven der Heimischen sind dadurch aber nicht beruhigt. Bad Vöslau übernimmt das Kommando und erspielt sich immer wieder gute Einschussmöglichkeiten. Jochen Wöhrer ist es in der 19. Spielminute, der seine Mannschaftskollegen zum Jubeln bringt. Stefan Hoppel setzt knapp vor der Pause sogar noch einen drauf. Die Führung der Bad Vöslauer geht durchaus in Ordnung, das sieht auch Obmann Gerhard Sevcik so: "Wir waren vor allem in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft und sind verdient mit einer Führung in die Pause gegangen."
Nicht zufrieden dürfte Retz-Trainer Markus Sukalia gewesen sein. "In der Pause hat es von unserem Trainer eine ordentliche Kabinenpredigt gegeben. Wir sind dann besser in die zweite Halbzeit gestartet", berichtet Werner Mischling vom SC Retz.
Doppelschlag dreht das Spiel
Mit einem Doppelschlag finden die Gastgeber zurück auf die Siegerstraße. Zunächst ist Markus Wolfsberger mit dem Kopf zur Stelle, kurz darauf stellt Matthias Gabler mit einem herrlichen Volley-Schuss auf 3:2. "Wir haben aber auch nach der Führung das Spiel nicht in den Griff bekommen. Bad Vöslau war heute ein sehr guter Gegner, der vor allem kämpferisch top war. Am Ende würde ich von einem glücklichen Sieg sprechen", so Miscling.
Ins selbe Horn stößt Sevcik, der mit der Leistung seiner Truppe durchaus zufrieden war: "Es ist schade, wenn du die bessere Mannschaft bist und trotzdem mit null Punkten nach Hause fährst."


Tore: 1:0 (02.) Milan KREMPASKY, 1:1 (19.) Wöhrer,  1:2 (42.) Hoppel,  2:2 (56.) Markus WOLFSBERGER, 3:2 (57.)  Matthias GABLER

SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER, SUTTNER, PACINDA, WEINWURM (86. ZAHRL), KREMPASKY (74. OBENAUS), FLEISCHHACKER, GABLER, KRAMMER, MISCHLING, DEMJANOVIC (90 MÜLLNER).

SC RETZ U23 : Bad Vöslau U23 2:0 (2:0)

Die U23 besiegte durch einen Doppelpack von Matthias SPRUNG Bad Vöslau mit 2:0.

Tore: 1:0 (11.) Matthias SPRUNG, 2:0 (18.) Matthias SPRUNG

SCRETZ U23: ATTORF, RESEL (45. PABST), EDER, BÖHM (63. SCHARKA), SPRUNG, WALCHER, KURZREITER, LEDINEG, GÖSSL, ZAHRL, RAPP. 




Langenrohr : SC RETZ 1:1 (1:0)

Dieses Spiel war eine Werbung für die NÖN-Landesliga. Der SV Langenrohr und SC Retz trennten sich in einem temporeichen und intensiven Spiel mit 1:1. In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber spielerische Vorteile und gingen folgerichtig mit 1:0 in Führung. Doch in den zweiten 45 Minuten wurden die Retzer stärker und hätten dann sogar noch gewinnen können. Gereicht hat es allerdings nur noch zum Ausgleich nach einem Abwehrfehler der Langenrohr-Verteidigung. In der Nachspielzeit hätte es noch einen Elfmeter für Retz geben können, wobei die sportlichen Leiter der beiden Vereine da doch recht unterschiedliche Ansichten haben.
Das Spiel beginnt mit einem immens hohem Tempo und einer gut dagegenhaltenden Langenrohr-Mannschaft. Es entwickelt sich ein ausgegliches Spiel auf sehr hohem Niveau. In der 16. Minute können die Langenroher jubeln. Nach einem Eckball lässt Retz-Tormann Bernhard Schuch den Ball fallen und Alexander Teufer kommt zum Schuss. Der abgefälschte Ball findet den Weg in die Maschen und so müssen die Retzer einem vermeidbaren Rückstand hinterherlaufen. Das Tempo bleibt in der verbleibenden zweiten Halbzeit sehr hoch. Die Langerohrer haben eine weiter große Chance auf ein Tor, abermals durch Teufer. Dieser vergibt allerdings und so geht es mit einer doch vertretbaren Führung der Gastgeber in die zweiten 45 Minuten.
Retz gibt den Ton an
Nach dem Seitenwechsel wird schnell klar, dass sich die Gäste aus Retz nicht kampflos geschlagen geben. Sie dominieren das Spiel zusehends und Langenrohr muss dem hohen Tempo der ersten Halbzeit immer mehr Tribut zollen. Die Retzer kommen zu einigen Chancen. Es bedarf allerdings einen groben Abwehrfehler der ansonsten stabilen und aufopferungsvoll kämpfenden Langenrohr-Viererkette. Durch diesen Fehler kommt Robert Pacinda alleine vor dem Tormann an den Ball und lässt sich diese Chance nicht entgehen. Das ist der Auftakt einer turbulenten Schlussphase. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit kommt es noch einmal zu einer strittigen Situation. Milan Krempansky kommt im 16er der Langenrohrer zu Fall und reklamiert Elftmeter. Für den Sektionsleiter der Retzer keine Frage:“ Das war meiner Meinung nach ein klares Foul.“ Naturgemäß sieht es sein Gegenüber, Alfred Hummel, etwas anders: “Es wäre ein sehr, sehr harter Elfer gewesen. Für mich war es keiner.“
Einig sind sich die beiden Herren allerdings über das Spielniveau:“ Es war ein Spiel mit einem Wahnsinnstempo.Die Mannschaft hat toll gekämpft, leider haben wir uns nicht ganz belohnen können. Die Zuschauer haben ihr Kommen aber sicherlich nicht bereut“, so Hummel.
Werner Mischling hat auch ein gutes Spiel gesehen, wenngleich auch er mit dem Unentschieden nicht ganz zufrieden ist: “Wir mussten dem Rückstand lange hinterher laufen. In der zweiten Halbzeit war wir die bessere Mannschaft und hätten durchaus auch noch gewinnen können. Aber Kompliment auch an Langenrohr, sie haben toll gekämpft.“

Tore: 1:0 (16.) Teufer1:1 (85.) Robo PACINDA

SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER, SUTTNER, MICKO, PACINDA, WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, GABLER, KRAMMER (60. MISCHLING), DEMJANOVIC.

Langenrohr : SC RETZ U23 3:3 (1:2)

Die Spiel der U23 endete 3:3.

Tore:  0:1 (14.) Lukas KURZREITER, 1:1 (41.) Fiedler, 1:2 (43.) Christopher LEDINEG, 1:3 (62.) Matthias SPRUNG, 2:3 (76.) Baumühlner, 3:3 (88.) Marschall

SCRETZ U23: ATTORF, RESEL, MÜLLNER, SPRUNG, WALCHER, KURZREITER, SCHARKA  (51. EDER), LEDINEG, GÖSSL, ZAHRL, RAPP. 



Würmla : SC RETZ 1:1 (0:0)

Im einzigen Sonntagspiel der Runde teilen sich Würmla und Retz die Punkte. Beide Mannschaften müssen bei schwierigen Bedingungen lange auf den ersten Treffer warten. Ein Eigentor sowie ein Treffer von Pacinda führen zu einem gerechten 1:1-Unentschieden. Robert Pacinda rettet Retz mit einem Treffer in der 86. Minute. Beide Vereine sprechen nach dem Spiel von einem gerechten Unentschieden.
Von Beginn an haben die Teams mit dem tiefen Rasen zu kämpfen, der Regen ist der ständige Begleiter. "In der ersten Halbzeit haben wir uns leichte Feldvorteile erarbeitet", ist Werner Mischling vom SC Retz überzeugt. Ohne Tore gehen die Mannschaften vor ungefähr 200 Zuschauern in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel neutralisieren sich beide Teams, bis eine scharfe Hereingabe zum ersten Tor der Gastgeber führt. "Unser Verteidiger hat den Ball wegschlagen wollen, ihn aber ins eigene Tor geschossen", so Mischling. Martin Krammer ist der Unglücksrabe nach 66 Minuten.
Dass es dennoch für einen Punkt reicht, verdanken die Retzer einmal mehr Legionär Robert Pacinda, der einen herrlichen Lochpass von Matthias Gabler zum Ausgleich verwertet. "Den Matchball hatten wir. In der 92. Minute ist Sprjan alleine aufs Tor gelaufen, er hat die Kugel aber nicht an Torhüter Bernhard Schuch vorbei gebracht", berichtet Johann Briegl, Sektionsleiter des SV Würmla.
"In Summe ist das Unentschieden gerecht gewesen. Am Schluss hatten wir noch einmal Glück. Ich kann mit dem Punkt leben", zeigt sich Mischling nach dem Spiel zufrieden.


Tore: 1:0 (66.) Eigentor, 1:1 (80.) Robo PACINDA

SC RETZ: SCHUCH, WOLFSBERGER, SUTTNER, MICKO (84. OBENAUS), PACINDA, WEINWURM, KREMPASKY, FLEISCHHACKER, GABLER, KRAMMER, DEMJANOVIC (75. MISCHLING).

Würmla : SC RETZ U23 1:2 (1:1)

Die U23 gewinnt 2:1.

Tore:  0:1 (7.) Martin WÖBER, 1:1 (21.) Thallauer, 1:2 (75.) Dominik MÜLLNER .

SCRETZ U23: ATTORF, MÜLLNER, BÖHM, SPRUNG, KURZREITER (80. SCHARKA), LEDINEG, GÖSSL, WÖBER (37. RESEL), ZAHRL, RAPP, OBENAUS (45. EDER). 


SC RETZ : Amstetten 1:4 (0:2)
 

Der SKU Amstetten hat mit einem 4:1-Auswärtssieg gegen den SC Retz gezeigt, dass die Mannschaft in der bisherigen Meisterschaft etwas unter Wert geschlagen wurde. Ausschlaggebend war ein Doppelschlag nach wenigen Minuten, von dem sich die Retzer nicht mehr erholen konnten. Nachdem man sogar noch verkürzen konnte, entschieden die Gäste das Spiel durch zwei Konter. Symptomatisch für den schwarzen Tag der Retzer war ein verschossener Elfmeter kurz vor dem vierten Gegentor.
Im Spitzenspiel am Samstagnachmittag ist nach 14 Minuten klar, wer das Feld als Sieger verlassen wird. Amstetten nutzt die ersten zwei Fehler der Retzer aus und geht verdient mit 2:0 in Führung. Das erste Tor in der zwölften Minute ist ein Freistoß aus 30 Metern von Jasmin Pllana, bei dem sich Tormann Bernhard Schuch noch nicht einmal eine Mauer stellt. Das rächt sich, denn der Amstettner trifft den Ball perfekt und bringt sein Team in Front. Nur zwei Minuten später setzt sich Leopold Reikersdorfer gegen Roland Frey durch und überrascht Schuch mit einem Schuss ins kurze Eck. 

Danach versuchen die Retzer Druck aufzubauen, was ihnen zum Teil auch gut gelingt. Richtige Chancen hat man allerdings nur eine, als Ferdinand Weinwurm vor dem Tor der Amstettner auftaucht, die Gelegenheit aber nicht nutzen kann. Retz versucht bis zur Pause weiter Druck zu machen, hat aber nur noch ein paar Halbchancen. Amstetten ist hingegen im Konterspiel sehr gefährlich und zwingt die Retzer immer wieder zu langen Wegen in der Rückwärtsbewegung.
Zur zweiten Halbzeit kommen die Retzer mit neuer Motivation ins Spiel, welche sich schon in der 52. Minute auszahlt, als Ferdinand Weinwurm aus zehn Metern verkürzt. Retz versucht weiterhin alles, Amstetten kontert und erzielt aus einem dieser Gegenangriffe in der 63. Minute das vorentscheidende dritte Tor durch den eingewechselten Arber Pervorfi. Danach merkt man den Retzern an, dass die Luft etwas draußen ist. Trotzdem lässt Schiedsrichter Hameter die Gastgeber noch kurz hoffen, als er auf den Elfmeterpunkt zeigt. „Eine harte, aber vertretbare Entscheidung“, findet Amstetten-Sektionsleiter Johann Wimmer. Doch der Strafstoß wird verschossen und so können die Amstettner im Gegenzug den 4:1-Endstand herstellen.
Werner Mischling, Sektionsleiter SC Retz:
„Heute hats einfach nicht gepasst. Wir wussten ja, dass Amstetten stärker ist, als die Tabelle es aussagt. Der Doppelschlag zu Beginn war schwer zu verkraften. Wir haben danach eigentlich gut gespielt und sind zur zweiten Halbzeit mit viel Elan aus der Kabine gekommen. Dann haben wir sogar den Anschlusstreffer geschossen und danach Druck aufgebaut. Das 1:3 war dann die Entscheidung. Vielleicht war heute auch der letzte Biss nicht da. Wir werden das Spiel analysieren und abhaken und uns auf nächste Woche konzentrieren.“

Tore: 0:1 (12.) Pllana, 0:1 (15.) L. Reikersdorfer, 1:2 (50.) Ferdinand WEINWURM, 1:3 (73.) Perforvi, 1:4 (93.) Fekete

SC RETZ: SCHUCH, FREY (24. WOLFSBERGER), SUTTNER, MICKO, PACINDA, WEINWURM, KREMPASKY (80. MISCHLING), FLEISCHHACKER, GABLER, KRAMMER, DEMJANOVIC.

SC RETZ U23 : Amstetten 1:4 (1:0)

Die U23 verliert ebenfalls 4:1.

Tore:  1:0 (35.) Martin WÖBER, 1:1 (68.) Berisha, 1:2 (80.) Mutapcic, 1:3 (84.) Mutapcic, 1:4 (90.) Mutapcic.

SCRETZ U23: ATTORF, MÜLLNER, BÖHM, WALCHER (82. SCHARKA), SPRUNG (45. PABST), KURZREITER, LEDINEG, GÖSSL, WÖBER, ZAHRL, RAPP. 


 


 

Gaflenz : SC RETZ 1:3 (0:2)
 

Nachdem sich Götzendorf am Samstag an die Spitze der Liga geschossen hat, gelingt Retz im Auswärtsspiel gegen Tabellenschlusslicht Gaflenz der Rückschlag. Zumindest bis Mittwoch, wenn Götzendorf auf Gaflenz trifft, lacht die Mannschaft von Trainer Markus Sukalia von der ersten Position. Gaflenz hingegen plagen ganz andere Sorgen. Mit sechs Zählern aus sieben Spielen hat man die rote Laterne weiterhin inne.
Beide Teams hatten nur ein Ziel: Nicht verlieren. Selbst mit einem Unentschieden hätten sich die Ziele der Klubs erfüllt. Gaflenz hätte die rote Laterne an Bad Vöslau abgegeben, Retz hätte wieder die Tabellenführung übernommen. Abwarten ist aber nicht die Taktik der Retzer, diese legten gleich mit vollem Tempo los und kreierten sich einige gute Torraumszenen. Die erste Einschussmöglichkeit fand aber Gaflenz vor, Retz-Torhüter Bernhard Schuch kann aber gerade noch abwehren. Danach dominieren die Gäste und gehen durch den überragenden Robert Pacinda in der 23. Minute auch verdient in Führung.Der Schock war bei den Heimischen noch nicht verdaut, da musste Schlussmann David Affengruber erneut den Ball aus den Maschen holen. Diesmal war die Nummer 11, Mathias Gabler für den Treffer verantwortlich. "Wir haben in der ersten Halbzeit zu passiv gespielt", ist Gaflenz-Sektionsleiter Franz Kellnreitner überzeugt. Dies sollte sich nach dem Seitenwechsel ändern. Gaflenz kommt besser aus der Kabine, kommt durch Alexander Bauer auch zum verdienten Anschlusstreffer.In der Folge nehmen die Gastgeber das Heft in die Hand, spielen gefällig nach vorne, scheitern aber des Öfteren an Torhüter Schuch. Anders die Retzer, die in der Offensive das Quäntchen kaltschnäuziger agieren. Nach einer turbulenten Szene rechnen die Gaflenzer Abwehrspieler mit einem Freistoß, Schiedsrichterin Claudia Helbig entscheidet aber nicht auf Foul. Andreas Fleischhacker reagiert blitzschnell und schießt zur 3:1-Vorentscheidung ein. "Es war ein kurioses Tor der Retzer, das natürlich die Entscheidung gebracht hat", stellt Kellnreitner nach dem Schlusspfiff fest.Damit kann nur Retz das gesteckte Ziel erreichen und die Tabellenführung übernehmen. Für Gaflenz hingegen besteht am Mittwoch in Götzendorf die nächste Gelegenheit, sich vom Tabellenkeller zu befreien.

Tore: 0:1 (22.) Robo PACINDA, 0:2 (27.) , Matthias GABLER, 1:2 (51.) Bauer, 1:3 (81.) Andreas FLEISCHHACKER
 

SC RETZ: SCHUCH, FREY, MISCHLING (76. OBENAUS), MICKO, WOLFSBERGER, PACINDA, WEINWURM (86. MÜLLNER), KREMPASKY (81. ZAHRL), FLEISCHHACKER, GABLER, KRAMMER.

Gaflenz : SC RETZ U23 3:2 (2:0)

Die U23 verliert 3:2.

Tore:  1:0 (36.) Schatz, 2:0 (42.) Schatz, 2:1 (56.) Matthias GÖSSL, 3:1 (79.) Aigner, 3:2 (82.) Matthias SPRUNG.

SCRETZ U23: ATTORF, EDER, MÜLLNER (45. GERSTORFER), BÖHM, WALCHER, SPRUNG, KURZREITER, LEDINEG, GÖSSL, WÖBER (45. PABST), SCHARKA (45. RAPP). 

 


 

SC RETZ : Mistelbach 5:2 (1:1)

Im Duell Retz gegen Mistelbach ging es nicht nur um die Tabellenführung in der niederösterreichischen Landesliga, auch die Vormachstellung im Weinviertel stand am Spiel. Vor einer tollen Zuschauerkulisse boten die beiden Mannschaften ein Duell auf sehr gutem Niveau. Die Zuschauer wurden nicht nur mit herrlichen Aktionen belohnt, auch jede Menge Treffer waren zu bewundern.
Das Spitzenspiel der Landesliga fand dieses Woche in Retz statt. Mit Mistelbach kam ein ausgesprochen starker Gegner, der in den letzten Runde auch immer besser in Fahrt kam. 800 Zuschauer strömten ins Retzer Stadion und bekamen Landesligafußball vom Feinsten zu sehen. "Es war ein tolles Spiel vor einer ebenso guten Kulisse", zeigte sich Sektionsleiter Werner Mischling mit dem Spieltag zufrieden.

Für den ersten richtigen Höhepunkt sorgten aber die Gäste. Dusan Bestvina war nach 26 Minuten zur Stelle und drückte das Leder über die Linie. Die Reaktion der Heimischen ließ nur wenige Sekunden auf sich warten. Der nach Krankheit wieder fit gewordene Robert Pacinda stellte den Ausgleich her. "Wir konnten diesmal zum Glück aus dem vollen Kader schöpfen. Außer Weinwurm, der gesperrt ist, waren alle Spieler dabei", so Mischling.
Rasche Treffer der Sukalia-Mannen
In der zweiten Halbzeit zündete Retz ein wahres Feuerwerk. Zunächst riss ein Treffer von Tomas Demjanovic die Zuschauer von den Sitzen, kurz darauf erhöhte Martin Krammer auf 3:1, nachdem Matthias Gabler mit einem Elfmeter am Tormann scheiterte. "Zu diesem Zeitpunkt dachten wir, dass das Spiel zu unseren Gunsten entschieden ist", sollte sich Mischling fast noch irren. Goalgetter Petr Mikel stand nämlich wenige Augenblicke goldrichtig, nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Retzer Abwehr zum Anschlusstreffer. In der Folge drückten die Spieler von Trainer Peter Lackner noch einmal aufs Tempo. In einem offenen Schlagabtausch zeigten sich die Retzer vor dem Tor jedoch abgeklärter, trafen durch Matthias Gabler und Nikolaus Mischling noch zwei Mal und sicherten sich somit den 5:2-Heimsieg.
In der Tabelle liegt Retz nun mit einem Zähler Vorsprung in Front, die Frage nach der Nummer eins im Weinviertel dürfte damit zumindest vorübergehend auch geklärt sein.

Tore: 0:1 (26.) Bestvina, 1:1 (34.) Robo PACINDA, 2:1 (47.) Tomas DEMJANOVIC, 3:1 (58.) Martin KRAMMER,  3:2 (63.) Mikel, 4:2 (88.) Matthias GABLER, 5:2 (89.) Niki MISCHLING

SC RETZ: SCHUCH, FREY, SUTTNER, MICKO, WOLFSBERGER, PACINDA, DEMJANOVIC (89. ZAHRL), KREMPASKY (85. OBENAUS), FLEISCHHACKER, GABLER, KRAMMER (81. MISCHLING).

Die U23 gewann das Spiel gegen Mistelbach mit 3:0 und verteidigt die Tabellenführung.

Tore:  1:0 (56.) Lukas KURZREITER, 2:0 (71.) Christopher LEDINEG, 3:0 (87.) Mario SCHARKA.

SCRETZ U23: ATTORF, RESEL (45. RAPP), EDER, MÜLLNER, BÖHM, WALCHER, SPRUNG (85. GERSTORFER), KURZREITER (88. PABST), LEDINEG, ZAHRL, WÖBER (77. SCHARKA). 


St. Peter : SC RETZ 1:2 (0:1)

Der SC Retz erklimmt mit einem 2:1-Auswärtserfolg bei Aufsteiger St. Peter/Au die Tabellenspitze der Landesliga. Punktgleich mit Mistelbach führt die Mannschaft von Trainer Markus Sukalia die höchste niederösterreichische Spielklasse an. Dass es in St. Peter für einen Sieg reichte, ist vor allem Glück zu verdanken. "Letzte Woche haben wir mit Pech verloren, heute haben wir mit Glück gewonnen", sieht Sektionsleiter Werner Mischling die Situation.
Mit viel Schwung gingen die Gäste ins Spiel, hatten gleich zu Beginn die eine oder andere gute Aktion. In Minute 13 war es Ferdinand Weinwurm, der für den ersten Torjubel der Gästefans sorgte.In den weiteren Spielminuten bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Sabir Ramic konnte kein Team für die entscheidenden Akzente sorgen. Nach dem Seitenwechsel nahmen die Hausherren das Heft in die Hand. Abermals war es aber Weinwurm, der für Aufregung sorgte. Diesmal aber in negativer Hinsicht. Nach einer Stunde musste das Um und Auf im Retzer Spiel vorzeitig mit der Ampelkarte vom Feld. Die Gelegenheit nutzte der Aufsteiger perfekt. Torjäger Jiri Adamec netzte nur wenige Augenblicke später zum Ausgleich."Nach dem Ausgleich hat St. Peter enormen Druck gemacht. Mit dem Sieg haben wir nicht mehr gerechnet", gestand Werner Mischling. Dass es doch noch für die drei glücklichen Punkte reichte, ist einerseits Torhüter Bernhard Schuch zu verdanken, andererseits Milan Krempasky. Der Legionär köpft nach 92 Minuten nach einer Freistoßflanke von Matthias Gabler zum 2:1-Siegtreffer ein.

Tore: 0:1 (13.) Ferdinand WEINWURM, 1:1 (65.) Adamec, 1:2 (92.) Milan KREMPASKY

SC RETZ: SCHUCH, FREY, SUTTNER, MICKO, DEMJANOVIC (88. ZAHRL), KREMPASKY (92. LEDINEG), WEINWURM (61. GR), WOLFSBERGER, FLEISCHHACKER, GABLERMISCHLING (85. OBENAUS).

Das Spiel der U23 endete 1:1.

Tore: 1:0 (5.)  Königswenger, 1:1 (75.) Martin GERSTORFER.

SCRETZ U23: ATTORF, RESEL (54. GERSTORFER), BÖHM, MÜLLNER, WALCHER, SPRUNG, OBENAUS (45. PABST), KURZREITER, LEDINEG, RAPP, WÖBER.

 



SC RETZ : Zwettl 1:2 (0:0)

Zwettl feierte in Retz einen überraschenden 2:1-Erfolg. Zwar war die Elf von Markus Sukalia über 90 Minuten tonangebend, doch die mangelnde Chancenauswertung und dumme Eigenfehler brachten die Retzer auf die Verliererstraße. Ein goldenes Händchen bewies Zwettl-Trainer Ljubo Petrovic. Der kurz zuvor eingewechselte Milos Andrejic schoss vier Minuten vor Schluss den entscheidenden Treffer.
"Erwartet haben wir diesen Sieg nicht wirklich, aber wir haben gewusst, dass wir unsere Chance kriegen haben", sagte Zwettl-Sektionsleiter Harald Resch nach dem Spiel. Die Waldviertler haben die erste Chance, als Manuel Brunner schon nach zwei Minuten einen Kopfball nicht verwerten kann. Danach übernehmen aber programmgemäß die Retzer das Kommando. Robert Pacinda (2), der kleine Milan Krempasky per Kopf und Matthias Gabler vergeben gute Möglichkeiten für die Weinviertler - das Tor von Dieter Maringer bleibt allerdings vernagelt.
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte sieht es so aus, als ob der Bann gebrochen wäre. Zwettls Jaromir Plocek springt der Ball im eigenen Strafraum an den Ellbogen und Schiedsrichter Philipp Aiginger entscheidet auf Elfmeter für Retz. Matthias Gabler tritt an und verwandelt sicher zum 1:0. Die Retzer verabsäumen es aber ihre Führung auszubauen und werden dafür bestraft. Josip Bojo stürmt über die Seite, bleibt hängen, doch die Retzer Abwehr ist konfus und der Zwettler kommt neuerlich an den Ball. Bojo spielt quer auf Manuel Brunner, der lässt die Kugel weiterlaufen zu Plocek und der Legionär erzielt den Ausgleich (63.). Das Spiel steht nun auf des Messers Schneide und Zwettl-Coach Ljubo Petrovic macht alles richtig. Er bringt in der 82. Minute Andrejic, der für neuen Schwung sorgt. Vier Minuten nach dem Wechsel spielt Ademir Hasanovic bei einem Freistoß den Ball kurz ab und Andrejic bezwingt Retz-Keeper Bernhard Schuch zum 2:1.
Retz-Trainer Markus Sukalia trauerte den Punkten nach: "Ich bin mehr als enttäuscht. Ich weiß nicht wie man gegen so eine Mannschaft verlieren kann, wenn man 70 Prozent Spielanteile hat. Für uns ist das doppelt bitter, weil wir mit einem Sieg die Tabellenführung übernommen hätten." Die Retzer hoffen nun auf nächsten Sonntag, wo man von der weiten Reise nach St. Peter unbedingt Punkte mitnehmen möchte. "Nach den Spielen gegen St. Peter, Mistelbach, Gaflenz und Amstetten wird sich unser Weg weisen. St. Peter ist eine schwere Aufgabe, aber ich hoffe, dass die Spieler ihre Lehren gezogen haben. Wenn wir unsere Qualitäten ausspielen, brauchen wir uns vor keinem fürchten."

Tore: 1:0 (50.) Matthias GABLER, 1:1 (63.) Plocek, 1:2 (86.) Andrejic

SC RETZ: SCHUCH, FREY, SUTTNER, MICKO, DEMJANOVIC, KREMPASKY, WEINWURM (78. WOLFSBERGER), KRAMMER, FLEISCHHACKER, GABLER, PACINDA (85. MISCHLING).

Die U23 gewann ihr 6. Spiel 3:1.

Tore: 1:0 (41.) Christopher LEDINEG, 2:0 (43.) Lukas KURZREITER, 3:0 (87.) Philipp RESEL, 1:3 (90.) Wimmer.

SCRETZ U23: ATTORF, RESEL, BÖHM, WALCHER (61. EDER), GERSTORFER (45. PABST), KURZREITER, ZAHRL, GÖSSL, LEDINEG, RAPP, WÖBER. 



Götzendorf : SC RETZ 0:4 (0:3)

Das Duell Götzendorf gegen Retz versprach viel Spannung, damit war es aber spätestens nach 20 Minuten vorbei. Da führten die Gäste aus dem Weinviertel bereits mit 3:0. Götzendorf hatte nur sehr wenig entgegen zu setzen und handelte sich in der Nachspielzeit sogar noch den vierten Treffer ein. Retz macht damit in der Tabelle Boden gut und schiebt sich an die zweite Stelle.
"Es gibt Tage, da gelingt einfach nichts. So ein Tag war heute, den müssen wir einfach schnell abhacken", berichtete Götzendorfs Sektionsleiter Josef Fücsek. Nach einem Blitzstart der Retzer stand es bereits nach elf Minuten 2:0 für die Gäste. Ferdinand Weinwurm und Tomas Demjanovic sorgten für die ersten beiden Treffer. Der Schock saß noch tief bei den bislang ungeschlagenen Gastgebern, da sorgte Demjanovic bereits für die Vorentscheidung. Gespielt waren gerade einmal 22 Minuten. "Sie haben uns kalt erwischt, so wie wir Amstetten kalt erwischt haben", erinnert sich Fücsek zurück.

Werner Mischling, Sektionsleiter des SC Retz sieht es ähnlich: "Wir haben sie am Anfang glatt überrollt. In der zweiten Halbzeit haben wir nur noch das Ergebnis verwaltet. Das wir in der Offensive sehr stark sind, ist allerorts bekannt. Heute haben wir das auch gezeigt." Der vierte Treffer in der Nachspielzeit war nur noch Ergebniskosmetik. "Das 4:0 war dann etwas zu hoch", fügte Fücsek noch hinzu.
Für die Retzer Mannschaft läuft der Saisonstart wie nach Plan. Bis auf den Ausrutscher in Ardagger hat man noch kein Spiel verloren und liegt momentan hinter Schwadorf an der zweiten Tabellenstelle. Götzendorf musste erstmals in dieser Saison das Spielfeld als Verlierer verlassen. "Das ist nicht besonders schlimm, man kann ja nicht alles gewinnen", nimmt es Fücsek mit Humor.

Tore: 0:1 (5.) Ferdinand WEINWURM, 0:2 (11.) Tomas DEMJANOVIC, 0:3 (22.) Tomas  Demjanovic, 0:4  (90.)  Matthias GABLER

SC RETZ: SCHUCH, FREY, SUTTNER, MICKO, DEMJANOVIC (83. MISCHLING), KREMPASKY (87. OBENAUS), WEINWURM (73. WOLFSBERGER), KRAMMER, FLEISCHHACKER, GABLER, PACINDA.

Die U23 gewann das Spiel mit 6:1.

Tore: 0:1 (33.) Christian OBENAUS, 0:2 (42.) Lukas KURZREITER, 0:3 (45.) Lukas KURZREITER, 0:4 (70.) Christopher LEDINEG, 0:5 (82.) Maximilian PABST, 0:6 (86.) Markus ATTDORF, 1:6 (90.) Gall.

SCRETZ U23: ATTORF, RESEL (45. GERSTORFER), ZAHRL, MÜLLNER, BÖHM SPRUNG, WALCHER (70. EDER), KURZREITER (45. PABST),   LEDINEG , GÖSSL, OBENAUS (58. SCHARKA). 



SC RETZ : Stockerau 3:3 (1:1)

Standardsituationen und eine heiße Schlussphase prägten das Spitzenspiel zwischen Retz und Stockerau. Gleich fünf Mal schlug es nach ruhenden Bällen ein und am Ende durften sich beide Mannschaften über ein gerechtes Unentschieden freuen. Die Retzer waren über 90 Minuten mehr im Ballbesitz und spielerisch überlegen, doch Stockerau hatte die besseren Torchancen und ging in Minute 14 nach einer Standardsituation durch Viktor Kornaj in Führung.
Doch Retz konterte eine Viertelstunde später, als ausgerechnet der kleine Milan Krempasky per Kopf für den Ausgleich sorgte. Dazwischen hatte Stockerau zwei Mal die Chance auf das 2:0, traf aber nicht ins Schwarze. Somit ging es mit 1:1 in die Kabinen.
In der 56. Minute ging Retz erstmals in Führung. Wieder eine Standardsituation, diesmal war es aber kein kleiner Spieler, sondern der großgewachsene Roland Frey, der per Kopf für das 2:1 sorgte.  Die Stockerauer Antwort ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Wieder ein ruhender Ball und Viktor Kornaj erzielte seinen zweiten Treffer an diesem Abend. In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse. Erst nützte der zuvor unauffällige Robert Pacinda einen groben Schnitzer in der Stockerauer Abwehr und erzielte das 3:2 für die Hausherren (85.). Danach hatten die Lenaustädter dicke Möglichkeiten auf den Ausgleich. Richard Stern traf die Latte und Max Blauensteiner schoss Retz-Keeper Bernhard Schuch an den Kopf. In der Nachspielzeit gelang der Jenisch-Elf aber doch noch der verdiente Ausgleich. Nach einem Eckball war Max Blauensteiner zur Stelle und rettete den Stockerauern den Punkt.
SVS-Trainer Ewald Jenisch war nach dem Spiel nicht sicher, ob er sich über den Punkt freuen soll: "Gut leben kann ich damit nicht, bei besserer Chancenauswertung hätten wir das Spiel gewinnen können. Angesichts des späten Ausgleichs ist der Punkt aber natürlich in Ordnung." Werner Mischling, Sektionsleiter des SC Retz, sprach von einem gerechten Unentschieden, da Stockerau zwar gute Chancen hatte, sein Team aber mehr Spielanteile verbuchen konnte. Die Abwehr der Weinviertler, die in den letzten zwei Partien gleich sieben Gegentore kassiert hat, nimmt Mischling in Schutz: "Die Umstellung auf Viererkette funktioniert, wir sind halt eine Mannschaft, die sehr offensiv orientiert ist. In Ardagger war die Abwehrleistung nicht gut, aber heute kann man ihnen keinen Vorwurf machen." Nach fünf Spielen in zwei Wochen, inkluse 120 Minuten gegen Gratkorn im ÖFB-Cup sei das Spiel nicht so einfach gewesen, doch die Mannschaft habe sich sehr gut präsentiert.


Tore:  0:1 (14.) Blauensteiner, 1:1 (30.) Milan KREMPASKY, 2:1 (56.) Roland FREY, 2:2 (61.) Kornaj, 3:2 (85.) Robo PACINDA, 3:3 (92.) Blauensteiner

SC RETZ: SCHUCH, FREY, SUTTNER, MICKO, DEMJANOVIC, KREMPASKY, WEINWURM (80. WOLFSBERGER), KRAMMER, FLEISCHHACKER, GABLER, PACINDA.

Die U23 gewann das Spiel mit 4:0.

Tore: 1:0 (10.) Lukas KURZREITER, 2:0 (30.) Matthias SPRUNG, 3:0 (42.) Christopher LEDINEG, 4:0 (74.) Mario SCHARKA.

SCRETZ U23: ATTORF, ZAHRL, MÜLLNER, BÖHM (58. SCHARKA)SPRUNG, WALCHER (66. PABST), KURZREITER, GERSTORFER , WÖBER, LEDINEG (76. RESEL), GÖSSL, RAPP. 



SC RETZ : SKN St. Pölten Am. 5:1 (1:0)

Nach zwei Spielen liegen die St. Pöltner Amateure gemeinsam mit Gaflenz am Ende der Tabelle. Nach der 1:5-Niederlage in Retz wartet man in St. Pölten immer noch auf den ersten Punkt. Dabei konnten die Gäste das Spiel fast eine Halbzeit lang ohne Gegentor bestreiten, waren sogar die bessere Mannschaft. In den zweiten 45 Minuten begann die Tormaschine der Weinviertler so richtig zu laufen. Gabler, Weinwurm (2), Pacinda und Obenaus sorgten für die Retzer Tore, Fertl sorgte für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer.
Das klare Ergebnis der Retzer täuscht über die Kräfteverhältnisse der beiden Mannschaften gewaltig. "Wenn man 75 Minuten lang überlegen ist und mit 1:5 verliert, ist das unglaublich", ist Alfred Hagl, Trainer des SKN erregt. "Wir machen Schülerliga-Fehler, haben heute aus vier Chancen fünf Gegentore bekommen."
Werner Mischling vom SC Retz sah eine ausgeglichene Partie, in der vor allem die Retzer Stürmer an Effektivität vor dem Tor nicht zu übertreffen waren. "Wir haben sie in der zweiten Halbzeit ausgekontert. Entscheidend war, dass sie die riesen Möglichkeit zum Ausgleich nicht gemacht haben."
SKN-Kapitän Christoph Brandstätter hatte zwei Mal die Chance, schaffte es aber nicht, den Ball aus fünf Metern im Tor unterzubringen. Im Gegenzug schloss Ferdinand Weinwurm einen Konter zum 2:0 ab. In der Folge verlegten sich die Gastgeber ausschließlich aufs Kontern, kamen so zu drei weiteren billigen Treffern.

Tore: 1:0 (41.) Matthias GABLER, 2:0 (48.) Ferdinand WEINWURM, 2:1 (53.) Fertl, 3:1 (77.) Robo PACINDA, 4:1 (83.)  Ferdinand WEINWURM, 5:1 (90.) Christian OBENAUS

SC RETZ: SCHUCH, FREY (85. MISCHLING), SUTTNER (65. WOLFSBERGER), MICKO, DEMJANOVIC, KREMPASKY, WEINWURM, KRAMMER, FLEISCHHACKER, GABLER (89. OBENAUS), PACINDA.

Die  U23 siegte mit 3:1 (2:0)

Tore: 1:0 (28.) Lukas KURZREITER, 2:0 (40.) Lukas KURZREITER, 2:1 (63.) Can, 3:1 (67.) Matthias SPRUNG.

SCRETZ U23: ATTORF, ZAHRL, MÜLLNER, BÖHM (58. SCHARKA)SPRUNG, OBENAUSKURZREITER (75. PABST), GERSTORFER , WÖBER, LEDINEG, GÖSSL, RAPP (39. RESEL). 



Ardagger : SC RETZ 4:1 (1:1)

Retz kam als klarer Favorit nach Ardagger, nach der tollen Auftaktpartie wollte man gleich drei Punkte nachlegen. Ardagger hingegen hatte nach dem verkorksten Derbyauftritt gegen Amstetten Wiedergutmachung angekündigt. Von Beginn an entwickelte sich eine gute Partie, Torchancen auf beiden Seiten waren vorhanden. Eine davon nutzte Michael Prinz gleich in der sechsten Minute zur Führung. Doch die Freude bei den 150 Zuschauern wehrte nicht lange, Goalgetter Tomas Demjanovic glich fast postwendend aus.
Nach den turbulenten Anfangsminuten erspielten sich beide Teams noch weitere Einschussmöglichkeiten, Tore blieben aber bis zum Halbzeitpfiff aus. "Es war eine sehr gute und ausgeglichene erste Halbzeit. Wir hätten nicht gedacht, dass wir hier noch so untergehen", war Werner Mischling vom SC Retz überzeugt.

Doch mit einem Blitzstart stellten die Gastgeber die Weichen auf Sieg. Daniel Schmidt, Dominik Hornig und Sasa Kocic sorgten binnen neun Minuten für die endgültige Entscheidung. "Wir sind hinten einfach schlecht gestanden und haben uns durch die raschen Treffer nicht mehr erfangen."

Tore: 1:0 (06.) Prinz, 1:1 (11.) Tomas DEMJANOVIC, 2:1 (49.) Schmidt, 3:1 (53) Hornig, 4:1 (57.) Kocic

SC RETZ: SCHUCH, SUTTNER, WOLFSBERGER, MICKO, DEMJANOVIC, KREMPASKY (62. MISCHLING), OBENAUS (89.) MÜLLNER), WEINWURM (79. ZAHRL), KRAMMER, FLEISCHHACKER, PACINDA.

Das Spiel der U23 endete mit einem 4:1 Sieg

Tore: 0:1 (51.) Matthias SPRUNG, 0:2 (53.) Lukas KURZREITER, 1:2 (69.) Jetzinger, 1:3 (82.) Christopher LEDINEG, 1:4 (88.) Christopher LEDINEG.

SCRETZ U23:
ATTORF, MÜLLNER, BÖHM, SPRUNG (83. WINTERSTEIN), WALCHER, KURZREITER, GERSTORFER (45. SCHARKA), WÖBER, LEDINEG, GÖSSL, RAPP.



Kottingbrunn : SC RETZ 1:2 (0:1)

ASK 77Kottingbrunn vergibt in der Schlussphase einen Elfmeter und verliert zu Hause gegen den SC Retz mit 1:2. In einem hart umkämpften Spiel gelang den Gastgebern nur wenig, obwohl man doch immer wieder gute Kombinationen zeigte. „Bis 20 Meter vor das gegnerische Tor haben wir gut gespielt, doch dann hat nie etwas heraus geschaut“, sagt der Kottingbrunner Trainer Günther Wessely. Die Hausherren hatten viel mehr Ballbesitz, konnten daraus aber kein Kapital schlagen.

Tomas Demjanovic brachte die Retzer nach einem Eckball in der 20. Minute in Führung. „Zur Halbzeit waren wir frustriert. Retz hatte eine Chance und machte aus der ein Tor“, meint Wessely. Hingegen Werner Mischling, Sektionsleiter vom SC Retz dazu: „In der ersten Halbzeit haben wir souverän gespielt und sind verdient in Führung gegangen. In der zweiten Hälfte hat die Mannschaft den Kräfteverschleiß der 120 Minuten im Cup gespürt.“ (Retz verlor am Samstag im ÖFB-Cup erst im Elfmeterschießen gegen Gratkorn)

Mitte der zweiten Halbzeit gelang Kottingbrunn der glückliche Ausgleich durch ein Eigentor von Jürgen Suttner. Retz brachte den Ball nach einer Standardsituation nicht aus dem Strafraum und im Getümmel traf Suttner ins falsche Tor.
In der 76. Minute schloss Demjanovic mit seinem zweiten Treffer einen Konter zum 2:1 für die Gäste ab. Den erneuten Ausgleich konnte Tormann und Kapitän Bernhard Schuch abwenden, er hielt den umstrittenen Elfmeter in der 83. Minute.

In der nächsten Runde muss der SC Retz am Freitag nach Ardagger, während auf Kottingbrunn das nächste Heimspiel am Samstag gegen Schwadorf wartet.

Tore: 0:1 (20.) Tomas DEMJANOVIC, 1:1 (68.) Eigentor, 1:2 (74.) Tomas DEMJANOVIC

SC RETZ: SCHUCH, SUTTNER, WOLFSBERGER, MICKO, DEMJANOVIC, KREMPASKY (88. OBENAUS), GABLER, WEINWURM (80. MISCHLING), KRAMMER, FLEISCHHACKER, PACINDA.

Das Spiel der U23 endete mit einem 3:0 Sieg

Tore: 0:1 (4.) Mario SCHARKA, 0:2 (16.) Martin WÖBER, 0:3 (88.) Martin WÖBER

SCRETZ U23:
ATTORF, ZAHRL, MÜLLNER, BÖHM, SPRUNG, WALCHER, KURZREITER (39. GERSTORFER), WÖBER, SCHARKA (76. RESEL), GÖSSL, RAPP.


 

1. Runde ÖFB-CUP

SC RETZ : FC PAX GRATKORN 2:2 n.V. 2:4 I.E.

An Spannung war das Cup-Duell zwischen dem SC Retz und dem Erstligaverein Gratkorn kaum zu überbieten. Retz ging durch Robert Pacinda nach nur sechs Minuten mit 1:0 in Front, spielte danach geschickt mit dem Favoriten mit. Erneut war es Pacinda, der nach einer Stunde für die komfortable 2:0-Führung sorgte. Die Sensation lag in der Weinviertler Luft, doch Martin Gründler erwies sich als Spielverderber. Mit einem Doppelpack binnen drei Minuten erzwang der Angreifer eine Verlängerung.
Nachdem nach 90 Minuten noch immer kein Aufsteiger in die zweite Cup-Runde feststand, mussten beide Teams in die Verlängerung. Doch auch in dieser Phase des Spieles neutralisierten sich die Mannschaften. Die logische Folge war ein Elfmeterschießen.
Dabei behielt der Favorit die Nerven und setzte sich mit einem Gesamtscore von 6:4 durch. Für Retz endet damit das Abenteuer Cup, der Ligaalltag kann nun einkehren.

Tore: 1:0 (06.) PACINDA, 2:0 (58.) Robo Pacinda 2:1 (78.) Gründler, 2:2 (81) Gründler.
Elfmeterschiessen:
1. Schütze:
Gratkorn trifft 0:1 - KREMPASKY Tormann hält 
2. Schütze: Gratkorn trifft 0:2 - PACINDA trifft 1:2
3. Schütze: SCHUCH hält - SUTTNER trifft 2:2
4. Schütze: Gratkorn trifft 2:3 - FLEISCHHACKER Tormann hält
5. Schütze:
Gratkorn trifft 2:4

SC RETZ:
SCHUCH, SUTTNER, WOLFSBERGER (91. MISCHLING), MICKO, DEMJANOVIC, KREMPASKY, GABLER, FREY (108. OBENAUS), WEINWURM (.75 KRAMMER) ,FLEISCHHACKER, PACINDA.



Vorrunde ÖFB-CUP

Zwettl : SC RETZ 0:2 (0:1)

Der SC Retz setzt sich im Cupmatch auswärts gegen Ostligaabsteiger SC Zwettl mit 2:0 durch und ist eine Runde weiter. Torschützen für die Gäste aus dem Weinviertel waren Frey und Pacinda. Auf Seiten der Zwettler mußte Trainer Ljubo Petrovic mit einer völlig neuen Mannschaft antreten. 10 Abgängen standen 8 Neuverpflichtungen gegenüber und wie noeliga bereits berichtete, setzt Petrovic auf viele Eigenbauspieler bzw. Spieler aus der Region. Ein Erfolgserlebnis konnte aber auch Tormann Maringer verbuchen, der in der Schlußphase einen Elfmeter parierte.

Es ging gleich flott los, in Minute 3 hatte Zwettl die Chance zum Führungstreffer: Nach einem Eckball von Hasanovic kann Keeper Schuch auf Seiten der Retzer nur mit Müh und Not klären. Nach 10 Minuten kommt auch Retz vor das gegnerische Tor doch Andrejic kann den Ball noch wegschlagen.
Danach übernimmt immer mehr der SC Retz das Kommando und kommt zu zahlreichen guten Chancen: Beispielsweise vergibt Gabler, der unbedrängt zum Ball kommt, und in Maringer seinen Meister findet. Den daraus resultierenden Eckball, der wiederum von Gabler getreten wird, kann von Frey ideal mit dem Kopf ins Tor gebracht werden. Somit steht es nach 23 Minuten 1:0 für Retz. In der Folge spielt Retz auf und Zwettl hat Mühe nicht noch das 2:0 zu bekommen.
In Halbzeit 2 probiert es Zwettl Kapitän Plocek mit Schüssen aus der Distanz, die aber nichts einbringen. So auch Weissensteiner, dessen Freistoß knapp über das gegnerische Tor geht. Retz spielt clever und verlegt sich auf schnelle Konter, so auch in Minute 83: Demjanovic erkämpft sich den Ball und wird im Strafraum gefoult, zum fälligen Elfmeter tritt Fleischhacker an und das 2:0 scheint so gut wie sicher. Hier wurde allerdings die Rechung ohne Tormann Maringer gemacht, er errät die Ecke und wehrt ab. Zwettl wirft nochmals alles nach vorne und im Gegenzug gelingt Pacinda in der 90igsten das Tor zum 2:0-Endstand.
Retz also eine Runde weiter im Cup. Man merkte den Retzern a, dass sie eine eingespielte Mannschaft sind und deren Verteidigung glänzend organisiert ist. Der von Horn geholte Gabler bildet zusammen mit Pacinda ein gutes Angriffsduo.

Tore: 0:1 (23.) Frey, 0:2 (90.) Pacinda.


SC RETZ:
SCHUCH, SUTTNER, WOLFSBERGER, DEMJANOVIC, KREMPASKY, GABLER, FREY, WEINWURM (90. MISCHLING),FLEISCHHACKER, KRAMMER,PACINDA.